schizo-affektive störung

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
09.03.2011 um 13:27

Ich habe vor 2 Jahren ein Antipsychotikum abgesetzt, woraufhin es mir erst wesentlich besser ging, dann jedoch eine sogenannte Manie eintrat. Seither bin ich ständig für mehrere Wochen oder auch Monate in einer Klinik gewesen.
Die Medikamente werden bei jeder Einweisung erhöht und mir geht es damit immer noch schlechter.
Gibt es denn tatsächlich keine Möglichkeit der vollständigen Heilung?
Oder bin ich schon zu sehr von Medikamenten abhängig?

Patientendaten

Geburtsjahr: 1966 (45 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 85,0 kg
Größe: 170,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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2 Antworten:

LibraMetallica

16.11.2011 22:31

die Manie kann andere Ursachen haben und ja man wird davon abhängig. Kalter Entzug ist grausam und nicht ratsam. Langsames Ausschleichen beachten, das kann über mehrere Wochen gehen und nur unter ärztlicher Aufsicht!!! Akute Suizidgefahr sonst durch Überreaktion des Gehirns auf plötzlichen Entzug der 'Glücksmacher'. Hast Du z.B. Risperidon bekommen oder Abilify? Hast du dich mal auf Hashimoto-Thyreodotis untersuchen lassen oder schlichtweg einen Hormonstatus (beim Gynäkologen oder besser Endokrinologen) wg. beginnender Wechseljahrssymptome machen lassen? War bei mir auch so mit exakt 45 Jahren. Bin mittlerweile geheilt, aber habe einen Hass auf Psychofritzen, die einem einreden, alles wird gut, wenn Sie nur brav ihre Pillchen=Psychodrogen schlucken.

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Tavor
Benutzerbild von Tavor
09.03.2011 16:22

...die gleiche Frage stelle ich mir für mich auch...

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