angst vor neuroleptika!!!

becci
Benutzerbild von becci
Frage gestellt am
12.06.2011 um 18:05

hallo zusammen.
ich nehme jetzt seit fast vier jahren neuroleptika.
und habe starke angst vor diesen nebenwirkungen:lähmung ,herztod,
mangeldurchblutung des gehrins, demenz und parkinson.
ich nehme zu zeit , 160 mg zeldox und 15 mg abilify ein.
ich glaube das ist keine niedrige dosis oder???
zu meiner frage, was passiert wenn ich diese medikamente langsam absetzte???
natürlich werde ich vorher meinen psychiater fragen.

Patientendaten

Geburtsjahr: 1988(23 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 63,0 kg
Größe: 169,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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8 Antworten:

Benutzer gelöscht?

14.06.2011 12:39

so die Antwort unten gelöscht, ich meine doch alles in Absprache mit dem Arzt, bei soviel Jahren Einnahme sollte man sicher nicht alles weglassen und gut ist, da muss man natürlich schon gut überlegt rangehen. Ich verstehe nun nicht, was an der ersten Antwort so unüberlegt war aber nun ist sie ja weg und weiter gehts.
Becci alles Gute dir!

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Benutzer gelöscht?

14.06.2011 10:07

Liebe Becci,
grad hatte ich dir noch eine Umarmung geschickt und nun diese Frage hier. Hm, so ist das manchmal.
Was soll ich sagen, die Angst vor den NW´s kann ich nur zu gut verstehen. ich hab ja da auch meine Erfahrungen sammeln müssen und daraus meine Entscheidungen getroffen. Allerdings bleibt wirklich zu sagen, dass jede Entscheidung unter einem Pro und Kontra stehen sollte. Denn, wenn die NW erträglich und die Hilfe der Medis gut ist, dann solltest du es keineswegs absetzen. Denn, ich denke schon auch, dass du dauerhafte Unterstützung durch die Medis brauchst.
Sollten die NW´s so gar nicht zu ertragen sein (wie es bei mir immer wieder war), dann muss nach einer anderen Lösung gesucht werden. Aber, NIEMALS allein. Denn, die Gefahr, dass du abgrundtief stürzt, wenn du es allein machst, die ist VERDAMMT groß. Also: NUR IN ABSPRACHE MIT DEM DOC!!!
Natürlich ist es immer gut, so wenig wie möglich Medis zu nehmen. Aber, immer unter Beachtung des Krankheitsbildes. Und in deinem Falle denke ich, dass du nach wie vor dringendst Hilfe brauchst. Und das nicht nur durch Medis, sondern genauso durch erfahrene Therapeuten und ähnlichem.
Becci, hol dir Hilfe!!!
Warum leidest du so sehr, wenn es doch vielleicht geeignete Hilfe für dich gibt und du sie nur annehmen musst????!!!!
Ich wünsche dir alles Liebe.

@M1978: Dir möchte ich gern sagen, dass es wichtig wäre, sich vorher genau zu überlegen, was man einem verzweifelten Menschen schreibt. In solch einer Verzweiflung neigen Menschen dazu, sich an den kleinsten Strohhalm zu klammern. Wenn man dann leichtsinniger Weise irgendwas rät, kann das mitunter seeeeeeehr gefährlich werden.

@Frank44: Dir wollte ich schon immer mal sagen, dass ich deine Antworten immer als sehr überlegt und gut durchdacht empfinde. Das zeichnet dich aus! Toll!!!

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Benutzer gelöscht?

13.06.2011 10:53

@frank44 ich meine natürlich alles in Absprache mit dem Arzt, wenn man runtergeht und merkt es klappt nicht, dann muss man natürlich dabei bleiben oder ein anderes Neuroleptika, vielleicht wirkt das ja auch nicht mehr so gut, was schon so lange eingenommen wurde !?

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Der.Gilb

13.06.2011 10:22

Nachtrag: In der Absetzphase sicherheitshalber schnellwirksame Angst- und Spannungslöser vom Benzodiazepintyp als "Leibgarde" dabei haben. Wenn da was ungutes hochkriecht ist das absolut notwendig um es nicht unkontrolliert auswuchern zu lassen!

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Der.Gilb

13.06.2011 10:17

Zurecht die Angst, und das sind "nur" die aufgeführten NW - dazu kommt noch, daß das Zeug im Gehirn akute Veränderungen vornimmt, grob gesagt, Dopamin killt, mit den Auswirkungen die das eben mit sich bringt. Nun ist sowas manchmal eben angesagt, wenn die Person soviel Dopamin in sich hat, daß sie ständig durchdreht.
So ist dann der Einsatz für einen gewissen Zeitraum ok. Um nach einem Nervenzusammenbruch wieder Ruhe im Hirn zu schaffen und auch ein paar Wochen danach um ein aufflammen zu verhindern. Das ganze über JAHRE zu verordnen dürfte nur in den allerseltensten Fällen gerechtfertigt sein, trotzdem hält das die Ärzte nicht davon ab es trotzdem zu tun. Also ich hatte aufgrund unglücklicher Verkettungen vor über 7 Jahren auch nen Breakdown. 1 Woche lang die dicken Killer wie Benperidol und Lorazepam, dann reduziert und in der 3. Woche Seroquel. Idee des Arztes, besser mal ein Jahr lang nehmen. Idee von mir, weil ich mich fühlte wie nach einer Lobotomie: Nicht einen Tag länger. Und war gut das zu machen, nach 3 Tagen merkte ich, was für ein feines fesselartiges Ding das um die Gedanken gelegt hatte und wie herrlich es war, als es abfiel. Ok, der Korrektheit halber hätte es auch so ausgehen können, das nach dem Wegfall der Fessel die übertriebenen Hirnreaktionen wieder hätten loslegen können, taten Sie aber nicht, weil die Sache vorher eben nicht einfach so, sondern durch div. Mistigkeit in zu hoher Konzentration passierte.
Also wenn Du nicht Ted Bundy oder Jack the Ripper bist, finde ich es fast schon nahe der Körperverletzung über Jahre solche Mengen zu verpassen. Aber die (meisten) Ärzte wollen natürlich auf der sicheren Seite sein, und dann lieber soviel verpassen daß die Denkprozesse in den Brokkolibereich sinken als auch nur das geringste Risiko einzugehen. Natürlich bei der Menge langsam in den Sinkflug gehen und kein Sturzflug Richtung Menge Null !

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frank44
Benutzerbild von frank44
13.06.2011 03:08

Was passiert? Ich kann es dir nicht sagen. Aber wenn ich dein Profil betrachte und Fragen berücksichtige, die du bereits gestellt hast, so würde ich einfach vermuten, es könnte nach hinten losgehen salopp gesagt.
Du nimmst die Medis bereits seit vier Jahren und du wirst also somit unter ständiger ärztlicher Kontrolle sein. Zum anderen denke ich, vielleicht kann die Dosierung ja geändert werden, aber bei deinem Krankheitsbild würde ich doch von einer dauerhaften Medikation deinerseits ausgehen. Ich kann den Optimismus von @ M1978 nicht teilen. Finde es fast leichtfertig so etwas zu behaupten. Aber ist subjektiv. Ich glaube aber, dein Psychater wird kaum etwas anderes sagen.
Wegen deiner Ängste bezüglich, die sich ja auch immer wieder anders äußern, solltest du doch ernsthaft eine Therapie in Erwägung ziehen. Sehe ich als einzige Möglichkeit an, die Ängste loszuwerden.

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ANOK

12.06.2011 22:31

Liebe pecci, leider kann ich dir kein allheilmittel liefern. Wie du schreibst, hast du sehr große Angst vor den Nebenwirkungen der Medikamente oder dem Tod. Kann es sein, dass du noch mehr Angst vor dem Leben hast? Das Leben ist nicht so schlimm, wie es manchmal erscheint. Ganz liebe Grüße und sich aufs leben konzentrieren - und zwar auf ein Leben, so wie es DIR gefällt.

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Benutzer gelöscht?

12.06.2011 20:13

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