Cymbalta absetzen?

core
Benutzerbild von core
Frage gestellt am
26.06.2009 um 21:01

Hey Leute, ich nehme seit anfang
November Cymbalta 60mg. Zur Vorgeschichte:
Ich wurde damals mit dem Verdacht
auf Drogenpsychose in die Psychiatrie
eingelifert bzw habe mich selbst eingewiesne
weil ich nicht weiter wusste. Die Diagnosen
lauteten bis vor einer Woche
Drogenpsychose
Hypochondrische Störung
Angst und Panikstörung.

Nun habe ich zum Dritten mal den Arzt
gewechselt und diesmal wirklich einen guten
und Kompetenen Arzt gefunden der mir
bestätige das ich keine Drogenpsychose
aufgrund von Cannabis hab sonder
"nur" starke Depressionen. Mein alter
Arzt verschieb mir dann irgendwann
Cymbalta 60mg und damit geht es
mir wirklich verdammt gut. Alle Symptome
sind weg, ich arbeite wieder und habe Spaß
am Leben.

Nun schleiche ich das Risperdal grade
aus und mir stellt sich
die frage wenn es in einem halben bis
ganzen Jahr so weit ist wie ich das Cymbalta
am besten absetze weil es ja nur 30 und 60mg
kapseln gibt?

LG

Gregor

Patientendaten

Eingetragen durch: Patient
Bewerten: 3x Negative Bewertungen 3x Positive Bewertungen
Missbrauch melden

Antworten

Formatier-Optionen

Bitte bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage * Helfen Sie uns Spam einzudämmen

3 Antworten:

nata 17

06.01.2011 16:12

Hey Core,
habe ca. 5 Jahre Cymbalta genommen, eine Zeitlang 120 mg am Tag (morgens + abends) aber das Absetzen ist nicht so schlimm wie ich es gedacht habe, nur einen Monat die 30 mg einnehmen und dann ist es vertig. Leichte Stimungsschwankungen nach dem Absetzen (als Frau ein Paar Tränen ohne Grund) aber ich habe mit schlimmerm gerechnet

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 0x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
Benutzer gelöscht?

27.06.2009 22:48

Hallo, ich nehme C. ach schon über 2,5 Jahre sehr erfolgreich. Damit kann ich mich gut in die Psychotherapie einlassen und "arbeiten". Nach ca 1 Jahr probierte ich jetz zum 2. Mal aus, wie ich ohne C. empfinde. Dies, um mir einen Überblick über meine psychischen Zustand ohne medikamentöse Unterstützung zu verschaffen. Ich mache das auch ungefähr so wie Arno 45 es beschreibt. Die genannten Erscheinungen hatte ich erfreulicherweise beide Male nicht. Ich weiss dann was mit mir so los ist und steige dann schonend wieder ein. Mir reichen nun 30mg. Und vielleicht kann ich auch mal ganz verzichten. Mir scheint dieser Weg sehr erfolgreich hinsichtlich der Selbsterkennung. Dir alles Gute.

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 1x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
Benutzer gelöscht?

27.06.2009 12:28

Hallo Core, meine Vorerkrankungen und Beschwerden waren neuropathischer Natur (siehe meine Erfahrungen) und ich habe Cymbalta 60 nach fast eine Jahr mit Hilfe von Cymbalta 30 ausgeschlichen. Da der Absetzwunsch von mir ausging, habe ich dem Schmerztherapeuten die angebrochene Cymbalta 60 Packung zurückgegeben und eine kleine Packung Cymbalta 30 mitgenommen. Ich habe dann am nächsten Tag eine Cymbalta 30 Genomen statt einer Cymbalta 60. Der Sprung war nicht ganz einfach, aber es ging. Nach ca. 2 Wochen Cymbalta 30 1 x tgl. habe ich dann nur noch jeden zweiten Tag eine Cymbalta 30 genommen. Nach ca. 1 Woche habe ich dann jeden dritten Tag eine Cymbalta 30 genommen und ach ca. 4 Wochen ganz abgesetzt. Die Hauptabsetzerscheinungen waren elektroschock-ähnliche Gefühle, die Trug- Wahrnehmung von Blitzen im Kopf und vorübergehende Ohrgeräusche. Nach insgesamt ca. 4-6 Wochen war dann alles weg und blieb bis heute weg. Mit der Zeit vergisst man diesen Absetzstress aber es war damals nicht einfach und soziale Ablenkung ist wichtig. Ich habe in dieser Zeit auch weiter gearbeitet, statt in mich reinzuschauen.

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 5x Positive Bewertungen
Missbrauch melden

Andere Fragen mit ähnlichem Titel

mehr ansehen

Weitere Fragen zu

Medikamenten:   Cymbalta
  Risperdal
Krankheiten:   Depression
  Psychose
Themen:   Psychiatrische Erkrankungen
  Neurologische Erkrankungen

Verwandte Fragen