Sertralin absetzen, was dann?

Florentina

Frage gestellt am
19.12.2011 um 21:15

Hallo,
bin neu hier. Mein Mann nimmt seit 8 Jahren tgl. 50mg Sertralin. Dazu noch länger Beta-Blocker und etwas gegen Schilddrüsenunterfunktion. Also recht viel. Wegen vererbten Bluthochdrucks muß er die Beta-Blocker lebenslang nehmen, die Schilddrüsen-Tabletten sicher auch. Was machen wir, wenn z.B. die Leber oder andere Organe davon geschädigt sind und er das Sertralin absetzen müsste? Früher war er selbstmordgefährdet. Psychotherapie reichte irgendwann nicht mehr.
Gibt es hier Patienten, die Erfahrungen mit langjähriger Einnahme und Absetzen haben? Kann man das überhaupt vorhersehen? Bin mir unsicher.
Vielen Dank für Eure Hilfe.

Patientendaten

Geburtsjahr: 1963 (48 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 89,0 kg
Größe: 190,0 cm
Eingetragen durch: Angehöriger
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1 Antworten:

Oschatz

20.12.2011 21:54

generell finde ich, sollte man schon versuchen ohne Antideprissiva zu leben, das heisst sich nicht ausruhen,sondern mit Absprache und mit Begleitung des Arztest die Medi´s auslaufen lassen und vorhersehen kann man schon mal gar nichts,wenn es zuhause mit dem absetzen nicht klappt, gäbe es sicherlich auch die möglichkeit, sich stationär "behandeln" zu lassen und unter ständiger Aufsicht die Medi´s abzusetzen

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