Schleudertrauma

Benutzer gelöscht?

Frage gestellt am
05.10.2010 um 08:32

Liebe Community-Gäste,
habe eine Frage zum Thema Schleudertrauma. Habe in der Klinik, in der ich wg. Depressionen bin, eine tolle Mitpatientin kennengelernt, die mir sehr am Herzen liegt. Diese hatte vor zwei Jahren einen Skiunfall und leidet sehr stark unter den Folgen. Grosse Schmerzen und eine Depression sind die Folgen. Jetzt ist sie in eine andere Klinik gegangen und ich befürchte, ich verliere den Kontakt, da ich einfach mit der Krankheit Schleudertraume nicht richtig klarkomme. Ueberall steht, dass man schon nach kurzer Zeit beschwerdefrei ist. Leider wurde ihr eine Manschette um den Kopf gelegt. War wohl völlig falsch. Könnt Ihr mir Eure Erfahrungen berichten. Vielleicht fällt es mir dann leichter, mich in den Menschen mit Schleudertrauma reinzuversetzen. Vielen Dank im voraus.

Patientendaten

Geburtsjahr: 1982 (28 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 60,0 kg
Größe: 170,0 cm
Eingetragen durch: Angehöriger
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2 Antworten:

Andreas W
Benutzerbild von Andreas W
06.10.2010 00:54

Hallo Dachfirst,

ich hatte zweimal das zweifelhafte Vergnügen eines Schleudertraumas. Beide Male war es die unterste Kategorie. Beim ersten Mal ist ein Fahrzeug ungebremst mit 50 km/h auf das Fahrzeug hinter mir aufgefahren und das hat mich dann auf das Fahrzeug vor mit geschoben. Die Schmerzen begannen etwa eine Stunde nach dem Unfall und blieben zwei Monate, kamen aber noch bis zwei Jahre danach bei längeren Fahrten wieder. Behandlung war mit einer Cervikalstütze.
In diesem Jahr fuhr mal wieder jemand hinten auf mein Auto auf. Er hatte bei Schnee- bzw. Eisglätte keinerlei Bremswirkung und fuhr mit 20-30 km/h auf. Die Behandlung erfolgte einen Monat lang mit Schmerztabletten, aber die Schmerzen steigerten sich allmählich in der Intensität. Daraufhin wurde "Krankengymnastik" verschrieben und es dauerte weitere zwei Monate, bis die Schmerzen weg waren. Die Schmerzen treten bei längeren Autofahrten erneut wieder auf und das wird sich wohl auch noch längere Zeit hinziehen.

Ärzte behaupten, daß die Behandlung mit einer Cervikalstütze zur Chronofizierung der Erkrankung führt.
Meine Erfahrung ist, daß die derzeitige Behandlung deutlich länger dauert, mit mehr Schmerzen verbunden ist und wohl auch mehr kostet, also keineswegs im Sinne der Verletzten und wohl auch nicht im Sinne der Versicherer ist.

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Anke
Benutzerbild von Anke
05.10.2010 09:48

Hallo Dachfirst, es kommt immer darauf an, welches Außmaß das Schleudertrauma hatte. Ich habe auch ca. 3 Wochen eine Halsmanschette tragen müssen. Hatte 12x Physiotherapie und es dauerte schon eine ganze Weile, eh ich beschwerdefrei war.
Hab im Internet noch folgendes gefunden, vielleicht hilft es dir ein wenig weiter:
http://www.onmeda.de/krankheiten/schleudertrauma.html

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