Absetzerscheinung von Opipramol?

Benutzer gelöscht?

Frage gestellt am
08.09.2009 um 11:21

Hallo,
ich nehme seit ca. 6 Monaten abends Opipramol wg Unruhezuständen und weil ich unter Einschlaf- und Durchschlafproblemen litt. Da ich nun eigentlich besser schlafen konnte und abends nicht mehr so unruhig war, habe ich die Opipramol eifach mal weggelassen, die ersten ein, zwei Tage war gut, konnte trotzdem gut schlafen. jetzt so nach vier Tagen ist der Schlaf wieder sehr unruhig und ich habe richtige Angstgefühle (v.a. Verlust- und Verlassensängste), auch tagsüber, so dass ich oft heulen könnte. Sind das nur Absetzerscheinungen?
Ich habe die Opipramol eigentlich nicht wegen Ängsten genommen, da ich da eigentlich keine Probleme hatte, aber jetzt schlagen die richtig zu. Was soll ich machen?

Iwa

Patientendaten

Geburtsjahr: 1973 (36 Jahre)
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Größe: 178,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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3 Antworten:

Benutzer gelöscht?

09.09.2009 10:09

Vom Frage-Steller selbst

Hallo,
ihr habt Recht, das war eine blöde Idee, hätte es einfach besser wissen müssen und habe mit diesen Absetzfolgen nicht gerechnet. Mir gings vorgestern und gestern richtig schlecht, gestern Abend habe ich wieder eine Opipramol genommen (ich habe übrigens lange Zeit 1x 50 mg abends genommen und habe vor Kurzem auf 1 x 100 mg abends erhöht, auf Anraten meines Arztes; war diesbezüglich natürlich besonders blöd, einfach aufzuhören) und heute Nacht war auch noch nicht so toll, aber jetzt geht es hoffentlich wieder aufwärts. Bin wohl doch noch nicht bereit.
Danke für eure Antworten!
Gruß,
Iwa

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Lilly68
Benutzerbild von Lilly68
08.09.2009 16:12

Hallo Iwa,
genau dieses Problem kenne ich gut, denn ich nehme Opipramol (100 mg abends) wegen so ziemlich der gleichen Syptome. Auch ich habe das einfach mal weggelassen, weil ich mir ziemlich sicher war, dass es mir besser geht und ich Opipramol nicht mehr brauche. Und dann hatte ich mit den gleichen Syptomen wie Du zu kämpfen ... auch erst nach 4 oder 5 Tagen, aber dann sehr schnell immer heftiger. Mein Arzt sagte dann, dass man manchmal nicht genau untershieden kann, ob diese Syptome noch die verstärkte "Urfassung" Deiner Beschwerden ist, oder tatsächlich Absetzerscheinungen. Auf jeden Fall darf man das nicht so machen wie wir: Opipramol und auch andere begleitende Medikamente muss man ganz, ganz langsam absetzen. Mein Arzt sprach vom 2 - 3 Wochen-Rhythmus: 3 Wochen 1 Tabl., 3 Wochen 3/4 Tabl., 3 Wochen 1/2 Tablette, 3 Wochen 1/4 Tablette dann nochmal 3 Wochen alle zwei Tage eine 1/4 Tablette ... und dann hätte man es gut geschafft. Ich hoffe, dass ich Dir damit weiterhelfen konnte. LG Lilly68

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Benutzer gelöscht?

08.09.2009 13:41

Hallo Iwa, Opipramol sollte LANGSAM und über einen längeren Zeitraum reduziert werden - tut man dies nicht, kann es zu genau den Symptomen kommen, wie Du sie jetzt erfährst. Leider schreibst Du nichts über die Höhe der Dosierung. Setze Dich doch mit Deinem behandelnden Arzt in Verbindung, dieser wird Dir genaue Infos zur weiteren Verfahrensweise geben. Gruss, Spirit

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