Einnahme von Baclofen seid 10.02.2010 anfänglich mit 6,5mg/6,5mg/6,5mg langsame Hochdosierung auf 25mg/25mg/25mg als Enddosierung seid 03.03.2010
und nicht wie bei Olvier Ameisen beschrieben mit bis zu 200 mg und mehr am Tag!
1.
Vollständige Beseitigung von Angst Panikattacken und Depressionen
2.
Reduktion des Zigarettenkonsums um bis zu 95 % am Tag (auch als Nebenwirkung zu betrachten)
3.
Absolut kein Verlangen nach Alkohol!!
4.
Andere Schlafgewohnheiten (ich kann jetzt schon mal von 23.00 Uhr bis 07.00 Uhr durchschlafen zuvor auch in Trockenen Zeiten höchstens mal 6 Stunden)
5.
Gesteigerte Motivation und Elan
Nebenwirkung: Anfänglich oft Müdigkeit und nicht schlafen können, Schwindel und häufiger Harndrang.
Seid der Enddosierung komplett verschwunden.
Da ich ein sehr „gespaltenes Verhältnis“ zu Medikamenten habe und mir kein Arzt in Ingolstadt bei meiner Entscheidung Helfen wollte oder konnte. Musste ich auf Erfahrungswerte aus dem Internet zurück greifen und habe seid der Sendung Stern TV mit Günter Jauch am 14.10.2009 „Große Hoffnung für Alkoholkranke“ „....im Tierversuch zeigt das Medikament eine verblüffende Wirkung gegen die Sucht.....“ „.... Aspirin etwa wurde niemals gegen Kopfschmerzen getestet. Trotzdem nimmt es jeder. Und im Gegensatz zu Baclofen sind von Aspirin Nebenwirkungen wie Blutungen im Gehirn oder im Magen-Darm-Trakt bekannt. Aber Alkoholismus und seine Folgen töten allein in Deutschland jeden Tag etwa 200 Menschen. Und bei einer derart tödlichen Krankheit müssen wir Ärzte eine ethische Entscheidung treffen: Sollen wir die Patienten weiter leiden und sterben lassen? Oder sollen wir ihnen ein Medikament geben, von dem wir dadurch, dass es ein altes Medikament ist, sogar wissen, dass es sicher ist? „ „....Die Welt: Professor Ameisen, die New-York-State-Universität hat ihnen einen Professoren-Titel verliehen, weil Sie eine neue Therapie für Alkoholiker gefunden haben ….“
Hallo,
ich selber nehme seit 1 Woche Baclofen, (3 x 1/2 gleich 3 x 12,5 mg, mir geht es super, schlafe gut, Stimmung bestens, kein Verlangen nach Alkohol, hatte schon 2 mal Besuch, wo die Damen Alkohol getrunken haben...ich selbst , zu mienem Erstaunen, gar nichts, noch nicht einmal der Gedanke daran tut weh oder bringt das Verlangen auf, selbst etwas zu trinken.
Kann nur hoffen, dass es auch so bleibt... ansonsten werde ich ganz sicher einen Entzug stationär machen...ich habe hier schon einige sehr nette Kontakte knüpfen können, die mir klar und deutlich ihre Meinung gesagt haben.
Aufgrund der durchweg positiven aber auch "harten" Meinungen habe ich es geschafft, am Wochenende mit einigen Familienmitgliedern und Freunden über meine Sucht zu reden, was ich sonst nie getan hätte.
Ich stehe nun zu meiner Alkoholabhängigkeit, lüge mir selbst nichts mehr vor und kann nur hoffen, dass ich weiterhin stark bleibe.
Ich habe schon Kontakte zu einer Suchtberatung geknüpft und werde mir helfen lassen.
Dank an M-Trigger, Engel07 und Pippilotta.... die mir knallhart und ehrlich mit ihrer Meinung geholfen haben....
Hallo, ich habe heute morgen meine erste 1/2 Tablette eingenommen und bin gespannt...Wir können uns gern austauschen. Ich werde jetzt hier öfters sein und meien Erfahrungen hier niederschreiben, vielleicht hast Du ja Interesse an gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Meine Problematik findest Du unter Fragen.
LG
Es wäre in diesem Zusammenhang interessant zu erfahren, was du von Baclofen erwartest bei der Bekämpfung der Alkoholsucht. Es gibt in diesem Zusammenhang 2 Gruppen von Alkoholikern. Die einen, die schon Entziehungskuren hinter sich haben, aber bereits mehrmals wieder rückfällig geworden sind. Hier könnte Baclofen nach einer erneuten Entziehungskur eventuell einen erneuten schweren Rückfall verhindern. Die zweite Gruppen sind die, die mit Baclofen liebäugeln, weil sie meinen dadurch auf eine Entziehungskur verzichten zu können und weil sie meinen sie könnten unter der Wirkung von Baclofen kontrolliert Alkohol trinken, wie nicht Süchtige auch. Ob das grundsätzlich funktioniert ist fraglich, denn es gibt nur die Berichte von Dr. Ameisen aber keine breit angelegten Studien. In jedem Fall ist sich die letztgenannte Gruppe zwar bewusst, dass es so wie seither nicht weitergehen kann, aber sie kann sich nicht mit dem Gedanken anfreunden nun für den Rest ihres Lebens ganz auf Alkohol zu verzichten. Die Gruppe hofft auf die Wirkung von Baclofen sozusagen um einem faulen Kompomiss einzugehen. Das ist meine persönliche Meinung, die ich mir vor einiger Zeit gebildet habe nachdem ich die Berichte von Dr. Ameisen gelesen hatte. Ich weiss, dass du meine Ausführungen so nicht unbedingt hören willst, aber ich habe mir erlaubt trotzdem zu schreiben.