Wieviel Diazepam

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
03.01.2010 um 22:20

Ich möchte zuhause einen Alkoholentzug machen. Wieviel mg Diazepam muss ich einnehmen, um Entzugssymptome zu vermeiden. Und wie lange dauert das?

Patientendaten

Geburtsjahr: 1971 (39 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 120,0 kg
Größe: 186,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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12 Antworten:

Rednaxela
Benutzerbild von Rednaxela
02.02.2011 16:22

Berichtigung ! Es wird nicht in 0,5 mg Schritten reduziert, sondern in 2,5mg Schritten.

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Rednaxela
Benutzerbild von Rednaxela
02.02.2011 16:20

Ein Alkoholentzug mit Diazepam ist grundsätzlich sinnvoller als mit Distraneurin. Nach neuersten Erkennnissen sollte Distraneurin erst zur Behandlung des sog. Prädeliirs gegeben werden. Meist wird es jedoch prohylaktisch gegeben. In den USA,Kanada,Österreich u.a. ist Distraneurin übrigens nicht zugelassen. Dort wird sowieso nur mit Diazepam oder Lorazepam (Tavor) entzogen. Ich selbst habe 2 stationäre Entzüge hinter mir. Den 3. Entzug traute ich mir zuhause zu.
Auf die Frage wieviel Diazepam man für einen Entzug braucht. nun das ist unterschiedlich. In der Praxis sieht ein qual.Entzug folgendermaßen aus. Man wird ca. 3 Tage überwacht. D.h. alle 2-3 Std. Blutdruck, Puls und Zittern messen. Daraufhin bekommt man seine Medikamente. Auch bei bedarf. Am 3. Tag wird man dann fest eingestellt. In meinem Fall 12,5mg Diazepam. Dann wird reduziert. D.h. jeden Tag 0,5mg weniger. Bis man die 0 mg Grenze erreicht hat. Dann ist der Entzug vorrüber. Bei deinem Gewicht wird der Blutdruck mit hoher Warscheinlichkeit Probleme machen. So würde ich auf alle Fälle empfehlen, falls du wirklich zuhause entziehen möchtest, dir neben Diazepam noch "Catapresan" verschreiben zu lassen. Das ist ein Blutdrucksenkendes Mittel (Aber kein Betablocker), welches sich mit Diazepam gut verträgt. Falls du das erste mal entziehst, würde ich eher zu einem stationären Entzug tendieren. Vorsicht ! Diazepam hat ein hohes Abhängigkeitspotenial. Da man es beim Entzug jedoch nur zwischen 7 und 10 Tagen einnimmt, kann diesbezüglich eigentlich nix passieren.

Gruß Jakob

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Benutzer gelöscht?

17.01.2010 14:12

Gibt es denn nicht ein anderes Medikament zur Unterstützung?Denn Diazepam macht ja wieder abhängig!!!Bitte geh doch zu Deinen Arzt und frag ihn nach einer besseren Möglichkeit!Alles Gute und viel Kraft und Durchhaltevermögen!!!

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amator
Benutzerbild von amator
17.01.2010 14:10

Zum Entzug gehört erstmal der feste Wille aufzuhören. Der Entzug zuhause setzt eigene Erfahrungen vorraus. Die Entzugerscheinungen gehen von leichtem Unwohlsein bis zu lebensgefährlichen Syntomen (meine eigene Erfahrung)
Niemals alleine zuhause entziehen!!!!!!!!! Das klappt zwar immer, kann aber sehr leicht zum Tod führen. Aber zu deiner Frage, ich habe 5 Monate nichts getrunken. Plötzlich kam der Rückfall, ich hab 3 Tage gesoffen, nur Bier und dann wieder aufgehört. Der Entzug war Stufe 10 (von 1-10), ich hab mir dann 12 Bier gekauft um das Schlimmste abzumildern und einen befreundeten Arzt angerufen. Der gab mir 10 Dias (a 10mg) die ich über den Tag weg genommen habe, dazu habe ich stündlich Blutdruck und Puls gemessen. Ausserdem schaut der Arzt nochmal nach mir. Das war üb. gestern der Puls ging nach der 3. Tablette auf 138 hoch aber dann wieder runter. Mein Tipp bei 160 Puls alle Scheu über Bord werfen und sofort den Rettungswagen rufen. Selbst wenn es dir besser geht, ständig den Hausarzt aufsuchen. Die Entgiftung geht mit Distraneurin 12 Tage mit Diazepam 21 Tage.
Danach kannst du dir dann Gedanken über ein erfülltes Leben ohne Alkohol machen und solltest dir neue Ziele setzen.

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garnele
Benutzerbild von garnele
14.01.2010 18:10

es ist keine empfehlung, nur ein bericht von mir, ich habe selbst entzogen von alkohol, mein sohn kalt von heroin, es war kein honig schlecken, es waren grippeähniche zustände nur häftiger, aber es brannte mir ins gedächnis, daß ich bei jedem saufdruck an den entzug dachte. ich habe glück in meiner stadt sind täglich aa meetings, ich konnte da die schlimmste zeit trocken absitzen. ich trank meistens abends, statt dessen ging ich in die meetings. zeitlang ging ich in meetingsin entzugskliniken und hörte von den vielen medikamenten. ich war erstaunt viewiel "drehtürpatienten" da waren. mein sohn war das erste mal auf entzug in der klinik, und der rückfall kam bald darauf, als er es zuhause durchzog, da ist es gesessen.ich will betonen, es ist meine erfahrung und ich sehe es nicht als empfehlung.

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Anonymer Benutzer

11.01.2010 14:46

ich weiß ja nicht, wie abhängig du von alkohol bist, aber da wird eigentlich generell in einem entzug in eigenregie abgeraten, genau wie bei benzos. würd mich dringenst mit deinem arzt kurzschließen, das kann sonst übel ausgehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Alkoholismus#Behandlung
benzos können zwar imo die krämpfe verhindern, aber keiner hier wird sich so gut damit auskennen, dass er das richtig einsetzen und dosieren könnte, ohne dass du danach gleich die nächste sucht am hals hast. und benzos sollen noch heftiger zu entziehen sein als alkohhol. also, auf jeden fall ab zum arzt.

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peregrina1

11.01.2010 14:37

Nie alleine entziehen, das ist möglicherweise tödlich.
Geh in eine klinik. sag was los ist. Du kommst eine Nacht oder länger auf eine Überwachungsstation, wirst mit Distraneurin eingestellt oder ähnlichem mittel und dann kriegst du eine entgiftung.
danach ist alles entgiftet und du solltest dir eine therapieplatz suchen - sonst stehst du wieder schnell in der situation, dass du trinkst.
nimm auf keinen fall alleine diazepam, da besteht auch abhängigkeitspotiential.
sei mutig und geh in eine klinik. auch wenn es mit schamgefühlen für dich verbunden sein sollte.
aber eine entscheidung fürs leben. nicht mehr zu trinken ist erst der anfang eines langen und interessanten weges, den du auch schaffst.
bis dann und alles gute für dich!

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andreas1982
Benutzerbild von andreas1982
04.01.2010 13:51

Hallo
Ich rate dir auch dringend davon ab einen Alkoholentzug allein zu hause zu machen .
Diazepam ist zwar ein wirksames mittel beim alkohol entzug dennoch ist es sicherer den entzug unter ärztlicher aufsicht zu machen um krampfanfälle oder der gleichen vorzubeugen bzw wenn einer eintritt schnell reagieren zu können .

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Benutzer gelöscht?

04.01.2010 10:42

Warum muss es eigentlich Diazepam sein gegen die Entzugssymptome?
Du könntest auch Naltrexon/Revia einnehmen, da besteht die Gefahr einer neuen Abhängigkeit nicht.
Ich wünsche Dir sehr, dass Du den Entzug zuhause allein schaffst! Mit zusätzlicher Hilfe durch Ärzte und eine unterstützende Umgebung könnte es aber leichter für Dich sein.

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Anonymer Benutzer

04.01.2010 09:49

Hallo anonymer...

Ich würde dir raten in eine Klinik zu gehen und dort unter Beobachtung einen Entzug zu machen.
Aber jetzt mal zum Diazepam. Das ist ein Teufelszeug. Ich habe es leider auch eine lange Zeit genommen. Eine Empfehlung wie viel du da von nehmen sollst wird dir hier wohl keiner geben, da wir nicht deinen Zustand kennen, bzw wie dein Körper auf dieses Zeug reagiert.
Fakt ist aber das du nicht lange mit einer gewissen Menge auskommen wirst, du wirst immer mehr benötigen und dann bist du vom Diazepam abhängig! Glaub mir, das kann schnell gehen.
Bitte geh in eine Klinik und lass dir dort helfen. Deinen Entschluss finde ich echt SUPER!!!
Ich drücke dir fest die Daumen für dein Vorhaben

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Tischlerin
Benutzerbild von Tischlerin
03.01.2010 23:50

Hallo ! Auch ich bin erstaunt über Dein Vorhaben... Klar, mit dem trinken aufzuhören ist ein super toller Entschluss... doch dieses ohne ärztliche Aufsicht ...und dann auch noch scheinbar eigenständig mit Tabletten (die Dir eigentlich ein Arzt verschrieben ahben müsste)Deinen Entzug mildern zu wollen ist keine gute Idee!!! Du müsstest mindestens gute Unterstützung vom Arzt und Deiner Familie haben... und je nachdem wie sich bislang Deine Suchtkarriere so abgespielt hat, wäre warscheinlich der "eigene Entschluss"(!!!) für einen Klinikaufenthalt besser.Oder wende Dich an eine Selbsthilfegruppe vor Ort. Ich bin nach über 25 Jahren Gruppenerfahrung kein Mensch mehr für vorschnelle "Entscheidungen". DU MUSST DIR HELFEN LASSEN WOLEN!!!Schaue mal auf meine Seite und dann kannst Dich ja mal melden!?? Gruß Sabine!!

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Benutzer gelöscht?

03.01.2010 22:31

lieber anonymer,ich würde dich bitten das auf keinen fall alleine zu hause zu machen geh in eine klinik wo erfahrenes personal an deiner seite ist.sag mal wo hast du eigentlich die diazepan her? melde dich doch bitte nochmal,okay?!paß auf dich auf,nike

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