Auslaßversuch von abilify?

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
27.05.2018 um 03:21
  • Medikament: Aripiprazol Krankheit: Psychose

Ich spare mir eine lange, quälende vorgeschichte....
Nehme seid einigen Jahren das Medikament. Habe mittlerweile von 10mg auf 5mg reduziert und mir geht es nur besser damit. Einnahmezeitpunkt ist bei mir abends denn ich spüre Jedes mal die dämpfende Wirkung. Man liest immer wieder das man bei symptomfreiheit einen auslaßversuch starten sollte ( natürlich mit Absicherung). Langzeitschäden gibt es am Gehirn. Das ist bekannt. Mein neurologe lehnt diesen Schritt ab. Nur habe ich selbst unter minimaldosis noch Nebenwirkungen ( hormonell). Bin hin und hergerissen..... Wer hat Erfahrungen damit ?

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2 Antworten:

Sani72
Benutzerbild von Sani72
27.05.2018 12:06

Vom Frage-Steller selbst

Bei mir treten Störungen des hormonhaushaltes auf. Unter risperidon waren die prolaktinwerte erhöht. Jetzt habe ich ein Jahr mit wechseljahresbeschwerden gekämpft. Eine hormonspirale habe ich mir auf Anraten der Ärzte einsetzen lassen. Ich bin selber Krankenschwester und sehe die langzeit-/ spätfolgen sehr kritisch. Neuroleptika werden schon sehr leichtfertig heutzutage eingesetzt. Und natürlich ist es sicherer für den Arzt wenn er sagt wir belassen es so und das ich mit den Nebenwirkungen Leben muß. Und ohne Absicherung würde ich das auch nicht weiter reduzieren wollen. Würde erst auf 2.5 mg reduzieren...... LG

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Basti59425
Benutzerbild von Basti59425
27.05.2018 11:16

Welcher Art sind denn diese Nebenwirkungen? Einen Absetzversuch zu machen ist prinzipiell möglich, jedoch nicht zwingend nötig, ob man das machen sollte ist eine Entscheidung des Arztes, die man im eigenen Sinne beachten sollte, im Rahmen einer Nutzen-Risiko-Bewertung. Selbstverständlich kann man nicht gezwungen werden, die Behandlung fortzusetzen. Wenn der Neurologe dagegen ist, solltest du Mal nach dem Grund fragen und dann deine Gründe für den Absetzversuch darlegen.

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