Risperdal & Benzos & Depakine bei vermuteter Schizophrenie

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
17.10.2014 um 21:26

Mein 18j. Sohn erhält seit 8 Monaten Depot-Risperdal. Status nach akuter paranoider Störung mit Suizidversuch, mit bleibenden psychotischen Restsymptomen bis heute, sehr verändertem Verhalten, sozialer Selbstisolation usw. . Die Situation hat sich gebessert, seit er - mit Risperdal - das Gymnasium stoppte (2mal sitzengeblieben in 2 Jahren), in eine andere Stadt gezogen ist zu seiner Schwester, und sich selber eine Berufsschule organisiert hat!, die er jetzt besucht und Erfolgserlebnisse hat. Dauermüdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Kontaktschwierigkeiten. Sein grösster Wunsch sind normale soziale Kontakte, die er aber nicht umsetzen kann. Benzos nimmt er (ungern) in Reserve, zB. bevor er in die Schule geht.
Beim neuen Psychiater hat er heute zusätzlich Dekapine chrono erhalten ("für bessere Stimmung").
Bin selber Ex-Mediziner. Meine Kinder wohnen in einem anderen Land, Kontakte zum Arzt vorhanden aber schwierig wegen grosser örtlicher Distanz.
Die 3 genannten Medikamente potenzieren sich, 2 davon wirken lang/ sehr lang. Frage: ist dies medizinisch indiziert? Versuch, durch die Potenzierung das Neuroleptikum herabsetzen / ausschleichen zu können? Eine ev. depressive Komponente zu verifizieren? Ich versuche schon lange, das Neuroleptikum per os geben zu lassen. Ich pflege den Kontakt zu beiden Kindern, der Sohn sucht sehr den Kontakt zu mir und er hat grosses Vertrauen in mich in, auch in seine Schwester und meine Ex-Frau

Patientendaten

Geburtsjahr: 1995 (19 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 100,0 kg
Größe: 190,0 cm
Eingetragen durch: Angehöriger
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