Ich nehme seit ca. drei Wochen Venlafaxin 75 mg. Ich stelle bei mir eine leichte Antriebssteigerung fest, aber meine Stimmung ist noch nicht viel besser geworden. Auch die Angstgefühle und die Beklemmungen sind täglich noch zu spüren. Gestern ging es mir sehr schlecht und heute wieder ein wenig besser. Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Kann es vielleicht auch sein, daß durch die Einnahme des Medikamentes und dessen eventuelle Wirkung, die vielleicht schon einsetzt, du einfach deine Gefühle wieder mehr wahrnimmst? Kann ja als Verschlechterung empfunden werden zu Beginn der medikamentösen Behandlung.
Wunder darf man jedenfalls nicht erwarten. Und sollte dir das Medikament nicht helfen, dann besprich doch mit deinem Arzt einen eventuellen Medikamentenwechsel.
Hallo! Mir geht es genauso wie es dir gerade geht! Ich nehme auch seit 3 Wochen Venlafaxin 75.
Dazu noch die Nebenwirkungen, die ich bei Venlafaxin sehr heftig empfinde (Übelkeit, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Schwitzen, Herzklopfen). Ganz am Anfang habe ich sogar eine Verschlechterung gehabt. Meine Stimmung war im Keller, ich war nur nervös und meine Ängste sind sogar stärker geworden. Zurzeit geht es mir manche Tage gut, aber manchmal kann ich nur mühsam das Bett verlassen. Ich will mich nur komplett isolieren.
Aber ich habe viel gelesen, dass man manchmal geduldig sein muss und abwarten, ob nach einer Weile, sich irgendwas verbessert. Dann finde ich meine Motivation, weiter zu versuchen. Antidepressiva brauchen ein bisschen Zeit, bis die Wirkung spürbar ist. Aber wenn es dir nach einer Weile nicht besser geht, dann such deinen Arzt. Das gleiche werde ich auch tun, falls das mit Venlafaxin wirklich nicht klappt.
Hallo ich nehme auch erst seit ca. 5 wochen dieses Medikament. Abends 300mg. Hatte vorher Citalopram 60 mg. Seit paar tagen geht es mir richtig schlecht. Bin total müde könnte ständig schlafen. Und angst mit leichter panik verbunden. Bin total sensibel und habe nun angst das meine depressionsloch immer größer wird und ich zu nix mehr fähig bin. Könnte nur weinen. Appetit ist auch sehr schlecht verbunden mit übelkeit. Was soll ich gegen meine angst und panik machen? Kann es sein das ich das medikament nicht vertrage? Nehme ab und zu eine halbe 0,5 Tavor aber die hilft auch nur nen halben Tag und dann geht alles von vorne los. Bin auch völlig energielos und kraftlos. Ich versuche nicht über meine angst nachzudenken und mich abzulenken aber das sind immer nur mal paar minuten wo es klappt. Was soll ich tun?
Diese Medikamente brauchen oft 4 bis 6 Wochen um richtig zu wirken .
Versuche den leichten Antrieb zu nutzen ,um unter die Leute zu gehen,
Dinge zu tun, die dir Spaß und Freude machen .Ablenkung ist die beste Medizin vor allen Dingen ,nicht alles täglich zu hinterfragen sondern es so hinzunehmen wie es ist.Es ist ein harter, langer Weg den man gehen muß ,aber er ist nicht unmöglich .Sei gut zu dir und freue dich auf eine kleine Besserung.Man muß die eigenen Kräfte mobilisieren und das fängt im Kopf an . Andere können dir nur hilfreich zur Seite stehen ,aber den Weg gehen ,mußt du alleine.Wenn es dir nach angemessener Zeit immer noch nicht hilft .Das Medikament unter ärztlicher Aufsicht ändern .Es gibt mit Sicherheit etwas ,was dir gut bekommt und hilft .Ich habe auch 5 verschiedene Medikamente austesten müssen, um heute Gabapentin zu nehmen . Du hast alle Zeit der Welt !Also nur Mut und gute Besserung!
Ganz weg gehen die Beschwerden nicht, ichnehme morgens 150 mg und mittags 75 mg. Ich hatte auch erst bei der höheren Dosis eine Verbesserung gespürt, doch ganz beschwerdefrei haben mich keine Tabletten gemacht und ich habe schon viel ausprobiert. Liebe Grüße Tine
Eine Depession los zu werden, geht nicht nur mit Tabletten, sondern mit harter Arbeit an sich selber, wie z.b. eine Therapie und das sich immer wieder mit sich selbst und seinem Verhalten auseinandersetzen und kann mitunter jahrelange Arbeit bedeuten.
Ja und das ist normal. Die Dosis ist auch noch relativ niedrig, ich habe erst bei 225mg eine deutliche Verbesserung gespürt. Die Stimmung wird trotz allem nicht gleichbleibend gut sein, es wird weiterhin Schwankungen geben, die allerdings meist nicht mehr so stark sind, gleiches gilt für Ängste.