Ich leide seit Jahren zunehmend an den Symptomen der Fibromyalgie. Mein Arzt(Internist) tut sich schwer, dieses Krankheitsbild zu akzeptieren. Auch mein Orthopäde kann sich damit nicht identifizieren. daher hänge ich therapeutisch inder Luft. Im ganzen Umkreis gibt es keinen Arzt der sich auf dieses Fachgebiet spezialisiert hat. Ausschlussdiagnostik wurde betrieben. Auch diese ergibt nichts anderes. Was tun, damit diese Diagnose endlich bestätigt wird, da sie ja auch maßgeblich bei meinem Schwerbehinderungsgrad mit heran gezoigen werden müßte.
ich würde mich über Informationen sehr freuen und grüße alle anderen hier sehr herzlich.
espanafan
Patientendaten
Geburtsjahr: 1962 (49 Jahre) Geschlecht: weiblich Gewicht: 57,0 kg Größe: 164,0 cm
Hallo espanapan,
ich habe seit 2004 von meinem Rheumatologen die Diagnose Fibromyalgie, jedoch nicht anerkannt bei GdB, habe dort nur 40% wegen anderer Erkrankungen.
lieben Gruß doth
Ich habe schon vor 8 Jahren die Diagnose "Fibromyalgie " durch einen Schmerztherapeuten schriftlich bekommen. Leider ist es tatsächlich so, daß sich die Ärzte damit sehr schwer tun.
Seit 2003 bekomme ich 100 % EU-Rente unbefristet und habe eine Schwerbehinderung von 50 %.
Mir hat der VDK sehr geholfen, dort gibt es Rechtanwälte, die einen Widerspruch für Dich richtig formulieren. Versuche es mit deren Hilfe, weil man allein auf verlorenem Posten ist.
Auch habe ich gehört das andere Sozialverbände, wie z.B.: KAB oder KBW ,behilflich sind.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Erfolg.....
danke auch dir für deine mail!!!!!
Einen guten Arzt, der mit einem an einem Strang zieht zu finden, ist schon sehr schwierig. Wie findet man den?.......
Darf ich dich fragen, ob du die volle EUR beziehen "darfst" (gern auch an meine private mail: nklaffer@yahoo.de)
Ich habe auch noch weitere Erkrankungen, die schwerwiegendste ist die Osteoporose mit Frakturen, dann noch die obligatorischen Depressionen...
Man kann echt auf Hilfe von der Kr.kasse hoffen????
Habe ein Problem damit das Thema EUR anzusprechen. Sieht doch immer so aus, als wenn man nicht arbeiten will, oder????
Hallo Espanafan,
das tut mir mit Dir sehr leid, aber Du darfst Dich da nicht unterkriegen lassen.
Ich bin seit dem 50.Lebensjahr wegen Fibro und anderer Erkrankungen in Rente gegangen, aber heute ist es wohl noch schwerer diese zu bekommen.
Da solltest Du Dir einen guten Arzt suchen, der Dir hilft.
Ich hatte damals eine gute Nervenärztin und auch meine Krankenkasse hat mir geholfen. Dort gab es einen Sozialarbeiter. Erkundige Dich doch mal bei Deiner Kasse.
Ich wünsche Dir viel Kraft und grüsse Dich ganz lieb Rosi
Hallo zusammen...
vielen Dank für die netzten Worte und Tipps. Ich habe mir jetzt einen Termin in der Schmerzambulanz der MHH geben lassen, leider ist der erst am 28.4........
Ich verstehe nicht, warum Ärzte so engstirnig sind. War im Nov. zu einer orthop. REHA, die hat alles verschlimmert. aber der Abschlussbericht von denen war so super verfasst, als wäre ich voll leistungsfähig und top drauf. Schreibe lfd Widersprüche gegen diesen Bericht an die RV, doch dort braucht man keine Hilfe zu erwarten, obwohl dieser Bericht gutachterliche Funktion hat. Selbst falsche Diagnosen werden toleriert. Habe sämtliche Befunde mitgebracht, hätten die Diagnosen nur übernehmen brauchen, statt dessen haben sie aus einer Osteoporose MIT Frakturen (und davon hatte ich reichlich) eine Osteoporose OHNE Frakturen angegeben.
Eine Schwbh. habe ich schon seit Langem. Hat den jmd von euch auch EUR auf Fibro (mit oder ohne anderen Erkrankungen) bekommen????????
Unter diesen Medikamenten (meine machen müde) kann man doch nicht wirklich arbeiten? Und mit den psychioschen Bescherden doch eigentlich auch nicht???? Kennt sich da jmd mit aus?
Hallo Maria,
wenn Du keinen Rheumatologen oder Orthopäden findest der Dich für voll nimmt, dann gehe doch zu einem Schmerzarzt oder lasse Dich in eine Schmerzklinik überweisen. Sehr oft ist es ein langer und sehr mühsamer Weg.
Ich bin ihn auch gegangen und habe manchmal alles hinwerfen mögen, weil mich Niemand für voll nahm. Jetzt habe ich einen guten Orthopäden und eine gute Schmerzärztin, lasse aber nicht mit mir machen, was ich nicht will.
Nach der Chirotherapie ging es schon besser und nach einem erst einmaligen Besuch beim Osteopathen bin ich heute das erste mal seit vielen Jahren 2 Stunden spazieren gegangen, ohne dass ich kaputt und voller Schmerzen war. Ohne Schmerzmittel komme ich noch nicht zurecht, denn diese halfen zuletzt garnicht mehr. Jetzt geht es mir viel besser, wenn ich sie nehme und ich merke, dass ich wieder viel mehr Lebensfreude habe
Ich wünsche allen, dass es ihnen gelingt wieder etwas mehr Lebensfreude zu haben.
Hast Du eigentlich schon versucht eine Schwerbehinderung einzureichen, wenn nicht, dann tue es bitte.
Ganz liebe Grüsse Rosi
Ich habe das gleiche Problem.Mein Hausarzt verschreibt Schmerzmittel,der Rheumaarzt erkennt Fibro nicht als Krankheit an.Laut UKA Aachen habe ich Fibro,aber keiner gibts mir schriftlich.:((
Da hat RaLo schon recht, die FIbromyalgie muss erst einmal diagnostiziert und vor allem schriftliche festgehalten werden.
Ich habe sie seit über 30 Jahren und lebe mit Schmerzmitteln mehr recht als schlecht.
War vor kurzem zur Kur in Damp und habe dort das grosse Glück gehabt, Chirotherapie zu bekommen. Es hat mir zwar nicht alle Schmerzen genommen, aber doch einige. Nun bin ich bei einem Osteopathen und ich hoffe sehr, dass ich auf dem richtigen Weg für mich bin.
Der sagte mir, es gibt keine Fibro, sondern es ist eine Übersäuerung des Körpers.
In einer Selbsthilfegruppe war ich auch schon mal, aber dort wurde nur über Medikamente gesprochen und ich finde, jeder sollte schon auch selbst etwas tun und Wundermittel gibt es keine.
Ich habe eine Schwerbehinderung nur in Verbindung mit anderen Erkrankungen bekommen.
Auf alle Fälle würde ich es trotzdem versuchen.
Ich wünsche Dir noch, trotz allem, eine schöne Lebenszeit und versuche DIr viel Freude zukommen zu
lassen.
Liebe Grüsse Rosi
Hallo, die Fibromyalgie ist ein relativ neues Krankheitsbild. Da man nicht weiss, wo das herkommt, ist es für die Ärzte manchmal schwierig zu diagnostizieren. Es gibt 18 Punkte am Körper, die festgelegt sind. Von diesen müssen 11 druckschmerzhaft sein, um die Diagnose zu sichern. Außerdem gibt es bestimmt Punkte, die nicht druckschmerzhaft sein dürfen. Haben das Ihre Ärzte untersucht? Hinzu kommen noch weitere körperliche Symptome, z.B. Müdigkeit. Wenn Sie nicht weiterkommen können Sie sich z.B. an den VdK wenden (da müsssen Sie aber Mitglied sein). Vielleicht kann man dort weiter helfen. Oder Sie schauen nach einer Selbsthilfegruppe. Gute Besserung.knuti50