Depressionen mit 22

M.G1987
Benutzerbild von M.G1987
Frage gestellt am
05.06.2010 um 16:19

Ich nehme seit ca 1 Jahr Venlafaxin (225 mg) ein.
Ich war immer ein sehr lebendiger und aktiver Mensch, dochh seit dem ich die Tabletten einnehme bin ich sehr träge und immer müde, meine freien Tage verbringe ich alleine im Bett. Obwohl ich sehr viele gute Freunde habe, muss ich mir immer ausreden einfallen lassen.
Gegen meine Depressionen hilft es, ich sehe gewisse probleme nicht mehr so groß wie vorher doch ich komme einfach aus dieser Müdigkeit nicht raus!
Bitte gibt mir Ratschläge!

Lg M.G

Patientendaten

Geburtsjahr: 1987(23 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 53,0 kg
Größe: 167,0 cm
Eingetragen durch: Angehöriger
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6 Antworten:

simson1972

16.06.2010 22:21

Hallo, ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und mir versucht vorzustellen wie es dir geht. Deine Dosis finde ich sehr hoch, wird es nicht mal Zeit etwas zu reduzieren? Was sagt dein Arrzt dazu? Ich bin jetzt nach drei Jahren bei 75mg angekommen und kämpfe stetig gegen diese verdamte Müdikeit und Trägheit (20kg in 3Jahren zugenommen) an und dies macht mir momentan das Leben nicht so einfach.
Früher war ich auch sehr lebenslustig und sportlich aktiv; jedoch jetzt bin ich jetzt schon von den kleinsten Dingen so geschafft, was meine Umwellt nicht versteht:-( fühle mich dann wie ein Fauelpelz. Nach meinen 12h Schichttag bin ich zu nichts mehr zu gebrauchen, bin froh, das meine Töchter selbstständig sind.
Ab morgen versuche ich die Dosis noch zu halbieren, habe bei meiner Ärztin den Wunsch schon sehr oft geäußert und mich diesmal durchgesetzt.
Hoffe, das die Müdigkeit und schnell erschöpft sein langsam zurück geht und mein Stoffwechsel auch wieder etwas besser/schneller läuft.

Also fazit von mir; geh viel an die Luft; beweg dich auch wenn es überwindung kostet und sei nicht enttäuscht wenn es nicht gleich so geht wie du möchtest. Denk über eine Reduzierung der Medi nach ( mit ärztl.Unterstützung!!!!!!) Das wäre mein erster Schritt.

Du bist noch so jung, lass es nicht einfach so geschehen.

Alles Gute und viel Kraft
(

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silkebrieger

14.06.2010 12:04

Ich kenne das genau habe seit 4 Jahren Depressionen mit einem auf und ab.Gegen das schwarz sehen haben sie bei mir auch geholfen aber für den ganzen Rest war es nix.Werde jtzt im KH neu eingestellt mit neuen Medis kann dir nur raten dich an deinen Arzt zu wenden.Ich habe auch keine lust mehr auf den ganzen Mist will wieder so lebensfroh und fröhlich sein wie früherWünsch dir viel Erfolg

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dadi

09.06.2010 22:05

Hallo M.G 1987
sehr schlimm diese Krankheit, ich habe ein Jahr 375 mg. Trevilor eingenommen.
während dem ausschleichen wurde als Ersatz Lamotrigin eingeschlichen und langsam gesteigert auf 200 mg.
Dies half ca.3 Monate, dann ging der zirkus wieder los.
Ich nahm sofort Trevilor steigerte von Woche zu Woche von 37,5 über 75 auf 150 mg.
Ab da ging mirs wieder gut.
Heute bin ich bei 37,5 mg. Trevilor und 50 mg.Lamotrigin und fühle mich pudelwohl.
Der Antrieb kommt erst bei einer entsprechenden Dosis und nicht gleich.
Ich empfehle einen mind. 8 wöchigen Klinikaufenthalt, die Psy 4 ( offene Station)ist wärmstens zu empfehlen.
Die Psy 4 findest Du in Göppingen im Christopsbad.
Liebe Grüße
dadi

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Don Depressivo
Benutzerbild von Don Depressivo
09.06.2010 17:53

Hallo,
kenne diese "Schlappheit" zur Genüge. Auch mir hat Trevilor gegen die Depression sehr geholfen, sollte es auch als Dauermedikation verwenden, was ich auch 3 Jahre getan habe. Hab es dann aber abgesetzt-sehr langsam ausschleichen!
Dieses dauernde Schlappheitsgefühl war einfach zu nervig.
Würde Dir auch raten, ein anderes Mittel mit Deinem Arzt zusammen auszuprobieren.

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Tristesse
Benutzerbild von Tristesse
08.06.2010 18:09

Hi,
in welcher Dosierung nimmst du denn das Trevilor jetzt? Je nachdem wie hoch die Dosierung ist, wirkt es nämlich auf bis zu 3 Neurotransmitter gleichzeitig, im unteren Dosisbereich nur als reiner SSRI, vielleicht wird das mit der Müdigkeit und dem Antrieb besser, wenn du höher gehst? Einfach mal mit dem Arzt besprechen, ansonsten könnte man vielleicht Elontril zur Antriebssteigerung dazugeben? Muß man aber mit dem Arzt abklären, ob sich das verträgt, nicht daß es zuviel wird... Wünsche dir alles Gute und hoffe es findet sich eine Lösung!

LG Susanne

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Benutzer gelöscht?

06.06.2010 21:43

Hallo, ich an deiner Stelle würde zum behandelnden Arzt gehen, damit er dir ein anderes Präparat verschreibt. LG Petunie

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