Ausschleichen der Medikamente bei bipolarer Störung

Elmijasa

Frage gestellt am
25.04.2022 um 08:27

Mein Sohn hat eine Bipolare Störung. Er nimmt seit vielen Jahren Lithium und seit 4 Jahren zusätzlich Leponex. Lithium wurde nun innerhalb 4 Wochen ausgeschlichen und Leponex von 175 auf 150 mg reduziert. Das Lithium ist seit 2 Wochen weg und Leponex seit Freitag reduziert. Er berichtet von Antriebsschwäche und innerer Unruhe. Jedoch meistert er seinen Alltag nach wie vor gut. Also geht zur Schule, zum Sport usw...Was ist zu tun?

Patientendaten

Geburtsjahr: 2002 (20 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 76,0 kg
Größe: 186,0 cm
Eingetragen durch: Angehöriger
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2 Antworten:

Anonymer Benutzer

09.11.2025 01:53

Guten Tag, Ich nehme seit 40 Jahren Lithium und bin bei den Blutprobem immer beim aller-untersten Therapiewert von 5 max. 12?. Mit Litium Carb. kann ich gut leben und hatte keine Rückfälle mehr....wenn ich unruhig bin, längere Zeit nehme ich ein-minimum an Leponex und damit schlafe ich 10 Stunden. Da bei mir schon einmal nach der Leponex-Therapie die weissen Blutkörper kontrolliert wurden, und es da keine Probleme gab....muss ich nichts befürchten. Aber Lexpinonx in Minidosen nehmen ich höchstens ein bis 2 mal im Jahr an. Der Arzt empfahl mir dieses Medikament als "Versicherung" wenn es trotz dem Lithium "hochgehen sollte"...mit Leponex wäre ich sehr vorsichtig. Bei der Behandung wurde mir "Clopixol" gegeben, das war eine "harte" Sache, die mich fast bewegungslos machte. Lithium hat bei mir folgende unerfreulichen aber akzeptablen Nebenwirkungen verursacht. Schilddrüsen Unterfunktion, am schlimmsten, Gewichtszunahmen und Zittern, aber eher Selten. Das war also der Preis den ich für 40 Jahre ohnen mentale Probleme bezahlen musste. Ich bin jetzt ein alter Mann, und habe viel erlebt. Wir versuchen trotzdem das Litium und dann auch das Schilddrüsen Medikament zu reduzieren und bei Erfolg sogar ganz abzusetzen. Aber das mache ich nur in Zusammenarzt mit einem Arzt...meine früheren behandelnden Aerzte raten ehen ab und sind skeptisch...weil es sehr schwierig sei, bei Wiedereintreten der "Bipolaren-Störungen", wieder zu therapieren....also ich werde da sehr, sehr vorsichtig vorgehen und keine Risiken eingehen....und für den Notfall habe ich ja immer noch in Reserve, nur in Reserve, dieses Leponex....Alles Gute und viel Freude pje

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ich wills wis…
Benutzerbild von ich wills wissen
25.04.2022 17:57

Im Moment garnichts, Ihr Sohn befindet sich in einer Übergangs-
situation und wird mit Sicherheit auch von seinem Arzt dahingehend kotrolliert.
Sie selber schreiben ja, das er allen Dingen gerecht wird.
Warten Sie einfach ab, wie er sich weiterentwickelt.

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