Lamotrigin prophylaxe vor depressionen

bouganvilla

Frage gestellt am
17.04.2021 um 14:21

Hat jemand damit gute Erfahrungen gemacht? Ich hab jetzt schon die 5. Depression mit aengsten und ich kann einfach nicht mehr. Mein Psychiater hat vorgeschlagen mit lamotrigin anzufangen dass ich vor weiteren Depressionen besser geschützt bin. Könnt ihr mir bitte eure erfahrung berichten u seit wie Vielen jahren ihr das nehmt? Und nehmt ihr trotzdem noch zusätzlich depressionstabletten ein? Ich bin so hoffnungslos.

Patientendaten

Geschlecht: weiblich
Gewicht: 51,0 kg
Größe: 165,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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12 Antworten:

bouganvilla

24.06.2021 22:32

Vom Frage-Steller selbst

Hallo hope5, ich bin jetzt bei einer Menge von 100 mg täglich. Laut medikamentenspiegel soll es gut sein meint der Arzt. Es ist schon brsser aber noch nicht ganz gut. Er möchte jetzt dass ich es mit 50 morgens und 75 mg abends probiere u ich hoffe dann ist es gut. Ich hab immer den Fehler gemacht die Tabletten frueher abzusetzen u es ist immer wieder gekommen die Depression. Ich hoffe das lamotrigin hilft langfristig u wünsche dir auch dass du schnell wieder darauf eingestellt bist u es dir besser geht. Kannst mir gerne berichten wie es dir dann geht. LG

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Hope5

24.06.2021 02:06

bouganvilla Ich habe ca. 3,5 Jahre Lamotrigin mit Escitalopram genommen und es hat gewirkt allerdings habe ich während dem Coronastress ( Homeschooling, Mehrarbeit durch ausfallende Kollegin etc.) zu spät bemerkt, dass ich unbewusst die Medis vergaß zu nehmen. Nun bin ich seit Februar wieder depressiv und alles beginnt von vorn. Jetzt nehme ich wieder Lamotrigin und die Wirkung lässt auf sich warten. Bei welcher Dosierung bist du jetzt und wirkt es nun bei dir? Übrigens ich habe Bipolare Störung.

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bouganvilla

23.04.2021 18:35

Vom Frage-Steller selbst

Und bist du zufrieden damit?

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Jacko67
Benutzerbild von Jacko67
23.04.2021 12:00

Es wird nicht nur bei bipolare Depressionen angewandt. Auch bei wiederkehrenden Depressionen und Persönlichkeitsstörungenbei welchen die Stimmung stark betroffen ist, werden diese Medikamente zur Stabilisierung angewandt. Ich nehme es schon viele Jahre.

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lost of horiz…

20.04.2021 17:27

Richtig. Die meisten denken in der Regel an bipolare Störungen. Klar wird dagegen auch angewendet. Aber in Kombi mit ad, ist es hilfreich gegen depri.

Nehme sie schon seit 1,5 Jahren.

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bouganvilla

19.04.2021 22:55

Vom Frage-Steller selbst

Im Internet steht es auch bei wiederkehrenden Depressionen einsetzbar. Danke dir. Lg

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frank44
Benutzerbild von frank44
19.04.2021 22:49

Also wenn ich Lithium, Valporat und Co. höre, muß ich an bipolare (Depression) Störungen und ähnlich gelagerte Erkrankungen denken.
Natürlich mag man es anders handhaben. Meine Erfahrungen diesbezüglich sind halt andere. Dann man viel Erfolg bei der Anwendung. Hoffe mal, liege falsch.

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bouganvilla

19.04.2021 22:29

Vom Frage-Steller selbst

Nein. Es wird auch als prophylaxe, Vorbeugung bei wiederkehrenden depressionsphasen gegeben. So wie lithium

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frank44
Benutzerbild von frank44
19.04.2021 21:33

Mal ganz ehrlich, Lamotrigin als Stimmungsstabilisator bei ´ner unipolaren Depression? Nicht vielleicht doch eine "Fehlmedikation"? Als Augmentation vielleicht. Als alleiniges Medikament würde ich anderen Medis den Vorrang geben.

Dein Psychiater bewertet das ganze vielleicht doch etwas zu positiv.

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bouganvilla

19.04.2021 21:13

Vom Frage-Steller selbst

Danke fuer Eure lieben Antworten. Der Psychiater hat es mir so erklärt, dass jetzt erst der richtige wirkspiegel von lamotrigin rausgefunden wird. Und, dass Medikament zukuenftlich depressionsphasen nicht mehr auftreten oder zumindest nur noch leicht kommen können. Und, dass dann auch wenn diese wirken, die depressionstabletten verringert werden können. Also ich fange morgen mit 25 mg die Woche an und hoffe, dass es dagegen zukuenftlich wirkt. Hat es bei euch auch eine gute Wirkung gezeigt.? Ihr nehmt sie ja schon länger? Lost of horizon und Jacko67?

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lost of horiz…

19.04.2021 19:35

Kann ich mich anschließen. Lamotrigin ähnelt sehr dem ergenyl /valproat. Nehme sie selber, wohl in ein viel höheren Dosis. Kombiniert mit venlafaxin und einen neuroleptikum. Jedenfalls stabilisiert es die Depression. Da lamotrigin auch ne leichte antidepressive wirkung hat, macht es auf jedenfalls Sinn.

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Jacko67
Benutzerbild von Jacko67
19.04.2021 14:35

Ich denke dein Medikament ähnelt meinem sehr. Ich nehme Ergenyl chrono, was auch ein Antiepileptikum ist und zur Stimmungsstabilisierung eingesetzt wird. Ich nehme es schon seit 2008 bei einer PTBS und immer wiederkehrender Depressionen. Ich nehme morgens 500 mg und abends 1000. Über Müdigkeit kann ich nicht klagen, da ich eher Schlafstörungen habe. Nebenher nahm ich fast durchgängig Antidepressiva. Hier habe ich eine Reihe probiert, wobei ich lange Venlafaxin nahm. Dieses Medikament half anfänglich sehr gut, jedoch musste ich die Dosis ständig steigern. Nachdem ich Ende letzten Jahres wieder depressive Verstimmungen bekam, begannen wir wieder mit Venlafaxin. Es half gar nichts, so dass ich Anfang März krankgeschrieben wurde. Wir wechselten auf Fluoxetin. Hier ist zwar kein Noradrenalinhemmer mit an Bord, aber die Halbwertszeit ist sehr hoch. Diese Medikation brachte mir Besserung und in der Dosis habe ich auch noch Luft nach oben. Ich denke dass ich mit wiederkehrenden Depressionen leben muss und der Stimmungsstabilisator dabei wenigstens etwas abfedert, denn ganz so schlimm wie zu Beginn meiner Erkrankung fallen die Depressionen nicht mehr aus, so dass eine Klinikeinweisung nicht mehr nötig war. Natürlich habe ich begleitend lange Therapie gemacht. Ich wünsche dir alles Gute!

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Themen:  Psychiatrische Erkrankungen

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