Therapie bei starkem Vitaminmangel

Schmiddl
Benutzerbild von Schmiddl
Frage gestellt am
16.08.2020 um 16:28

Hallo,
vor 3 Wochen wurde ein starker D3 Vitaminmangel bei mir festgestellt.
Grund der Laboruntersuchung waren bzw. sind Müdigkeit, nachlassen der Körperkraft, Muskel- und Knochenschmerzen, Gangunsicherheit, starkes Schwitzen am Kopf.
Verordnet durch meine Hausärztin ( Internistin ) wurde mir Dekristol 20.000I.E. und zwar eine Tbl. wöchentlich ( insgesamt 50 Tbl.) für 1 Jahr. Bisher habe ich binnen 3 Wochen also 3 Tbl. geschluckt und keine Veränderung festgestellt. Mir scheint da etwas nicht zu stimmen. Können 3 Tbl., also 60.000I.E.,
den täglichen Bedarf decken und gleichzeitig den "Vitamintank" auffüllen ? Wohl nicht, oder ?
Kann mir jemand mit ähnlichen Problemen helfen ?
Dank im voraus !

Patientendaten

Geburtsjahr: 1941(79 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 83,0 kg
Größe: 183,0 cm
Eingetragen durch: Patient
Bewerten:0xNegative Bewertungen2x Positive Bewertungen
Missbrauch melden

Antworten

Sie müssen angemeldet sein um selbst eine Antwort zu verfassen.
Loggen Sie sich ein, oder registrieren Sie sich hier schnell und kostenlos.

Mitglied werden…

  • Gleichgesinnte kennen lernen
  • Antworten erhalten
  • Unterstützung finden
  • Anderen helfen
  • Wissen weiter geben
  • Umarmt werden und Mut machen
Anmelden

11 Antworten:

bermibs
Benutzerbild von bermibs
18.08.2020 17:58

Vitamin D lagert sich nicht in Venen ab. Das sind Fehlinformationen.
Vitamin K ist für die Knochen wichtig und schützt vor einer Hyperkalzämie. Die Gefahr einer Hyperkalzämie besteht aber erst ab einem Vitamin-D-Spiegel von 150 ng/ml (375 nmol/l) und höher.
Bis 100 ng/ml ist K2 in dieser Hinsicht nicht zwingend.

Bewerten:0xNegative Bewertungen4x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
Nate52
Benutzerbild von Nate52
18.08.2020 17:40

@Schmiddl,
bei einem starken Mangel ist die Dosis zu gering.

Vitamin D3 "entwickelt" seine Wirkung erst, wenn es mit Fetthaltigem eingenommen wird.

Um die Venen zu schützen, muss man K2 dazu nehmen, ansonsten setzt D3 sich dort ab und verstopft sie.

Bewerten:1xNegative Bewertungen0x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
isojames
Benutzerbild von isojames
18.08.2020 00:59
Diese Antwort wird aufgrund überwiegend negativer Bewertungen nicht angezeigt.
Trotzdem anzeigen...
bermibs
Benutzerbild von bermibs
17.08.2020 21:19

Es gibt aber auch die Forschung, die besagt, dass erst bei einem Spiegel von 82 ng/ml alle durch Vitamin D steuerbaren Gene optimal gesteuert werden. Da reichen 40 ng/ml bei weitem nicht aus. Über 60 könnte man diskutieren.

Bei diesen Stämmen, die sich den ganzen Tag im Freien aufhalten wurden auch Spiegel bis 100 ng/ml erfasst. Für mich sind 60 - 100 ng/ml optimal.

Der Umrechnungsfaktor ng/ml zu nmol/l ist 2,5.

Bewerten:0xNegative Bewertungen9x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
frank44
Benutzerbild von frank44
17.08.2020 20:55

" ... Aber alle Forschung an natürlich lebenden Menschen – wie den Massai und anderen indigenen Stämmen – zeigen, dass natürlich vorkommende Werte zwischen 40 und 60 ng/ml, liegen, niemals höher. Ist das nicht ein gutes Anzeichen dafür, dass dies die optimalen Werte sind?

Genau richtig. Und das ist auch genau das, was die Endocrine Society im Jahr 2011 vorschlug: Dass der Sweet Spot von 25(OH)D zwischen 40 und 60 ng/ml* liegt, dass bis zu 100 ng/ml als sicher anzusehen sind und dass das absolute Minimum bei 30 ng/ml angesetzt werden sollte. ..."

"Nun, wir haben nachgewiesen, dass der Mensch, wenn man in Badekleidung an den Strand geht und die Haut 24 Stunden später eine leichte rosa-Färbung bekommt, dies der Einnahme von 20.000 IU Vitamin D entspricht. ..."

"... Ja, wir haben auch festgestellt, dass Vitamin D welches in der Haut gebildet 2-3 mal länger im Blut bleibt im Vergleich zu oral verabreichtem Vitamin D ..."

Wer das sagt? Doc Holick

* Umrechnung ng/ml zu nmol/l: entsprächen also 100 und 150 nmol/l

Bewerten:0xNegative Bewertungen2x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
bermibs
Benutzerbild von bermibs
17.08.2020 18:23

Hallo Frank, dann aber in der Mittagssonne mit freiem Oberkörper ;o)
Gesicht und Unterarme reichen da bei weitem nicht aus.
 
Du kannst ja mal einen Test machen. D-Spiegel bestimmen lassen. Danach jeden Tag 20 min. mit Standardbekleidung in die Sonne für vier Wochen und anschließend wieder die D-Bestimmung.
Du wirst überrascht sein, was da rauskommt.
LG bermibs

Bewerten:0xNegative Bewertungen15x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
frank44
Benutzerbild von frank44
17.08.2020 17:15

Ich halte nicht viel von diesen "theoretischen" Werten, die unters Volk geworfen werden. Jetzt ist doch gerade die Zeit, sich an der frischen Luft aufzuhalten und zu bewegen. Man glaubt gar nicht, wie viel Vitamin D der Körper in nur zwanzig Minuten zu bilden in der Lage ist.

Bewerten:0xNegative Bewertungen4x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
bermibs
Benutzerbild von bermibs
17.08.2020 11:59

Hallo Schmiddl, die eine Dekristol je Woche ist eindeutig zu wenig. Damit kommst du nicht aus deinem Mangel heraus. Das sind umgerechnet gerade einmal 2.860 IE je Tag. Für einen idealen Spiegel benötigst du bei deinem Körpergewicht 8.000 IE täglich (Körpergewicht x 100).
 
Da du im starken Mangel bist kannst du auch eine Starttherapie machen. Ein vorsichtiger Ansatz wären für 14 Tage eine Dekristol je Tag. Bei eventuell auftretenden, vorübergehenden Nebenwirkungen kannst du ja auf zwei Tage gehen. Nebenwirkungen bei Vitamin D (Startphase) sind eher selten.
LG bermibs

Bewerten:0xNegative Bewertungen15x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
Scholle91
Benutzerbild von Scholle91
16.08.2020 21:13

Ich frage mich nur wie Du mit anderen Leuten sprichst.
Es gibt einige hier.....die Dich für verrückt und einfältig halten.
Aber keiner hat je Dödel zu Dir gesagt..
Die Antwort muss Dir ja nicht gefallen.
Bissel Anstand bitte.....sagt Dir das was.

Sorry das das nichts mit der Frage zu tun hat.

Bewerten:7xNegative Bewertungen8x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
isojames
Benutzerbild von isojames
16.08.2020 17:36
Diese Antwort wird aufgrund überwiegend negativer Bewertungen nicht angezeigt.
Trotzdem anzeigen...
Karl.42281

16.08.2020 17:06

Hallo, lieber zu wenig als zu viel: Ich habe im vergangenen Frühjahr 20.000 Einheiten Dekristol, wie von meinem Arzt verschrieben, täglich für 10 Tage eingenommen.
Jeden Tag ging es mir noch schlechter als am Tag davor und ich entwickelte eine ständige Übelkeit, bekam Kreislaufprobleme und konne kaum etwas essen. Daraufhin habe ich das Zeug in Absprache mit meinem Arzt wieder abgesetzt. Ich gehe nun täglich eine Stunde spazieren und ernähre mich gesünder. Im Internet bin ich auf einen Arzt gestoßen - Dr. Schnitzer -, der mir sehr weitergeholfen hat. Die Erfahrungsberichte im "Schnitzer Report" finde ich sehr informativ und hilfreich und es gibt ein Forum, in dem man sich austauschen kann - auch über andere Themen. Das finde ich - gerade in Zeiten der Pandemie - sehr unterstützend. Viele Grüße, Karl

Bewerten:0xNegative Bewertungen5x Positive Bewertungen
Missbrauch melden

Weitere Fragen zu

Verwandte Fragen

[]