Testosteron Gel oder Spritze

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
16.12.2019 um 11:51

Wegen einer Hodenatropie und damit verbundenem Hypogonadismus werde ich seit 6 Jahren erfolgreich mit Gel behandelt. Bisher keine feststellbaren Nebenwirkungen unter ärztlicher Überwachung. Mein erster Urologe war mir zu geschäftstüchtig. Mein neuer Urologe behauptet nun, die Behandlung mit Spritzen hätte den Vorteil, dass genauer Dosiert werden könnte. Ich habe allerdings Bedenken, dass das nur ein Vorwand sein könnte, ein anderes lukrativeres Geschäftsmodell einzuführen, weil ich dann 13 bis 18 mal im Jahr in die Praxis muss. Hat die Spritze wirklich diesen Vorteil?

Patientendaten

Geburtsjahr: 1955 (64 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 103,0 kg
Größe: 173,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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1 Antworten:

Puddingmann

03.07.2024 15:54

Ich habe die Frage selbst gestellt und kann sie mittlerweile auch selbst beantworten:
Erstens heißt es Hodenatrophie und nicht -atropie.
Die Art der Verabreichung hängt vom Patienten ab. Zuverlässigen Patienten kann der Arzt Tagesdosen im Beutel verschreiben. Unzuverlässigen gibt er eher eine Spritze. So kann er nichts vergessen. Das macht man aber bitte mit dem Arzt aus. Spritzen haben den Nachteil, zunächst sehr hohe Konzentrationen hervorzurufen und später dann sehr niedrige, während die tägliche Einnahme ausgeglichenere Testosteronspiegel bewirkt.

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