Absetzen von Promethazin (Atosil) nach 4 Jahren hochdosierter Einnahme

Daniela1980
Benutzerbild von Daniela1980
Frage gestellt am
27.10.2009 um 18:43

Hallo zusammen ,

Ich bin noch recht neu hier , aber habe folgendes Problem : Ich nehme seit ca. 4 Jahren Promethazin (Atosil) abends zum Schlafen . Seit mind. 2,5 Jahren die Tageshöchstdosis von 200mg . Nun habe ich schon mehrfach versucht das Medikament auszuschleichen um es abzusetzen doch sobald ich reduziere , bekomme ich übelste Kopfschmerzen , Übelkeit und Schwindel . Ich fühle mich dann wirklich sehr schlecht und bin absolut nicht leistungsfähig und leicht reizbar bis depressiv . Ich habe es bisher nie mehr als ein paar Tage bis 1,5 Wochen ausgehalten und die die Dosis dann wieder auf 200mg erhöht . Ich würde das Medikament gerne absetzen , aber ich schaffe es einfach nicht . Gibt es jemanden , der damit Erfahrung hat/dem es genauso gegangen ist und es trotzdem irgendwie geschafft hat davon loszukommen ? Für Erfahrungswerte und Tips wäre ich wirklich dankbar . Danke fürs Lesen und viele Grüße , Daniela

Patientendaten

Geburtsjahr: 1980 (29 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 65,0 kg
Größe: 175,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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7 Antworten:

Daniela1980
Benutzerbild von Daniela1980
30.10.2009 13:32

Vom Frage-Steller selbst

Hallo zusammen , ich danke euch sehr für die Antworten . Ich werde das ganze wie gesagt nochmal eingehend mit meiner Ärztin besprechen . Ob das Atosil überhaupt noch wirkt , ist eine gute Frage . Ich glaube , es ist mehr Gewohnheit als Wirkung . Es ist halt einfach so , dass ich ohne wirklich diese schlimmen Entzugserscheinungen habe , die sich hauptsächlich körperlich äussern . Wenn ich früher die Tabletten abends mal vergessen hatte , hab ich das am nächsten Tag auch sofort zu spüren bekommen und erst später irgendwann den Zusammenhang bemerkt . Nochmals herzlichen dank für eure Antworten/Meinungen und Erfahrungen .

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Benutzer gelöscht?

28.10.2009 19:48

Hallo, schade dass ihr nicht euren Namen dazu geschrieben habt.Zopiclon verursacht in der Regel bei kurzfristigen Einnahmezeiten keine Suchtproblematiken.Ich verstehe aber eure Sorgen gut. Es ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich.Schwierig finde ich vor allem, dass es sein könnte, dass sich in den Gedanken unbewusst verankert haben könnte, dass "frau" etwas zum Schlafen braucht.Nunja, ich denke Daniela, wird es schon mit ihrem Arzt gemeinsam entscheiden und ist dort auch in guten Händen. Es handelte sich nur um einen Vorschlag. Alles liebe Anne

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Anonymer Benutzer

28.10.2009 19:07

Hallo Daniela!Ich habe über 10Jahre Atosil genommen.Ich kenne das Problem mit dem absetzen.Ich würde Dir nicht unbedingt raten,das eine Medikament gegen ein anderes zu tauschen.So schlitterst Du in die nächste Abhängigkeit.Mein Vorschlag:Ich würde alle paar Wochen(Ich habe alle 2-3Wochen) um jeweils 25 mg reduzieren,immer schön langsam damit der Körper sich daran gewöhnt.So habe ich es geschafft.Viel Glück!

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Anonymer Benutzer

28.10.2009 15:56

Zopiclon macht leider auch abhängig,da schlitterst du eventuell von einer Sucht in die nächste.Den Tipp mit dem Melperon finde ich ganz gut,es hat kaum Suchtpotential und auch recht gut verträglich.
Wenn du das Atosil ausgeschlichen hast,würd ich um den Körper langsam umzugewöhnen und rückfälle zu vermeiden das Melperon dann noch 1-2 Tage nehmen und dann ausschleichen.
Du kannst aber auch gleich absetzen,das bleibt dir überlassen.

Ich finde es aber super dass du das mittel absetzen willst.$ jahre ist eine lange Zeit,wirkt das Atosil überhaupt noch?

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Daniela1980
Benutzerbild von Daniela1980
28.10.2009 03:08

Vom Frage-Steller selbst

Hallo Anne ,

danke für den Tip . Ich werde das beim nächsten Termin mit meiner Neurologin besprechen . Eine Frage hätte ich noch : wie lange dauert es dann bis man das Promethazin wirklich absetzen kann und kann man Melperon oder eben Zopiclon dann einfach so mit absetzen ?

LG , Daniela

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Benutzer gelöscht?

27.10.2009 20:14

Hallo Daniela, du könntest versuchen das Promethazin zu reduzieren und mit und mit Melperon als Erstaz bemischen.Melperon hat nicht so starke Nebenwirkungen. Frag mal deinen Arzt wie er diese Idee findet??? Bei mir hat es funktioniert.Eine andere Möglichkeit wäre übergangsweise niedrig dosiert Zopiclon dazu zunehmen und die Dosis des Promethazin zu halbieren. Viel Erfolg. LG Anne

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Benutzer gelöscht?

27.10.2009 20:14

Hallo Daniela, du könntest versuchen das Promethazin zu reduzieren und mit und mit Melperon als Erstaz bemischen.Melperon hat nicht so starke Nebenwirkungen. Frag mal deinen Arzt wie er diese Idee findet??? Bei mir hat es funktioniert.Eine andere Möglichkeit wäre übergangsweise niedrig dosiert Zopiclon dazu zunehmen und die Dosis des Promethazin zu halbieren. Viel Erfolg. LG Anne

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