Hallo Ich habe ca 5 Wochen doxepin eingenommen: 1. woche 50 mg, 2.3.4.woche 100 mg, dann abgesetzt: 3 tage 50mg, 3 tage 12,5mg.
Danach habe ich mich gefühlt als hätte ich einen kraasen entzug: kältegefühl, verwirrtheit & angst.
Und jetzt ist 1 woche ohne doxipin rum und ich habe immer noch so kältegefühl, als wäre ich krank, ich friere, bin schreckhaft u spüre meinen herzschlag im ganzen körper.
Ist das normal?
Patientendaten
Geburtsjahr: 1983 (30 Jahre) Geschlecht: männlich Gewicht: 73,0 kg
Ehrlich? Fragesteller, wenn die Wirkung so war wie beschrieben, so ist es doch eigentlich die richtige Entscheidung, es abzusetzen. Schließlich sind das ja nicht die erwünschten Wirkungen, die das Medi haben sollte. Provokativ könnte man ja auch behaupten "zu spät" abgesetzt. Wenn sich gewünschte Wirkungen nicht annähernd einstellen, macht es für mich auch keinen Sinn ein Medi zu schlucken. Zumal wenn es die Sache noch verschlimmert.
Das Medikament hat mich total unruhig, angespannt und total nervös gemacht! Deshalb habe ichs abgesetzt. War wohl zu früh :( ich hoffe nur dass die Absetzerscheinungen mit der Zeit weniger werden.
Ich verstehe auch nicht, warum du das absetzen willst? Ich glaube nicht, das nach 5 Wochen Einnahme Deine Angststörung weg ist. Damit tust du dir keinen Gefallen.
Ein zu schnelles Beenden einer Behandlung mit Doxepin sollte vermieden werden, da hier mit Absetzerscheinungen wie Unruhe, Schweißausbrüchen, Übelkeit, Erbrechen und Schlafstörungen gerechnet werden muss. In Deinem individuellen Fall waren die Absetzschritte wohl zu groß.
Du solltest Rücksprache mit Deinem Facharzt halten und erfragen, ob man noch einmal die Dosierung leicht erhöht, bis die Absetzerscheinungen weg sind. Danach kann man Doxepin in kleineren Dosen reduzieren. Dein Arzt kann Dir Aponal Tropfen (Doxepin) verordnen. Dadurch kannst Du Doxepin viel fein abgestimmter und langsamer herunterdosieren.
Es gibt einfach Menschen mit einem sehr sensiblen Nervensystem.
doxepin muss man ja auch viel langsamer absetzen.du musst dir ne 25 mg tablette besorgen,und die tablette kann man 2 mal halbieren,also durch 4 teilen,und dann immer 1/4 tablette von den 25 mg von neuraxpharm oder ratiopharm weniger nehmen.und das 1 monat lang mindestens.dann klappts auch.also das absetzen in 25 durch 4 das sind 6mg pro schritt und 1 monat lang.bis man die ganze dosis auf 0 hat kann 1 jahr dauern-
Hmmm ... interessant. Deine Schilderung und deine Schlußfolgerungen bzgl. deines Handelns beißen sich für mich.
Wobei ich mir auch nicht wirklich sicher bin, ob nach 5 Wochen schon so derbe Absetzerscheinungen auftreten sollen. Aber jeder reagiert anders.
Du wirst wohl wissen, was du tust.
Welcher Arzt war es denn? Wenn es ein Facharzt war, sollte er wissen, dass man ADs nicht aprupt absetzen sollte, sondern wie du es gemacht hast, schrittweise reduzieren.
Mit Arzt abgesprochen, doch er sagte mir: "sofort absetzen".
Die Reduzierung war mein Schritt, da ich es nicht aprupt absetzen wollte, wie der Arzt es sagte.