Das Cushing Syndrom ist eine körperliche Veränderung durch zuviel Kortisol. Man unterscheidet zwischen endogenem und exogenem Syndrom. Endogen bedeutet, dass der Körper selbst zuviel Kortisol produziert. Exogen bedeutet, dass das Syndrom durch die Einnahme von Kortison verursacht wird. Mögliche, aber nicht zwingend alle auftretenden Veränderungen sind:
Mondgesicht (rund und rot), Büffelnacken (Fettansammlung zwischen den Schultern), Gewichtszunahme mit stammbetonter Fettansammlung , erhöhter Blutdruck, Störung des Kohlenhydratstoffwechsels mit Durst und häufigem Wasserlassen (ähnlich einem Diabetes), verringerte Muskelmasse und -kraft, Rückenschmerzen, Akne ,Schlechte Wundheilung, dünne Haut, vor allem am Handrücken gut zu erkennen, Aussetzen der Menstruation, Vermännlichung bei Frauen, z.B. verstärkte Körperbehaarung, Gewebsstreifen (sog. Striae), Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme), Herzschwäche, Nierensteine, verstärkte Neigung zu Knochenbrüchen durch Knochenschwund (Osteoporose), evtl. psychische Veränderungen wie Angstattacken oder Psychosen.