Angst vor Schizophrenie / Ich glaub langsam ich dreh durch

kleinerengel1…

Frage gestellt am
26.02.2010 um 16:57

Hallo,

ich hatte wie bereits in einem vorherigen Beitrag meine Siuation beschrieben.

Kurz: Ich hatte vor knapp 4 Jahren eine generalisierte Angststörung . Vor knapp 4 Wochen bekam ich Herzrausen aus dem Nichts,das sich ständig wiederholte. Ich habe alles über den Kardologen abklären lassen. Heraus kam : Nichts. Dannach dachte ich, dass ich doch irgendwie spinnen müsste. Weil wenn man nichts fand ,musste es ja vom Kopf herkommen. Ich googlte und fand das Wort Depersonalisierung und je mehr ich darüber las ,desto mehr nahm ich davon an. Mein Umwelt kam mir fremd vor ,sowie meine Familie ebenso. Ich ging zum Neurologen. Der verschrieb mir aufgrund meiner Schilderung ein Antidepressivum (Citalopram) . "Natürlich" konnte ich nicht aufzuhören im Internet weiter zu lesen, und stiess irgendwann darauf,dass jmd der unter Angstattacken litt, Angst hatte seiner Familie etc etwas anzutun. Direkt dannach hatte ich auch Angst, und die dauert bis heute an. Ich würde nie meiner Familie etc etwas anzun, daszu wäre ich niemals fähig. Allerdings hat mich das doch aus der Bahn gerissen. Ich denke seitdem jede Minute daran. Ich habe das Gefühl mich genau kontrollieren zu müssen,um ja nicht den Verstand zu verlieren.... Ich schäme mich so sehr,vorallem weil meine Familie usw mir alles bedeuten. Ich rief in einer Psychatrie an und schilderte die Situation und ein Arzt erklärte mir,dass ich wohl eine Depression habe. Ich habe so sehr Angst !

Zudem muss ich sagen,dass ich seitdem ich das Antidepressiva nehme (seit nun 6 Tagen) ,es mir noch schlechter zu gehen scheint. Zwischenzeitlich habe ich noch Dizeparm genommen, was glaub ich auch ein Fehler war neben dem Antidepressivum.

Soll ich mich einweisen lassen?

Bitte um Antwort

P.S: Parallel zu dem Bericht,dass jmd Angst hatte seiner Familie etc etwas anzutun, las ich den Bericht vom Opa , der einfach Leute niedermetzelte. Ich will nicht so sein und es macht mir Angst, dass ich irre werde und soetwas mache.

Patientendaten

Geburtsjahr: 1984 (26 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 65,0 kg
Größe: 165,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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5 Antworten:

kleinerengel1…

26.02.2010 18:02

Vom Frage-Steller selbst

Ich möchte wirklich niemandem etwas antun,deswegen meide ich es schon mit jmd in einem Raum zu sein. Ich habe immer Angst die Kontrolle zu verlieren.

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engel07

26.02.2010 17:55

Ich glaube nicht das du dich einweisen mussst. Du solltest aber was anderes machen und zwar zu deinen Psychiater/Neurologen gehen und das sehr zeitnah!!!
Red mit Ihm über deine Symtome, Ängste und Befürchtungen. Er wird dir sicher helfen. Und ich würde vieleicht zeitgleich eine Verhaltenstherapie in Erwägung ziehen.
Und dann noch... Sicher wir sind Krank und man soll sich auch mit der Krankheit auseinandersetzten. Aber in einen gesunden Mass!!!! Ständig nur nach Symtomen, Nebenwirkungen etc. zu googlen bzw zu forschen bringt dich nicht weiter. Im Gegenteil du versinkst dadurch immer weiter im Trübsinn.
Also Kopf hoch und angepackt!!!
LG und du kannst dich gern melden

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kleinerengel1…

26.02.2010 17:51

Vom Frage-Steller selbst

Es ist richtig schlimm bei mir. Am liebsten würde ich mich vergraben,damit ich ja niemanden etwas tun kann.

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Benutzer gelöscht?

26.02.2010 17:43

Also erstmal ganz ruhig.Das bei Dir eine Depression vorliegt,glaub ich auch,aber da ist noch mehr.Ich rate Dir dringend,deinen Therapeuten auf zu suchen,und Ihm deine jetzigen Ängste zu schildern.Er wird wissen was zu tun ist.Vielleicht brauchst Du ein anderes Medikament.Aber das was du gerade nimmst muß auch erst einmal anschlagen,das kann bis zu 3 Wochen dauern.Es kann schon vorkommen das es mal schlechtere Phasen gibt.

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schwarzeemma

26.02.2010 17:38

hi,
ich leide auch an gener.angststörungen.wo ich jetzt sagen muss das es besser geworden ist.die zwangsgedanken das ich meiner familie was antun könnte oder mir und ständig ans sterben denken usw.kenne ich zu gut.ich habe auch 2 jahre citalopram und 3 jahre cymbalta eingenommen, habe sie aber wieder abgesetzt(meine ängste ,unruhe usw wurden schlimmer).ich konnte nicht alleine mit meiner tochter bleiben oder ich alleine sein.bzgl.ZG.ich habe mich selber therapiert (nach dem 5jahre psychloge nix gebracht hat)bin noch dabei.wenn du lust hast kannst mir ruhig schreiben,es tut der seele gut wenn man es ausspricht.
wir sind micht die einzigen mit den gedanken, viele trauen sich nicht zuschreiben.ich hatte selber angst was zu sagen weil ich angst hatte man könnte mir mein kind weg nehmen oder mich einsperren.wo es überhaupt nicht mehr ging wo ich dachte ich drehe durch habe ich es dem psychologen doch erzählt:-))wir sind völlig normal glaube es mir!
ich wünsche dir viel kraft
P.S.kaufe dir das buch von Lee Bear,der kobold im kopf.hat mir auch sehr viel geholfen
liebe grüsse
emma

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