Darf man in der Winterzeit eine Tagelichtlampe benutzen, trotz einer Einnahme von Opipram?

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
06.12.2021 um 09:30

Servus, es liest sich vielleicht etwas blöd, aber ich nehme seit 2 Wochen Opipram 50 mg. Ich habe zeitweise weiterhin meine Attacken (Angst mit Luftnot), aber ich bekomme sie soweit unter Kontrolle. Bisher habe ich nicht mehr hyperventiliert. Es ist anstrengend, aber es funktioniert. Ich habe mir für den Winter eine Tageslichtlampe bestellt. Ich dachte, vielleicht unterstützt sie etwas. Ich bin seit 2 Jahren im Homeoffice und es ist schwierig den Weg nach draußen zu finden. Das war im Büro viel einfacher. In der Bedienungsanleitung steht, dass man bei Antidepressiva den Arzt fragen sollte, ob man die Lampe einsetzen darf. Mein Arzt ist ein toller Allgemeinmediziner, aber wenn ich ihn diese Frage stelle, dann kenne ich bereits die Antwort. "Ausprobieren, kann bestimmt nicht schaden". Ich glaube nicht, dass er wirklich Erfahrungen damit hat. Aber vielleicht kann mir jemand von euch helfen. Ich würde mich sehr freuen und ich wünsche allen eine besinnliche und ruhige Weihnachtszeit. LG Sylvie

Patientendaten

Geburtsjahr: 1976 (45 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 60,0 kg
Größe: 168,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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2 Antworten:

Benutzer gelöscht?

06.12.2021 20:10

Ich denke, dass eine Tageslichtlampe, die ja nur als Ersatz für zu wenig Tageslicht gedacht ist, nicht schaden kann. Aber bei Einnahme von Drogen, wozu auch AD's zählen, kann Lichtempfindlichkeit auftreten. Nicht schlimm, oder?
Der Hersteller sichert sich mit dem Hinweis nur gegen mögliche NW ab. So wie Spielehersteller mit dem Hinweis: für Epileptiker oä nicht geeignet.
Nutze deine Lampe UND gehe nach draußen zur Mittagszeit.

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Jacko67
Benutzerbild von Jacko67
06.12.2021 13:34

Ich nehme AD und besitze auch Tageslichtleuchten. Ich habe damit kein Problem. Aber ich muss dir auch sagen, dass ich meine psychischen Probleme in die Hände eines Fachärztes gelegt habe, nachdem mein Hausarzt eine vom Krankenhaus gestellte Medikation einfach absetzen wollte. Die Begründung dafür war, ich bräuchte das nicht mehr, da ich in einem Drogenrausch mal gekrampft hätte. Nun ist es aber so, dass ich in meinem Leben noch nie eine Droge angefasst hatte. Für mich der Moment, gleich noch den Hausarzt zu wechseln.
Ich denke, bei Dingen der Psyche sind Hausärzte oft nicht so gut aufgestellt.

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