wo fängt die Gefahr an?

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
14.03.2021 um 13:55

Hallo,
ich habe einen allergischen Hautausschlag. Ich habe 3 Vormittage hintereinander 20 mg Prednisolon eingenommen und dann die Einnahme beendet. Zwei Tage später kehrte der Ausschlag zurück.
Ich habe wieder morgens mit 20 mg angefangen und bin jetzt seit 5 Tagen dabei. Wie lange sollte ich die Tabletten noch einnehmen?
Ich danke Ihnen vielmals.
Alex

Patientendaten

Geburtsjahr: 1959(62 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 65,0 kg
Größe: 169,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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10 Antworten:

Britta
Benutzerbild von Britta
16.03.2021 11:54

Genau diese "gelöschte Benutzerin" meinte ich auch in meiner Antwort.
Wo bei jeder Antwort gleich ein (fast) - wissenschaftliches Referat gehalten wurde. (Zusammengestückelt aus etlichen Google Kopien).

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Zeyla
Benutzerbild von Zeyla
16.03.2021 11:36

Leute...nicht aufregen bitte. Britta das mit den unverständlichen Negativ-Bewertungen kennen wir doch, oder? Man muss das nicht verstehen. Die werden nach Lust und Laune verteilt und es trifft jeden mal, der sich hier äussert.
Und Frank, es war echt nicht auf dich persönlich gemeint, du machst ja sowas selten mit dem abkopieren. Ich meinte das allgemein.
Speziell eine bestimmte Userin (siehe unten, Benutzer gelöscht) Und da gibt es auch andere.

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Britta
Benutzerbild von Britta
16.03.2021 09:17

An alle Negativ Bewerter: ich frage mich ernsthaft, warum hier bei 2 fast sinngemäß gleichen Antworten mit zweierlei Maß gemessen wird??

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Britta
Benutzerbild von Britta
15.03.2021 19:53

@Frank: "lange und komplizierte Texte " war eher ganz allgemein gemeint und nicht unmittelbar persönlich gemeint!

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frank44
Benutzerbild von frank44
15.03.2021 19:36

Jeder der Internet hat, kann? ... wenn du meinst. ;-p ... ich nicht.

Was soll ich sagen? Lang? Ja schon, aber ich fand´ den Text okay. Kompliziert? Ehrlich, die Aussage ist albern. Allgemein verständlich, nicht mal "richtige" Fremdwörter.

Ich stehe zu dem einkopierten Text so wie er da steht. Ganz einfach. Beschweren dürfen sich der Fragesteller oder Betroffene. Für die ist es ja auch bestimmt.

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Britta
Benutzerbild von Britta
15.03.2021 12:24

Da kann ich Zeyla nur zustimmen, wer will schon lange kopierte, komplizierte Texte lesen.
Man kann sie auch mit eigenen Worten kurz zusammenfassen, oder einfach den Link dazu platzieren.

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Zeyla
Benutzerbild von Zeyla
15.03.2021 10:16

Boahh Frank ;-)
Nichts gegen deine Antworten, aber das war jetzt zuviel, Ich halte nichts von abkopierten (langen) Texten, betrifft nicht nur dich, auch andere User. Darum muss ich das mal loswerden. Jeder der Internet hat, kann selber googeln oder einfach den Beipackzettel lesen.
Meine Meinung dazu.....

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frank44
Benutzerbild von frank44
14.03.2021 18:32

Da ein zu schnelles Absetzen des Prednisolons durchaus dazu führen kann, daß die Entzündungen wieder ausbrechen, ist eine Abdosierung durchaus sinnvoll. Die Schritte sollten dabei auch nicht zu groß gewählt werden. Es macht durchaus auch Sinn, die möglichst niedrigste wirksame Dosis zu wählen.

Und so gehts ab...


"Wunderdroge oder Teufelszeug?

Neben einer sehr guten Entzündungshemmung sind folgende Nebenwirkungen auch bei niedrigen Dosen von unter 5 mg bei Langzeitanwendung zu beobachten:

• Abhängigkeit von Kortison/Gewöhnungseffekt
• Einschlafen der Eigenproduktion von Kortisol durch die Nebennierenrinde und damit fehlende Ausschüttung des Hormons in Stresssituationen. Achtung: Tragen eines Notfallpasses!
• Gestaltwandel: Vollmondgesicht, Büffelnacken, Fettleibigkeit am Körperstamm
• Muskelschwäche
• Erhöhte Blutzuckerwerte bis zur Entstehung eines Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
• Neigung zu Infektionen. Beachten Sie: Vor einer Langzeittherapie sollten alle wichtigen Impfungen vorhanden sein.
• Osteoporose (Knochenschwund)
• Herz-Kreislauf-Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Beachte: zur Vorbeugung gesunde Ernährung, verminderte Kochsalzzufuhr, Raucherentwöhnung, Normalisierung von Blutdruck, körperliche Aktivität
• Bei gleichzeitiger Gabe von nicht-steroidalen Rheumamitteln wie beispielsweise Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Ibuprofen Entwicklung von Magengeschwüren möglich. Kortison allein verursacht keine Magengeschwüre.
• Augenschädigungen: grauer oder grüner Star
• Hautveränderungen: Akne, Dehnungsstreifen (vergleichbar mit Schwangerschaftsstreifen), Hautunterblutungen, Wundheilungsstörungen

Das Risiko für diese Nebenwirkungen bei einer Langzeittherapie ist bei unter fünf Milligramm Prednisolon pro Tag gering. Bei über zehn Milligramm pro Tag ist es absolut erhöht und bei den dazwischen liegenden Dosen hängt das Risiko von Ihren individuellen Besonderheiten ab.

Dosierungsschema

Auch wenn die Dosis der Kortison-Präparate abhängig von Krankheitsaktivität und –schwere vom Arzt individuell festgelegt werden muss, gelten doch gewisse Grundregeln:

1. Therapiestart mit ausreichend hoher Dosierung, abhängig von der Erkrankung, um möglichst schnell eine Wirkung zu erzielen.
2. Vorsichtige, langsame Verringerung der Dosis unter Kontrolle der Krankheitsaktivität. Eine zu schnelle Dosisreduktion kann zu einem Wiederaufflammen der Entzündung führen.
3. Ist eine längerfristige Gabe erforderlich, wird die niedrigste mögliche Dosis angestrebt.
4. Dosen, die in einem Zeitraum bis zu vier Wochen eingenommen werden, können ohne Ausschleichen abgesetzt werden.
5. Bei einer längeren Therapie mit Kortison-Präparaten ist eine rasche Reduktion nicht mehr möglich. Ein langsames Ausschleichen ist angebracht, mit individuellen Unterschieden.
6. Wenn eine Langzeittherapie mit Kortison-Präparaten beendet werden soll, hat dies in kleinen Schritten zu geschehen, da die körpereigene Kortisol-Produktion erst wieder in Gang kommen muss. Manchmal ist ein Bluttest erforderlich, um festzustellen, ob der Körper Kortisol überhaupt wieder selbst herstellt. Aus diesem Grund dürfen Sie niemals eigenmächtig ein Kortison-Präparat absetzen, da sonst das lebensgefährliche Kortison-Entzugssyndrom auftreten kann. Das ist auch möglich, wenn es nach längerer Therapie zu körperlichem Stress kommt (z.B. größere Operation, Unfall). Dann braucht der Körper mehr vom Stresshormon Kortisol, das er aber nicht mehr selbst produzieren kann. Dementsprechend muss die Dosis des Kortison-Präparates erhöht werden, um das fehlende körpereigene Kortisol in dieser Zeit zu ersetzen.
7.
Vorsichtsmaßnahmen

Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme ist eine korrekte Indikationsstellung, d. h. der Arzt prüft genau, ob eine Kortison-Therapie überhaupt notwendig ist. Danach ist zu überlegen, wie rasch die Dosis des Medikaments wieder reduziert werden kann. Eine Dauertherapie ist heute bei den meisten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen nicht mehr erforderlich, da weitere Medikamente (Basistherapie mit MTX, Biologika und anderes) zur Verfügung stehen und helfen, Kortison-Präparate zu sparen. Sehr selten gibt es Allergien gegen ein Kortison-Präparat, so dass ein anderes Mittel gewählt werden muss.

Zugleich bestehende Krankheiten, die sich durch Kortison-Präparate verschlechtern, wie Zuckerkrankheit, Osteoporose, Augendruckerhöhung zwingen zu besonderer Vorsicht. Als Schutzmaßnahme gegen die Neu-Entstehung oder Verschlechterung einer Osteoporose werden heute routinemäßig bei jeder mehr als ein paar Tage dauernden Kortison-Therapie Vitamin D und evtl. auch Kalzium gegeben. Bei geplanter längerfristiger Kortison-Therapie sind evtl. auch eine Knochendichtemessung und gegebenenfalls eine medikamentöse Osteoporosetherapie notwendig. Zusätzlich ist zu beachten, dass während einer Behandlung mit Prednisolon-Dosen über 20 Milligramm täglich, keine Impfungen mit Lebendimpfstoffen durchgeführt werden dürfen.

Kontrollmaßnahmen

Trotz aller Vorsicht verbleibt ein erhebliches Risiko für Nebenwirkungen. Um diese frühzeitig zu erkennen und ihnen gegenzusteuern, muss die Therapie sorgfältig kontrolliert werden. Auch hier gilt: Je höher die Dosis ist und je länger die Therapie dauert, desto genauer müssen Arzt und Patient auf mögliche unerwünschte Wirkungen achten. Der Arzt wird dabei wiederholt körperliche Untersuchungen und Bluttests sowie gegebenenfalls Messungen der Knochendichte oder Augenuntersuchungen vornehmen."

Quelle: https://www.rheuma-liga.de/rheuma/therapie/medikamententherapie/kortisonpraeparate/therapieregeln-bei-kortison-praeparaten

Darf ein jeder selbst sein Schlüsse daraus ziehen.

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Britta
Benutzerbild von Britta
14.03.2021 16:29

Wie lange man Tabletten einnehmen soll und wie sie ausgeschlichen werden, sollte man doch besser mit dem Arzt besprechen.
Ich halte nichts davon, wenn Laien das Halbieren und Vierteln von Tabletten nach Belieben vorschlagen, weil sie über keinerlei fachlicher Kompetenz verfügen!

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Benutzer gelöscht?

14.03.2021 15:08
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