Wer hat welche Erfahrung damit und kann berichten? Bitte auch hinsichtlich Medikamentenverabreichung und Rückzugsmöglichkeiten. Wie und wie lange ist die Betreuung?
Hallo @frank
Ich war zu fit ,ich habe gelacht und war zu freundlich und zu bunt angezogen.
Habe ich doch geschrieben...
ich war eben nicht mausgrau
Die Ergo und andere Dinge haben mir Spass gemacht,nur die Handhabung und Leitung,
waren für mich persönlich nicht aufbauend ,sondern niedermachend.
Als ich auf Station war,war ich fit,die wollten erst nicht,dass ich auch noch in die TK gehe.Ich wollte aber.
Ich wollte gesund sein und bleiben. Vertan ,vertan sprach der Hahn.....
Jetzt ist es auch wurscht...ich wollte es Dir nur gerne sagen.
Mir gehts gut mit meinen "erkämpften" Psychotherapeuten :-))
liebe Grüße Tinchen
@Willi ... ich war in einer anderen Tagesklinik. Nur mal so. ;-) Deine Ausführungen kann ich auch deshalb so nicht bestätigen. Deshalb hat das auch nicht mit anders empfinden, sondern einfach mit anders erfahren, zu tun. Bei uns gab es Spaß. Nicht nur unter den Patienten, auch mit den Schwestern und z.T. Therapeuten. Und ich wurde respektvoll und als eigenständige persönlichkeit behandelt.
Übrigens auf Arbeit geht es auch nach Plan ... und dafür sollste ja fit gemacht werden.
Wenn man z.B. noch nicht fit für die TK war, konnte es passieren, du kamst direkt in die stationäre Behandlung. Gab es auch.
ja ,das war schon belämmert.
Erst Psychotherapie am Ort.Dann stationär (klasse!!)3 Wochen
Danach auf eigenen Wunsch sofort -übergangslos in die Tagesklinik(gleiches Gebäude)
nach 3 Wo sollte ich entlassen werden,weil sie nicht wussten ,was sie mit mir machen sollen.Trotzdem 4 Wochen geblieben,weil ich Hoffnung auf Besserung hatte.
Von wegen.Eine eigene Meinung ,sollte ich dort nicht haben.
Sondern genau das machen was die wollten,OHNE nachzufragen!
Nachfragerei, verschwendet deren kostbare Zeit.
Man muss Mausgrau sein,nicht lachen und machen was auf dem Plan steht
...im Laufschritt.
Schade
Aber man KANN abbrechen.Jeder empfindet es ja völlig anders!
LG Tinchen
Ach eines noch, dann ist gut. Der etwas "andere Umgang" im Vergleich zur stationären Therapie erklärt sich vermutlich so, daß man einfach davon ausgeht, man sei doch noch oder schon wieder stabiler. Deshalb auch ein etwas weniger geschützter Rahmen.
Jetzt ist aber gut mit meiner einer.
kann ich auch verstehen was du schreibst @Willi-Vishnu. Ich habe lange Zeit Einzeltherapie gemacht und danach ambulante Gruppentherapie (allerdings keine Tagesklinik wie du). Nach den Einzelgesprächen haben mir die Gespräche unter Gleichgesinnten aber dann sehr viel mehr gebracht. Vlt. brauchte ich beides. Erst das eine, dann das andere. Deshalb FS lass dich erstmal nicht verunsichern, sondern handhabe es wie Frank schreibt; wenns dir nicht guttut, kannst du jederzeit umdisponieren oder abbrechen.
Hallo,
aus persönlicher leidvoller Erfahrung ,kann ich Dir "eine Tagesklinik" nicht empfehlen.
Wenn ich alles vorher gewusst hätte ,wäre ich lieber ambulant in die Psychotherapie gegangen.Auch jeden Tag ...aber anders.
Auf jeden Fall bekommst Du in einer Tagesklinik sehr wenig Einzelgespräche.
Bei mir nur 1x die Woche mit Drängen und Bitte Bitte ...
..
Das wurde mir auch vom Psychiater und anderen Ärzten bestätigt,nur leider nicht vorher sondern nachher.Wusste ich leider nicht!
Wichtig: Vorher alles mit den Ärzten abklären.
Für das Gespräch nehme einen Freund oder Angehörigen zur Unterstützung mit
So in etwa ist es. Die Einzelgespräche sind echt begrenzt zumeist. Zu Beginn der Therapie meist als Bestandsaufnahme , zur Auswertung diverser Tests, die du vermutlich bereits kennst. Und dann ab und an, wenn es der Therapeut für notwendig erachtet. Ich hatte eher noch Glück. War häufiger im Einzelgespräch. Ist vermutlich auch abhängig vom Krankheitsbild.
Also "härtere Bandagen" meint, daß sie dir nicht wirklich Zeit geben oder allzu sehr Rücksicht nehmen. Zwei, spätestens drei Wochen nach Beginn der Therapie wird häufig schon verlangt, daß du in der Gruppe über deine Probleme sprichst. Hatte auch oftmals das Gefühl - nicht bei mir, aber bei anderen - sie "arbeiteten" zu sehr mit Druck. "Du mußt", "kann nicht gibts nicht", "langsam müssen Erfolge zu sehen sein", "Sie wollen nur nicht" .... eben in dieser Art und Weise. Wie gesagt, muß nicht so sein. Mir blieb das erspart. Andere hatten da weniger Glück.
Wenn ich aber ehrlich sein soll; trotz aller Kritikpunkte hat es den meisten, die ich nochmals getroffen habe, etwas positives gebracht. Und die Auseinandersetzung in der Gruppe is mitunter zielführender als jedes Einzel.
Und du bist auch stets unter ärztlicher Kontrolle. Also wenn da körperlich etwas ist, ein Arzt ist auch immer zugegen.
Versuch macht klug. ;-) Ich habe alles in allem die Tagesklinik als gewinnbringend erfahren. Dich hält auch niemand. Du bist, vermute ich, vorort. Kannst also deiner Wege gehen und das ganze lassen, sollte es dir nichts bringen oder dir nicht gut tun. Es ist aber eine hance. Trotz allem.
Ich hoffe für dich, du kannst dich dennoch überwinden und einen Versuch starten. Ich drücke dir die Daumen, daß du dann später positive Rückmeldung geben kannst.
ja. das hab ich wirklich leider überlesen. Ich ging von einem stationären Aufenthalt aus und hab auch meinerseits über einen solchen berichtet. Sorry. Das war ein Missverständnis.
Danke @ frank44, daß du aller Voraussicht nach in das mich begleitende Chaos Klarheit bringst. Interpretiere ich korrekt, daß wenig/kaum Zeit für Einzelgespräche angesetzt wird? Das hatte ich bereits in einer stationären, psychosomatischen Reha. Was bedeutet 'härtere Bandagen'? Dann wäre es vielleicht hilfreicher meine ambulante Psychotherapie auszubauen, wenn es möglich ist und mich einer sportlichen Aktivität anzuschließen. Zeitdruck ist etwas, das mir jetzt schon zu schaffen macht, wenn es eng wird oder werden kann. Danke @ 1.Blackangel, ständige Präsenz ist etwas, das auch in meinen Augen für meine Genesung kontraproduktiv wäre. Vielleicht sehe ich die Welt mit anderen Augen oder es ist Teil meiner Diagnosen.
Hallo aufgewacht, wir sind in einer TAGESKLINIK! Nix stationärer Aufenthalt und so. Zumindest scheint es mir, als schriebest du über selbigen @ sukki. Die stationäre Behandlung lief bei mir auch anders ab.
Im übrigen empfand ich es auch so, daß bei einem stationären Aufenthalt diesbezüglich man da doch "kulanter" war. In der Tagesklinik - mein Eindruck - ging es mit härteren Bandagen zur Sache. Vermutlich auch wegen des "Zeitdrucks".
Ach so @ 1. Blackangel: meine Ausführungen bezogen sich nicht auf deine Person.
da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht im positiven Sinne. Bei meinem ersten sowie bei meinem letzten Psychiatrieaufenthalt (waren zwei versch. Kliniken) wurde auf meinen extremen Bedarf an Rückzug absolute Rücksicht genommen. Beim letzten Mal durfte ich die ersten zwei Wochen komplett auf Zimmer bleiben, ohne Therapien etc. Es gab während dieser zwei Wochen einige Arztgespräche, Therapeutengespräche und immer die Möglichkeit rauszugehen. Nach zwei Wochen Rückzug wurde langsam angepasst. Eine Therapieanwendung am Tag. WEnns gar nicht ging, gings halt nicht.
Ich denke es kommt wirklich auf die Klinik an, war zwischendurch auch in Katastrophenkliniken.......... Die beste Adresse, die ich kenne ist die Klinik am Weissenhof in Weinsberg.
Hi,
@frank44 ich wollte mich nicht ausschließen, aber brauchte auch meine Rückzugsmöglichkeiten, leider würde bei Mir nicht darauf eingegangen....
Ansonsten läuft es so im Großen und Ganzen so ab, wie Frank44 es schon geschrieben hat.
Allerdings findet auch ein Vorgespräch statt, wo Du deine Fragen unbedingt stellen sollst. Denn sonst bekommst Du keine Antworten mehr ( jedenfalls, war es so bei mir ).
LG
Medis gab es bei uns immer zum Frühstück. Jeder sein Portiönchen. ;-) Meist wird die Verordnung vom Arzt erst einmal übernommen - sprich: die Medikation bleibt dide gleiche. Natürlich gibt es dafür keine Garantie. Kann auch umgestellt werden. Schwestern waren bei der eigentlichen Einnahme nicht zugegen. Besteht auch zumeist kein Bedarg, weil, nimmst du sie nicht, sich wer findet, der es weitertragen muß.
Dann die üblichen - denke ich zumindest - Therapien als da wären Beschäftigungstherapie ( "künstlerische" u. "handwerkliche" Tätigkeiten ), bei Glück immer mal wieder Einzelgespräche, Gruppengespräche, Sport, kommunikative Bewegungstherapie, Musiktherapie, diverse Entspannungstechniken etc.
Rückzugsmöglichkeiten gab es wohl, aber die Entscheidung ob oder ob nicht lag bei den Schwestern oder Therapeuten. Dies wurde idividuell entschieden. Ein permanentes sich ausschließen wollen, wurde nicht toleriert. Aber immer auch abhängig vom Beschwerdebild und der Schwere der Erkrankung.
Hi,
es heißt nicht, das Du das selbe erleben musst. Ich wünsche Dir vom ganzen Herzen, das Du gute Erfahrungen erlebst und vor allem, das man auf Dich eingeht und Dir auch wirklich geholfen wird!
Leider hat man mir, auch auf ausdrücklichen Wunsch, die Rückzugsmöglichkeit verweigert!!
Betreuung/Behandlung wird im Schnitt für 6 Wochen durch geführt und wenn als längerer erachtet/notwendig befunden wird dann auch länger.
Ich habe Leider in keine vorbestimmte Schublade gepasst!
Leider hat man mich auch dort Aufgegeben..... würde dann entlassen, weil man den Platz für neue Patienten/innen brauchte....
Wünsche Dir aber alles Gute.
LG