Zwei Fragen zu Medikamenten

lieben

Frage gestellt am
20.06.2014 um 21:40

Hallo,

ich nehme ja wegen meiner Harnwegsschmerzen Tramal und Palexia ein, selten auch Hydromorphon.

1. Jemand hat mir gesagt, dass Novalgin wirksamer gegen meine Schmerzen sei wie Tramal oder Palexia - was ist Eure Meinung/Erfahrung?

2. Wenn ich längere Zeit nicht schlafen kann und ein Schlafmittel brauche nehme ich 1 Zopiclon.
Jetzt meinte mein Arzt, ob ich nicht auf ChloralDurat 500 1 Stück umsteigen wolle, da dies wirksamer sei - wer kann die beiden
Medikamente nach ihrer Wirksamkeit beurteilen?

Vielen Dank für alle Antworten

lieben

Patientendaten

Geburtsjahr: 1974 (40 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 60,0 kg
Größe: 172,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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6 Antworten:

lieben

21.06.2014 22:54

Vom Frage-Steller selbst

Danke Jörg für die Antwort.

Es ist für mich halt schwer eine Entscheidung zu treffen, da ich heute nach der Einnahme von 100 mg Palexia deutlich weniger Schmerzen hatte - und das seit langem!
Probleme mit Obstipation gab es auch noch nicht.

Nochmal Deinen Rat: Wenn ich mit Palexia nicht zurechtkomme, würdest Du dann bei der Ärztin eher nach Oxycodon oder Hydromorphon als Ersatz für Palexia fragen?

Vielen Dank für eine Antwort

Thomas

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Benutzer gelöscht?

21.06.2014 22:38

Die Möglichkeit besteht. Tapentadol wurde in der Studie sogar vermehrt mit Schlafstörungen in Verbindung gebracht (verglichen mit mit der Referenzsubstanz Oxycodon). Dem stark wirkenden Mittel würde ich durchaus etwas Zeit einräumen, kann absolut sein, es pendelt sich noch (besser) ein mit den Nebenwirkungen. Ungeachtet dessen, sollte das Zopiclon nur als Bedarfsmedikation eingesetzt werden. Praktisch alle negativen Auswirkungen sind alleinig auf zu od. viel zu lange Einnahmedauer zurückzuführen.

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lieben

21.06.2014 17:28

Vom Frage-Steller selbst

Hallo Jörg,

danke für Deine Antwort. Momentan macht mir seit 2 - 3 Tagen Schlaflosigkeit zu schaffen - in diesem Zeitraum habe ich mit Palexia angefangen (2 x 50 mg).

Momentan habe ich nur Zopiclon da - ich hoffe sehr, dass dies gegen die Schlaflosigkeit wirkt. Denkst Du, dass die Schlafstörungen von Palexia kommen?
Sollte ich es absetzen?
Meine Ärztin meinte ich solle 100 mg morgens nehmen und abends nichts - bisher hat dies nichts gebracht.

Lieben Gruß

Thomas

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Benutzer gelöscht?

20.06.2014 23:42

In diesem Falle (Diagnose) fahren sie mit dem Tapentadol eindeutig besser. Beim Hypnotikum gilt es folgendes zu beachten; wenn irgend möglich, "keines" der beiden genannten Medikamente regelmäßig einnehmen! Bei kurzer Verwendung (max. 10 Tage) ist das Chloralhydrat zu bevorzugen, es sei den, sie haben ein bekanntes Problem mit der Leber. Es greift nicht in die Psyche ein, hat hervorragende Referenzen im Schlaflabor und verursacht normalerweise auch keinerlei Abstinenzerscheinungen. Anderseits verliert es sehr rasch an Wirkung und ist wegen der geringen therapeutischen Breite mit Vorsicht zu verwenden. Ansonsten das modernere Zopiclon einsetzen. Das Absetzen dürfte hier allerdings wieder schwieriger werden (da es den Benzodiazepinen sehr nahe kommt).

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lieben

20.06.2014 22:59

Vom Frage-Steller selbst

Danke für die Antwort,

ich finde es auch ungewöhnlich und werde beim nächsten Arztbesuch nachfragen.
Findest Du, dass ich bei Zopiclon bleiben sollte im Vergleich zu ChloralDurat?

Zur Diagnose kann ich nur sagen: Schmerzen in der Harnröhre - wahrscheinlich durch Beckenbodenverspannung verursacht.

Lieben Gruß

Thomas

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Benutzer gelöscht?

20.06.2014 22:10

Wer verordnet Tramadol und "gleichzeitig" noch Tapentadol...?? Das kommt sich doch in die Quere! Sehr ungewöhnlich.
Unabhängig davon ist das Chloralhydrat obwohl schon sehr alt, immer noch (wenn auch nur gelegentlich) in Verwendung. 500 mg sind üblich und im allgemeinen gut wirksam. Die therapeutische Breite ist allerdings sehr gering> also Vorsicht! Metamizol hat tatsächlich bestimmte Vorteile (antiphlogistisch, antipyretisch) gegenüber allen opioiden Arzneimitteln, aber ohne Diagnose läßt sich die Frage nach besserer Wirksamkeit bei Schmerz in ihrem Fall nicht abschätzen.

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Krankheiten:   Schmerzen (chronisch)
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