Zahnwurzelbehandlung- oder Zahn ziehen?

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
14.11.2013 um 18:13

Bei mir wurde eine komplizierte Zahnwurzelbehandlung begonnen (2 Behandlungstage), der Zahn soll unbedingt erhalten werden- aus Sicht der Zahnärztin. Ich bin mir da nicht so sicher, denn die Behandlung ist sehr schmerzhaft und nach der heutigen Behandlung habe ich stärkere Schmerzen als zuvor.
Dazu kommt, das ich Herzkreislaufprobleme habe (Bluthochdruck, herzrhytmusstörungen) Diabetes und Parkinson habe.
Ist es in diesem Fall sinnvoll, den Zahn erhalten zu wollen, der auch stark entzündet ist?
Kann das nicht auch gefährlich sein?
Wer kennt sich damit aus und kann mir einen Rat geben?
Morgen soll die Behandlung fortgesetzt werden ....

Patientendaten

Geschlecht: weiblich
Eingetragen durch: Patient
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5 Antworten:

ich wills wis…
Benutzerbild von ich wills wissen
14.11.2013 22:23

Dein Zahnarzt würde sich sicher nicht die ganze Arbeit machen, wenn der Zahn es nicht wert ist, also halte durch, raus ist schnell - aber weg ist weg!
Hatte vor vielen Jahren die gleiche Situation, heute bin ich froh über die Arbeit des Zahnarztes damals, denn dieser Zahn ist heute eine ganz wichtige Stütze für meine sehr komplexe Brückenlösung mit insgesamt 20 neuen Zähnen!

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Benutzer gelöscht?

14.11.2013 20:16

Ich hatte auch 1x so eine ähnliche Sache mit denselben Quälereien und ich würde es nicht nochmal machen, da der Zahn ab und zu immer mal wieder "muckert". Als bei meinem Mann kurze Zeit danach dasselbe Problem auftrat, hat er darauf bestanden, das dieser Zahn entfernt wurde. Und das sogar, obwohl ihm an der Stelle schon ein Zahn fehlte. Er bekam dann eine Teilprothese, ok ist halt ein Fremdkörper im Mund, aber man gewöhnt sich schnell daran und man hat keine Schmerzen mehr. Wenn es nur 1 zahn ist, der fehlt, kann auch eine Brücke gemacht werden, die fest befestigt wird, allerdings müssen da die benachbarten zähne abgeschliffen werden. Das musst du nun für dich selbst entscheiden.

LG
Susi

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PennyPennyPen…

14.11.2013 20:01

Ich hatte auch schon eine Wurzelspitzenresektion. Diese musste dann nach einem Jahr noch einmal wiederholt werden. Doch ab und an - so wie jetzt aktuell - ärgert mich der Zahn trotzden noch, obwohl Nerv abgetötet und Wurzelspitze gekappt. Dennoch brauche ich diesen (Rest)Zahn, da dieser einen Teil meiner Brücke hält. Also ich bin immer für Erhalt. Spreche doch noch einmal mit deiner Zahnärztin über deine Bedenken. Du kannst dir ja auch eine zweite Meinung einholen.

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voxlenis

14.11.2013 18:47

Es ist sehr zweifelhaft, ob dieses Erhalten eines Zahns um jeden Preis wirklich sinnvoll ist. Man weiss heute, dass derartige Zähne, die meist immer wieder dazu neigen, kaschierte Entzündungen zu verursachen, in direktem Zusammenhang mit vielen Erkrankungen vor allem der Wirbelsäule stehen. Ich persönlich würde das Risiko nicht eingehen. Gruss, Vox

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Tischlerin
Benutzerbild von Tischlerin
14.11.2013 18:35

Ich habe vom April bis zum September insges.gebraucht bis der Zahn ruhig wurde, Medikamente sowohl zum abtöten, als auch zur Bekämpfung der Entzündung wurden eingelegt und mit Wattebausch zugemacht, es war eine echte Quälerei, aber nun bin ich froh, dass ich diesen erstmal "gerettet" habe...., die endgültige Füllung ist drin.... und alles ist ruhig... denn ein Implatat nachher (als Träger für Ersatzzähne) einbohren zu lassen ist auch nicht gerade ohne Risiko.
Ich bin auch Bluthochdruck- und Schmerzpatientin. Wenn Du mich also fragst: versuche es erstmal durchzuhalten, wenn die Kanäle ja offen bleiben, ist der Druck ja weg.... habe auch meinen Zahnarzt so manches mal verflucht ( der konnte ja so rein garnichts dafür)...
So, dann wünsche ich dir eine gute Entscheidung und einen schmerzfreien Abend.
Sabine

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