ich schreibe gerade ein Referat über haloperidol; meine frage wäre, was passiert wenn man eine Überdosis haloperidol circa 300 tropfen mit Alkohol flüssig einnimmt,
welche Reaktion zeigt der Körper, schläft man da ein oder wie läuft dieser Prozess ab,
Patientendaten
Geburtsjahr: 1969 (43 Jahre) Geschlecht: männlich Gewicht: 78,0 kg Größe: 183,0 cm
Offensichtlich hast Du vor jemanden umzubringen. Das Du diesbezüglich ein Referat schreiben willst und zudem zum Pflegepersonal gehörst, kann ich an dieser Stelle nicht glauben. Jeder weiß, dass Neuroleptika in keinster Weise mit Alkohol kombiniert werden dürfen und Überdosierungen mit Neuroleptika, auch ohne Alkohol, mit großer Wahrscheinlichkeit zum malignen neuroleptischen Syndrom führen!
Überlege gerade, ob ich nicht doch mal beginnen sollte einen Draht nach "oben" zu knüpfen in der Hoffnung, dass meine dann dahin gerichteten lautlosen Bitten wohl erhört werden und mir im Alter die Betreuung durch solch Pflegepersonal erspart bleibt.
Von "Haldol" schlafe ich 3 Tage. Deswegen nehme ich sie nicht mehr. Sie wirken gut antipsychotisch, DAS darf man ihnen nicht absprechen. Aber sie knocken einen tagelang aus. Zumindest mich. Ich denke, wenn Du den o.a. seltsamen Mix nimmst, wirst Du ein paar Tage schlafen.
@Voxlenis: Die Dyskänesien stellen sich normalerweise nicht schon nach dem 1. Gebrauch ein. Und meist erst nach jahrelangen Gebrauch und dann erst Jahre danach (Spätdyskänesien). Darauf wird allerdings kaum ein Patient hingewiesen und "Haldol" ist für Krankenhäuser etc. "bequem". Knappe Personaldecke etc.pp. VLG von Dschungi. :-)
OK. Falls Du die löbliche Absicht verfolgst, Dich so aus der Welt zu schaffen, ist davon abzuraten weil Du nämlich mit einiger Wahrscheinlichkeit überleben würdest. Es sei denn, es käme vor dem zu erwartenden Koma zu einem Atemstillstand. Den allerdings würdest Du garantiert noch bei vollem Bewusstsein auskosten können! Wenn nicht würdest Du wohl nach einiger Zeit aus dem Koma erwachen und schmerzhafteste Dyskinesien und Schlundkrämpfe erleben dürfen und in Erfahrung bringen, was ein kaum noch messbarer Blutdruck so mit sich bringt. Vorteil: Du würdest keine Übelkeit verspüren...grins. In der Folge wüsstest Du dann, wie Patienten mit Parkinson sich so fühlen, und das wäre dann mit grosser Wahrscheinlichkeit für den Rest Deiner Tage so. Das Lachen würde Dir natürlich auch vergehen, weil Du Deine Gesichtsmuskulatur nicht mehr kontrollieren könntest...! Das war's dann so mal über den Daumen betrachtet. Gruss, Vox
Wenn du eine Pflegekraft bist, da schäme ich mich, der gleichen Berufsgruppe anzugehören!
So eine dumme Frage. Frag doch den Stationsarzt auf der Station, auf der du tätig bist. Oder hast du Angst vor einer Einweisung? Ein Vorteil hätte es allerdings für dich, du hättest dort viel Zeit für das Schreiben deines Referates.
Ich weiß man auch nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich sei hier beim Fernstudium. Waren denn nicht schon häufiger dererlei Fragen bezüglich von Referaten? Tja, und wer hält denn so ein Referat wo es um 300 Tropfen Alkohol in Verbindung mit Haldol geht?
Aha. Und in welchem Zusammenhang ist die gleichzeitige Einnahme einer Überdosis Haldol mit Alkohol von Relevanz in deinem Referat??
Solche Fragen kommen sonst nämlich entweder von Spinnern, denen langweilig ist oder von Leuten, die sich "gaaaaanz unauffällig" Infos für ihr Ableben einholen wollen.