Benzodiazepinabhängigkeit

lfratz

Frage gestellt am
14.06.2011 um 12:16

Seit etwa 6 Wochen nehme, bzw. nahm ich täglich etwa5 St. oder 6St. Flunitrazepam 1 mg täglich. Jetzt habe ich etwas Angst vor dem Eventuellen Entzug. Meine Fragen: Wie lange und wie stark können Entzugserscheinungen auftreten? Ich kann, da ich gerade selbstständig bin unter keinen Umständen ins Krankenhaus zur stationären Entgiftung.
Mit freundlichen Grüßen Dirk Schepers

Patientendaten

Geburtsjahr: 1968 (43 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 69,0 kg
Größe: 186,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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4 Antworten:

new-life
Benutzerbild von new-life
18.05.2013 18:53

schleiche die tabletten aus... auf keinen fall abrupt absetzen (komagefahr!) du kannst dir vom arzt bedarfsmedikamente verschreiben lassen für den fall, das es dir ganz schlecht geht... der entzug ist heftig und arbeiten wirst du da eine zeitlang nicht können... alles gute!

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Stephen59
Benutzerbild von Stephen59
18.05.2013 17:29

Hallo "Ifratz"? , ich staune nicht schlecht, 5-6mg jeden Tag und das am Anfang. Wer verschreibt gleich so eine grosse Menge, schliesslich nimmst du da KO Rape Pillen ein, wo soll das nach Eingewöhnung enden? Zu den Entzugserscheinungen, da scheint wohl jeder anders zu reagieren, ich nehme seit Jahren esrt Rohypnol und jetzt Fluni, 1mg. Ich meine bei weglassen der Tablette KEINE Entzugserscheinungen zu haben, ausser schlaflosigkeit bis ich wieder ein nehme. Aber ich würde wirklich an deiner Stelle nicht gleich mit 5mg anfangen, da muss die Sucht oder vielleicht sogar Schlimmeres kommen, wie zB Atemstillstand, Blackouts oder man tut Dinge die man nicht tun möchte und kann sich gar nicht daran erinnern.
Ich weiss wie es sich anfühlt nicht zu schlafen, aber bei einer solchen Menge (als "Neueinsteiger Benzoid") ist das fast Selbstmord ... Drücke dir die Daumen das du die Menge reduzieren kannst. lg stephen

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Der.Gilb

14.06.2011 21:22

Alle Tranquillizer sind hochpotente Mittel, hast du vorher schon was genommen? Weil von jetzt auf gleich jeden Tag 5 mg Fluni zu schlucken verwandelt fast jeden erstmal in einen Stein der alles mitmacht und dabei grinst um sich am nächsten Tag an nix mehr zu erinnern.
Also die Dosis ist extrem hoch, wenn du max.4 für die nächste Zeit nimmst (woher man überhaupt so viele bekommt frage ich nicht...) wirds dir insgesamt eher besser als schlechter gehen. Dann versuch am besten binnen 1 Monat auf 1-2 tgl. zu kommen... da könnte es dann auch mit dem Wohlbefinden bei abwärts gehen, aber zum Glück bist du ja nicht SO lange damit unterwegs wie manch andere die es aber auch hingebogen bekommen haben.
Viel Erfolg und mit der Senkung auf max4 beginne am besten SOFORT.

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steffa
Benutzerbild von steffa
14.06.2011 12:37

Du hast Glück, dass Du die Frage nach Abhängigkeit relativ früh überlegst. Dieses Medikament hat ein sehr hohes Suchtpotenzial, viele Drogenabhängige nehmen es gegen Entzugserscheinungen.
Nach 4 Wochen entwickelt sich in der Regel eine schon ein gewisse Abhängigkeit.
Der Entzug von Medikamenten ist der schwerste und langwierigste, deshalb nimm diese Tabletten nicht mehr.
Wenn Du schon spürst, dass es ohne nicht gut geht, reduziere die Dosis erst eine Tablette, eine Halbe, ein Viertel.
Eventuell kannst Du zum Schlafen Doxepin nehmen, das wird vom Arzt verschrieben und enthält nicht das Suchtpotenzial.
Hör schnellstens auf , Tabletten kann man schlecht mit anderen Mitteln substituieren.

Alles Gute!
Liebe Grüße
Steffa

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