Verhaltenstherapie Bus fahren üben- Angst

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
16.03.2010 um 08:14

Erste Übungsstunde morgen nachmittag. Weiß nicht wie ich das schaffen soll. Darf auch keine Beruhigungsmittel vorher nehmen. Hat das jemand mal im Zuge einer Therapie gemacht? Kann ich jederzeit abbrechen wenn ich nicht mehr aushalte?

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10 Antworten:

IchWillLeben
Benutzerbild von IchWillLeben
19.03.2010 01:32

also ich musste damals alleine ins kaufhaus mein therapeut hat mir gesagt welchen joghurt er will und der war auch nicht leicht zu finden ich musste dir rolltreppe hoch und die vielen menschen ich hab gemerkt wies in mir los ging aber weisst du was mir geholfen hat ich hab innerlich gezählt 1,2,3,4 immer so weiter und irgendwann war die angst weg und ich war richtig stolz auf mich...kopf hoch das wird immer besser nach ner zeit lg

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Benutzer gelöscht?

17.03.2010 14:51

für einen bericht wär ich auch dankbar !

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Benutzer gelöscht?

16.03.2010 17:08

Natürlich kann man abbrechen wenn es nicht mehr geht,aber das Erfolgserlebnis wenn man es durch zieht ist noch viiiiel besser,bitte probiere es
ich wünsche die Kraft & den Mut dazu
edelstein
P.S. bitte berichten wie es war...DANKE

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peggy_1973

16.03.2010 13:46

manche gehen aber so in die Panik oder Angst mit Luftnot schwindel und so weiter , da wäre wohl eine Begleitung besser. Muß jeder für sich entscheiden , ich kenne es nur mit Begleitung habe es auch noch nicht anderes gesehen.

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Benutzer gelöscht?

16.03.2010 13:40

Ruhig bleiben, Fragesteller. Sie machen das. einsA schreibt von den Erfolgen. Das schaffen Sie auch.

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Benutzer gelöscht?

16.03.2010 13:36

gespräche schön und gut.. doch bei panikattaken in bestimmten situationen muss in die sitation gegangen werden, sich konfrontiert werden mit der panik ..
bei mir hat die konfrontation ohne begleitung stattgefunden,..denn eine begleitung wär wieder eine ablenkung.. keine wirkliche konfrontation.. harte schule aber durchaus wirksam !

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peggy_1973

16.03.2010 12:46

Ich glaube nur Gesprächstherapie tut es dort nicht , sicher muß man auch im Kopf die stelle finden die es blockiert, aber auch das vor Ort oder die Konfrontation mit der Bahn , Bus muß gemacht werden, aber niemals alleine immer in Begleitung von der Behandelnden Seite.

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Pfleger Mayoo
Benutzerbild von Pfleger Mayoo
16.03.2010 11:43

stimmt es eigtl, was ich mal gelernt habe, dass das neurotische objekt, also in dem fall der bus oder das busfahren nur ein ableiter ist. sozusagen eine kanalysation für den eigentlichen neurotischen konflikt?
und wenn das so ist, wieso versucht man dann keine gesprächstherapie um die wurzel zu finden?

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Benutzer gelöscht?

16.03.2010 09:44

ich habe im letzten jahr eine konfrontationstherapie gemacht.. bei mir ging es um panikanfälle in den öffentlichen verkehrsmitteln .. die konfrontation ist das beste was du machen kannst.. von mal zu mal wird es erträglicher werden !! zieh das auf jeden fall durch..egal wie schwer und unschaffbar es dir scheint , nur das wird dir auf dauer helfen :konfrontation !!
ich drück alle daumen !!

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Benutzer gelöscht?

16.03.2010 08:43

Ich habe von solchen erfolgreichen Therapien gelesen. Die es durchgestanden haben, sagen, daß sie gelernt haben, mit den Ängsten umzugehen und diese seitdem ausbleiben. Die Therapie funktioniert wohl so, daß man sich der Angst aussetzen muß. Auf diese Weise wird sehr viel Adrenalin ausgeschüttet, aber nach einiger Zeit ist der Körper gesättigt und Sie werden ruhig. Der Körper kann kein Adrenalin mehr produzieren und Sie überwinden die Angst. Deshalb dürfen Sie auch kein Beruhigungsmittel nehmen. Dann funktioniert das nicht.

Jeder, der sich Nervosität aussetzen muß, kennt das. Vorher ist man schrecklich nervös (= ängstlich) und plötzlich ist es - ganz ohne Beruhigungsmittel - von selbst weg.

Mehr macht die Angsttherapie auch nicht. Sie durchbricht Ihre Angst. Sie lernen, daß Sie es aushalten können. Und wenn Sie es aushalten, dann merken Sie, daß die Angst sich verabschiedet und Sie alles, was Sie bisher nicht konnten, können.

Viel Erfolg. Nicht ans Aufgeben, sondern ans Durchhalten denken. Dann klappt das auch.

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Weitere Fragen zu

Krankheiten:   Angststörungen
Themen:   Psychiatrische Erkrankungen

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