Seroquel-dissoziative Zustände ?

Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
Frage gestellt am
07.06.2017 um 13:08
  • Medikament: Seroquel Krankheit: Beruhigung

Seit ich wieder seroquel nehme habe ich fast jeden Tag so Zustände,wo ich denke nicht anwesend zu sein,iwi geistig wegzudriften bzw. alles wie im Film zu erleben. Das macht mir natürlich auch Angst.
Kennt das jemand von euch beim seroquel ?
Früher hatte ich das beim seroquel auch,aber nicht so intensiv und lange.
Es ist manchmal auch so,wenn jemand mit mir redet,das ich mich dann wie im Trance fühle,als sei ich nicht da.

Patientendaten

Geburtsjahr: 1975(42 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 91,0 kg
Größe: 175,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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13 Antworten:

Basti59425
Benutzerbild von Basti59425
01.03.2018 13:40
@Melissa2: es freut mich, dass du gut ohne Psychopharmaka klarzukommen glaubst. Allerdings finde ich es mehr als bedenklich zu behaupten, das psychische Erkrankungen systematisch erfunden werden um Profit zu erwirtschaften! Vielleicht hattest du einen schlechten Arzt oder ein nicht gut ausbalanciertes Behandlungsschema, das kann ich nicht sagen. Für viele Menschen ist es teilweise überlebenswichtig in Regelmäßigkeit ihre Medikation beizubehalten. Viele sind in einer Verfassung, in der Ihnen diese Wichtigkeit nicht völlig bewusst ist. Ich spreche niemandem seine Meinung ab, ich finde es aber bedenklich wenn man im Brustton der Überzeugung propagiert, dass Psychopharmaka eher eine Gefahr anstatt einer nötigen Hilfe darstellen. Einfach mal drüber nachdenken.
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Melissa2

01.03.2018 13:09
Hallo Sylvimaus!
Ich hoffe, Du hast das Absetzen erfolgreich hinter Dich gebracht.
Die Zustände, die bei Dir unter Seroquel aufgetreten sind, kann ich bestätigen. Unter Seroquel bin ich tagsüber weggetreten, aber auch Unruhezustände und stark bewusstseinsverändernde Zustände im negativen Sinn gesellten sich nach und nach hinzu. Ich meide nun Psychopharmaka wie der Teufel das Weihwasser. Ich weiß für mich, dass Psychopharmaka mich an den Abgrund treiben können, dass sie fähig sind, mich sogar in den Abgrund zu stürzen. Dass ich überlebt habe, ist ein Wunder und dafür bin ich mehr als dankbar. Aber auch andere Menschen sollen davon profitieren und sich bestärkt fühlen, auf sich und nicht auf eine fremde Person- auch wenn seinem Namen ein Doktortitel vorausgeht- zu vertrauen.
Geld regiert die Welt. Antidepressiva und Psychopharmaka sind für die Pharmaindustrie wie der Harry Potter für die Kinos, ein voller Kassenschlager.
Ja, und wegen dieses Neben-Sich-Stehens wird ja gerne die nächste Erkrankung aus dem Hut gezaubert: Depersonalisierung.
Das wurde mir danach auch diagnostiziert.
Wenn diese Vorgehensweise durch Ärzte nicht mit System erfolgt. Wer reinfällt, ist verloren. Zuerst wird einem oben das Gift reingeschüttet, dann wird man für schwerst psychisch krank erklärt. Für Aussenstehende fast glaubbar, weil man ja des Denkens, des Fühlens, des Glaubens, der Persönlichkeit beraubt wird und sich dementsprechend eigenartig benimmt. Und das alles unter dem Deckmantel der Medizin und der Psychiatrie.
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Basti59425
Benutzerbild von Basti59425
13.06.2017 10:41
Naja, Entzugssymptome können zwar noch auftreten, aber sie werden im Laufe der Zeit deutlich weniger und auch deutlich schwächer. Bei mir ist der Entzug jetzt 8 Wochen her und ich habe mittlerweile nur noch sehr selten irgendwelche Probleme. Durchhalten ist angesagt ;-)
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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
12.06.2017 21:31

Vom Frage-Steller selbst

Nehme jetzt seit letzten Dienstag kein Tavor mehr. Hatte heftige Entzugserscheinungen . Heute war der erste bessere Tag. Ich hoffe, ich hab das schlimmste hinter mir!?
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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
09.06.2017 21:46

Vom Frage-Steller selbst

Bin schon wieder aus der Klinik raus und mache den entzug daheim zuende.
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ich wills wis…
Benutzerbild von ich wills wissen
09.06.2017 21:03
Wie Du in einer anderen Frage mitgeteilt hast, bist Du mittlerweile vernünftigerweise im klinischem Entzug, ich denke mal, das Du dort am besten aufgehoben bist.
Ich wünsche Dir alles Gute!
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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
08.06.2017 18:33

Vom Frage-Steller selbst

Bin nebenbei auch beim absetzen von citalopram ,was aber soweit ich weiß nicht so schlimm sein kann. Tavor ist ein reines Teufelszeug.
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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
08.06.2017 12:13

Vom Frage-Steller selbst

Bin noch beim Entzug dabei. Allerdings in sehr kleinen Schritten, wo wieder andere sagen das da Entzugserscheinungen eher selten sind. Und ich kompensiere mit diazepam .
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frank44
Benutzerbild von frank44
07.06.2017 23:21
Na ja, neben deiner Grunderkrankung könnte auch der Entzug vom Tavor, sollte er denn vonstatten gegangen sein, dafür sorgen, daß dieses Empfinden von dir verstärkt wahrgenommen wird. Kann allerdings schon etwas dauern, bis diese Symptome verschwinden.

Ob es auch eine Nebenwirkung vom Sero sein kann, weiß ich nicht. Hatte aber auch unspezifische Nebenwirkungen bei der Einnahme vom selbigen.
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Basti59425
Benutzerbild von Basti59425
07.06.2017 20:32
Zu dem was Engelchen schon geschrieben hat kommt das auch bei Angststörungen, Depressionen und verschiedenen Persönlichkeitsstörungen vor.
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unschuldsengel
Benutzerbild von unschuldsengel
07.06.2017 19:53
Basti schön das du wieder da bist

silvi borderline ist eine davon, PTBS eine andere ich denke das liegt an deinem grundproblem du bist zuviel alleine :-( vielleicht nimmst du es in MOM verstärkt war
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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
07.06.2017 19:18

Vom Frage-Steller selbst

Zum Beispiel für welche Erkrankungen?
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Basti59425
Benutzerbild von Basti59425
07.06.2017 18:41
Das klingt nach Derealisation und ist ein häufiges Symptom bei verschiedenen psychiatrischen Störungen. Als Nebenwirkung von Seroquel ist mir das allerdings nicht bekannt.
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