psychische und physische / psychosomatische Probleme

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
11.11.2015 um 19:25
  • Medikament: Bluthochdruck, körperliche un d psychische Probleme Krankheiten: Angststörungen, Nebivolol, Mictonorm uno 45 mg

Hallo, seit Jahren habe ich psychische Probleme, die sich auf verschiedene Weise bemerkbar machen.
Es sind vor allem die ständige Müdigkeit, Antrieb-und Lustlosigkeit, Unzufriedenheit im täglichen Alltag, keinen Appetit,körperliche Beschwerden wie Bluthochdruck, ständige Halsschmerzen, Beschwerden im Nacken-Schulter- und im LWS-Bereich. Todesfall in der Familie ( unsere Mutti - im Mai 2015 gestorben ),BPH und Blasenschwäche (Reizblase ),zeitweise aggressives Verhalten gegenüber anderer Personen, Übergewicht ,Fettstoffwechselstörungen, Angstzustände, Herzrasen mit erhöhten Blutdruck u.a.
Ich war wegen der Psychosomatischen Probleme zur REHA-Behandlung 2004 für sechs Wochen.Im Juli 2015 nochmals einen REHA-Antrag bei der Rentenversicherung gestellt,wurde aber abgelehnt im September 2015.Darauf hin habe ich Widerspruch bei der Rentenversicherung eingelegt.Warte seit Wochen auf eine Antwort.
Ich war auch zur Psychotherapie für Einzel-und Gruppentherapie,habe im August 2014 die Therapie abgebrochen aus verschiedene Gründen.Ich hatte dann noch einen FA für Psychiatrie / Psychotherapie aufgesucht,aber die Behandlung wurde vom Facharzt beendet.
Es ist sehr schwierig einen passenden Psychiater / Psychotherapeuten in meinem Wohnort zu finden.Keine Termine oder lange Wartezeiten auf einen Termin bei einem FA für Psychiatrie/Psychotherapeuten.
Auch die tägliche Arbeit ist für mich eine Belastung.Immer mehr Arbeit bei Reduzierung der Mitarbeiter in der Firma.
Unterstützung von Ärzten habe ich bisher nicht bekommen,außer von der Hausärztin.
Ich war im diesem Jahr 53 Tage krank geschrieben.
Die Warterei auf eine Antwort für meinem REHA-Antrag ist sehr belastend.
Was kann ich machen damit es wieder besser geht?
Psychopharmaka o.ä. Medikamente lehne ich ab wegen der Nebenwirkungen und Abhängigkeit
Ist das üblich ,dass die Bearbeitung eines Reha-Antrages mehr als ein dreiviertel Jahr dauert?
Ist doch zwecklos überhaupt einen REHA-Antrag zu stellen bei dieser langen Wartezeiten.
Ich weiß einfach nicht weiter.
Als Patient darf ich nur zahlen, aber keine Ansprüche stellen wie einen REHA-Antragstellung bei der Rentenversicherung. Schließlich habe ich nur Pflichten,sondern auch Rechte.

Patientendaten

Geburtsjahr: 1959 (56 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 96,0 kg
Größe: 188,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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3 Antworten:

Benutzer gelöscht?

12.11.2015 15:27

Hallo,

du solltest unbedingt nachhaken wegen des REHA Antrages. So etwas muss man"begleiten", sonst passiert nichts. Also, ruf da an !
Warum hat denn der Facharzt die Behandlung beendet ? Das hört sich nicht gut an.
Ansonsten finde ich die Tipps von derwaldbewohner und Yvonne 15 prima !

Alles Liebe dir

dinner4two

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Benutzer gelöscht?

11.11.2015 21:28

Hallo,
Du erinnerst mich an 20Jahre suchen was mir denn wirklich fehlt, ja es ist schwer die richtigen Ärzte zu finden, vorallem welche die einem richig zuhören und VOR ALLEM einem Glauben schenken.
Schau Dich mal hier um,
http://www.fatigatio.de/leben-mit-cfs/cfs-me-onlinetest/
es gibt Dokumentarfilme von Betroffenen und dies hier kannst Du mal reinschauen und sehen was Du beantworten kannst:
http://www.fatigatio.de/fileadmin/user_upload/07/vereinsdocs/kriterien.pdf

Also ich hab es so gemacht, mein Hausarzt hat sich mit der Ambulanz der Psychiatrischen Klinik in Verbindung gesetzt und darum gebeten mich ambulant in Behandlung zu nehmen. Seitdem hab ich dort einen der vielen Psychiater und er vermittelte mich zu einer sehr lieben Psychotherapeutin ebenfalls in der Klinik, ich fühle mich dort wirklich gut aufgehoben. Ich würd es immer wieder auf die Art versuchen, besser als in den Praxen wo ich vorher war.

Ich wünsch Dir viel Glück das es mit deiner Kur klappt, Du solltest nachhaken ein 3/4 Jahr das schon heftig.

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derwaldbewohn…
Benutzerbild von derwaldbewohner
11.11.2015 21:06

Hallo!
Zuersteinmal beruhigst du dich. So nun geh mal in deinem Leben schöne Momente durch und erfreu dich daran. Such dir Freunde die dir mal zuhören oder dich mal von deinen Ängsten ablenken. Du hast einiges durch.
Ich persönlich musste auch einen Psychiater aufsuchen weil ich mit Nervlichen Stress nicht mehr klar komme. Zudem habe ich starke sehr starke Verspannungen im ganzen Körper von Kopf bis Fuß. Habe auch paar mal am Tag durch meine Wirbel starke Atemnot und muss mich aufgrund der Schmerzen übergeben.
Hast du denn nichts was dich mal entspannt? Geh mal schwimmen oder Rad fahren. Du musst viel an die frische Luft das hilft mir immer. Wenn das Herz ok ist und du hohen Blutdruck hast geh mal zum Chiropraktiker der schaut mal ob du vielleicht Blockaden im Bereich Rücken oder sogar Rippen hast. Dann lass dir mal Massagen verschreiben damit du abschalten kannst. Denn wenn das vegetative Nervensystem erstmal gereizt ist,dauert es lange das wieder hinzubiegen . Aggressives Verhalten kommt dadurch das du dich selber unwohl fühlst. Der Ausgleich fehlt einfach. Versuch was daran zu ändern.
Ich kann dir keinen anderen Rat geben. Auser das du wirklich unter Leute musst um einfach auch mal andere zu sehen und mal Witze zu reißen.Yoga kann ich dir auch empfehlen. Ich persönlich mag keine Medis und auch so bin ich nicht der Freund von irgendwelchen Heilsäften. Mein Ruhepuls liegt sehr oft bei 100.
So du siehst du bist nicht alleine. Ich wünsche dir ganz viel Kraft.
Lg

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Weitere Fragen zu

Krankheiten:   Angststörungen
Themen:   Psychiatrische Erkrankungen

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