Medikament bei stimmen hören und Wahnvorstellung

Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
Frage gestellt am
11.11.2014 um 15:05

Welches Medikamente hilft da?
Außer risperdal.

Patientendaten

Geburtsjahr: 1975(39 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 86,0 kg
Größe: 180,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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17 Antworten:

Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
14.11.2014 10:25

Vom Frage-Steller selbst

Also, der Arzt hier hatt Zyprexa niedriger dosiert und dafür seroquel wieder mit angesetzt. Bisher aber minimaldosis, die ich nicht merke. Aber er meinte gestern das ich heute noch ein Gespräch bei ihm habe und er dann das sero hochsetzt. Dann bekomme ich (doch wieder) Atosil- aber höher dosiert, weil ich da erst an 50mg iwas merke.
So ist es auch ganz gut, da ich alle der medis schon kenne.

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1.Blackangel
Benutzerbild von 1.Blackangel
13.11.2014 21:14

Hi,
Dipiperon ist wirksam, aber eben auch schwach, deshalb kommt es auf die Schwere an. Aber jeder Mensch ist eben einzigartig. Du brauchst eben dazu einen guten Arzt, der weiß was er macht.....
LG

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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
13.11.2014 07:56

Vom Frage-Steller selbst

Bitte fängt hier kein Streit an, das ist es nicht Wert.
Leider hatte ich bisher in Kliniken immer die Probleme, das ungern medis verschrieben werden. Diesmal scheinteim Arzt hier etwas kompetenter zu sein. Er hatt mir auch empfohlen an einer "steppgruppe" (is so ähnlich wie skillsgruppe) teilzunehmen, und ich werde das auch bestimmt machen.
Zu den medis: ich bin auch kein Fan von vielen medis, aber ich merke , wann ich welche brauche. Wenn ich zum Beispiel zu unruhig bin oder eben die stimmen zu laut oder die Gedanken/der Druck unaushaltbar scheint.
Ich habe heute Visite und da wird das wohl nochmal geklärt.
Der Arzt ist ja für Atosil, aber das nehme ich ja bereits über Jahre und mittlerweile Merk ich davon erst was bei einer Dosierung ab 50mg.
Zur Wahl steht noch aponal oder dipiperon. Kennt das jemand von euch?

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1.Blackangel
Benutzerbild von 1.Blackangel
12.11.2014 22:46

Hi @frank44,
Danke schön für dein Verständnis und da stimme ich Dir voll und ganz zu....
LG

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frank44
Benutzerbild von frank44
12.11.2014 22:29

Ach man, das ist kein Grund zum "böse" sein oder so. Muß sich auch nicht entschuldigt werden.
Vielleicht ist ja damit gedient, daß man es als "fallabhängig" betrachtet, wie an die Sache herangegangen werden sollte. Von daher einfach so sehen, daß verschiedene Möglichkeiten bestehen können, auch wenn man es selbst anders erfahren hat und es da vielleicht so richtig war.

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1.Blackangel
Benutzerbild von 1.Blackangel
12.11.2014 21:44

Hi @frank44,
es war und ist nicht böse gemeint gewesen...
Aber da möchte ich mich dann auch bei Dir entschuldigen und hoffe Du bist mir nicht Böse....
Diese ,, meine Leute " sind auch Experten/Fachärzte.
Es kommt eben auch immer, auf den jeweiligen einzeln Menschen an.
LG

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frank44
Benutzerbild von frank44
12.11.2014 21:00

@ 1.Blackangel: du widersprichst doch nicht mir sondern Fachärzten und Experten. ;-) Ein kleiner aber feiner Unterschied. Und im übrigen sei angemerkt, nicht bloßes Sprechen mit den Stimmen .... therapeutisch angewandt soll es werden. Hier wird mit keinem Wort erwähnt, man solle "auf die Stimmen hören".
Ob deine Leute fähig sind? Keine Ahnung. Weder kenne ich sie, noch bin ich kompetent genug, das zu beurteilen.

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1.Blackangel
Benutzerbild von 1.Blackangel
12.11.2014 18:24

Hi,
leider muss ich @frank44 wieder einmal widersprechen, denn genau deshalb, sollte man auch nicht auf diese Stimmen hören!!! Ich habe diese Erfahrungen selbst schon gemacht und die selbe Meinung/Weisung habe ich dazu aus der Klinik und Reha, sowie von behandeln Ärzten bekommen!!!
Leider hat man in der Klinik nicht immer fähige Leute..... erst durch einen glücklichen Umstand und Einsatz sehr guter Menschen hat es geklappt.....
Du darfst Dich niemals aufgeben und brauchst wirkliche echte gute Freundinnen/Freunde.....
Ich wünsche Dir vom ganzen Herzen alles erdenkliche Gute.
LG

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Benutzer gelöscht?

12.11.2014 11:34

Das hättet du doch in deiner Frage schreiben können das du in einer Klinik bist..da erspart man sich so manche Worte=Dkann mir nicht vorstellen das die Klinik gegen Medikamente ist ..Sonden eher ..das du eine sehr ungeduldige Patientin bist ^_^.. Warum sollte man dir keine Medis geben ? Dann bleibt doch nur noch die Option offen das du einen Entzug dort machst...Meine Meinung dazu

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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
12.11.2014 10:39

Vom Frage-Steller selbst

Ich bin ja bereits seit 1woche in der Klinik. Aber hier erscheint mir der größte Teil des Teams unfähig. Die hier sind gegen alle Medikamente.

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Benutzer gelöscht?

12.11.2014 10:19

Mensch Mädel ..Zitat..Die stimmen sind laut und Befehlen mir u.a. den Suizid....wenn ich das lese.. Mache ich mir ganz große Sorgen un dich. SUIZID ....hole dir Hilfe beim behandelnden Arzt..bevor was passiert. Nochmal für dich ..selbst eine Kombination dir anraten ..ist nicht unser Recht.. Kann Gott weiß was passieren.. Gehe bitte zum Arzt.. Du brauchst professionelle HILFE..Das sagt mir meine Stimme ...Alles gute dir gewünscht von Angelblack

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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
12.11.2014 10:04

Vom Frage-Steller selbst

Die stimmen sind laut und Befehlen mir u.a. den Suizid.
Ich nehme derzeit übern Tag verteilt 20mg Zyprexa.
Wäre eine Kombination mit seroquel denkbar oder eher gefährlich?

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frank44
Benutzerbild von frank44
11.11.2014 23:14

"... Die Unterschiede könnten durch die verschiedenen Selbstbilder in westlichen, asiatischen und afrikanischen Kulturen entstehen, glaubt Luhrmann. Europäer und Amerikaner sähen sich stärker als Individuen, während Menschen in anderen Kulturen sich stärker über Beziehungen zu anderen definierten. Die Amerikaner könnten die Stimmen daher deutlicher als unkontrollierbares Eindringen in ihr Innerstes wahrgenommen haben.

Es könne sogar sein, dass die aggressiven Stimmen, die Patienten im Westen so häufig hören, kein typischer Bestandteil einer Schizophrenie seien, schreiben die Forscher. "Unsere Studie legt nahe, dass die Art, wie Menschen ihre Aufmerksamkeit auf die Stimmen in ihrem Kopf lenken, verändert, was sie hören", sagt Luhrmann. Das könnte Konsequenzen für die Therapie haben.
Vorangegangene Studien hatten gezeigt, dass sich das Gehörte beeinflussen lässt. Deshalb setzen neue Therapiemethoden darauf, das Verhältnis zwischen Patient und den Stimmen in seinem Kopf zu verbessern. Die Stimmen bekommen einen Namen oder zumindest eine Bezeichnung, das soll ihnen die Gewalt nehmen. "Freundlichere Stimmen können zu einem milderen Krankheitsverlauf und einem insgesamt besseren Therapieergebnis beitragen", so die Forscher.

Dafür sprechen auch verschiedene Beiträge von Forschern im Fachmagazin "Schizophrenia Bulletin", über die DER SPIEGEL am 14. Juli berichtete. Die Forscher waren der Frage nachgegangen, wann Stimmen im Kopf überhaupt krankhaft sind. Seine eigenen Gedanken zu hören, wenn auch in Form fremder Stimmen, könne demnach sogar beim Denken helfen. Gute Stimmen seien leise und erschienen kontrollierbar."

und wo ich schon einmal dabei bin:

"Stimmenhören ist ungesund

Dieser Unterschied ist aus seiner Sicht der entscheidende. "Wenn was man hört als fremd wahrgenommen wird, dann ist die Grenze vom gesunden zum krankhaften Selbstgespräch überschritten", so Falkai. Normalerweise können Menschen klar unterscheiden ob ein Laut von außen oder von innen kommt. Kommen Töne von außen, so werden neuronale Mechanismen im Gehirn unterdrückt.

"Diese Fähigkeit des Umschaltens ist beim pathologischen Stimmenhören im Kopf ausgeschaltet. Menschen mit dieser Krankheit können nicht mehr unterscheiden ob Töne von innen oder von außen kommen", sagt Falkai fort. Die Funktion die eigenen Gedanken zu ordnen entfällt vollkommen.

Der positive Effekt des Selbstgesprächs entfällt, kann aber für die Therapie genutzt werden. "In der kognitiven Verhaltenstherapie können wir dysfunktionale Selbstgespräche beispielsweise erkennen und reprogrammieren. Dazu bringen wir den Betroffenen bei Selbstgespräche positiv zu nutzen und können ihnen damit manchmal helfen Ängste zu überwinden oder ihre Stimmung zu verbessern", sagt Brinthaupt."

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1.Blackangel
Benutzerbild von 1.Blackangel
11.11.2014 22:49

Hi,
leider muss ich Dir @frank44 zum Teil widersprechen. Denn man sollte niemals diesen Stimmen die Oberhand geben oder sich mit Ihnen unterhalten, weil dadurch ein erhöhtest Suizid bestehst... In solchen Situationen ist es gut, wenn Du wirkliche Freundinnen/Freunde hast, die Dich auch noch erreichen...
Es gibt wirklich noch viele Möglichkeiten von Medikamenten, aber jeder einzelne Mensch ist einzigartig und reagiert anders.... So kann z.B. Herphonal, Sulpirid, Fluanxol, Seroquel..... helfen. Aber dies muss unbedingt mit deinen behandelten Arzt abgesprochen werden. Dann muss auch noch die Krankenkasse mit ziehen....
Ich weiß, wie belastend es für dich sein kann. Deshalb bin ich meine Freundinnen/Freunde/Kontakte auch so Dankbar..... Sie sind ein so sehr, sehr wertvoller Schatz.... Dabei möchte ich Sie doch nicht immer so belastend......
Pass gut auf Dich auf. Ich wünsche Dir vom ganzen Herzen alles erdenkliche Gute.
LG

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frank44
Benutzerbild von frank44
11.11.2014 16:58

Ist denn ausreichend Schlaf gegeben? Schlafmangel kann so etwas ja auch hervor rufen. Als Nebenwirkung von Medikamenten und Drogen wären diese Symptome auch denkbar.

Kommunikation. Sprich doch mal mit deinen Stimmen. (Stichwort emanzipatorische Psychotherapie)

Als Medikamente zur Behandlung der Symptomatik kämen wohl all jene aus der Gruppe der Neuroleptika in Betracht.

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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
11.11.2014 15:58

Vom Frage-Steller selbst

Ich hab ja bisher nur Erfahrung mit risperdal, deshalb möchte ich auch wissen? Welche medis es da noch gibt !?
Zyprexa und melperon- sind die auch dagegen?

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Benutzer gelöscht?

11.11.2014 15:11

Hallo. Du müsstest doch wissen .. Das jedes Medi bei jedem anders wirken ...dem einen hilft es..dem anderen nicht. Ich finde es fatal dir ein Medikament zu empfehlen. Das Recht steht mir nicht zu als Laie Frage deinen behandelnden Arzt danach. ..denn der müsste es dir auch verschreiben =DGute Besserung wünscht die Angelblack

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