Medikation nach Herzinfarkt - STEMI der Vorderwand bei KHK 08/12

lucky-ka

Frage gestellt am
20.10.2012 um 11:29

Ich vertrage den Betablocker Metroprolol succ. 47,5 nicht (Verwirrtheit, Dressionen). Meine Hausärztin ist Internistin und empfahl mir zuerst, den Betablocker Metroprolol ganz abzusetzen. Daraufhin ging mein Ruheplus auf über 80 und ich war ohne jegliche Anstrengung erschöpft. Jetzt nehme ich Carvedilol 6,25. Lt. Packungsbeilage blockiert dieses Medikament auch Alpha-1-Rezeptoren.
Ist dieses Medikament das Richtige nach einem Herzinfarkt? Welche Alternativen gibt es?
Vielen Dank im Voraus für die Antworten.
Lucky-ka

Patientendaten

Geburtsjahr: 1959 (53 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 67,3 kg
Größe: 160,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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2 Antworten:

lucky-ka

21.10.2012 11:27

Vom Frage-Steller selbst

Hallo voxlenis,
ich habe versucht, mir ein Bild von Strophantin zu machen (bin nicht fertig geworden). Ist es richtig, dass ich Ass, Betablocker und Simvastatin durch Strophantin ersetzen könnte, und das ohne Nebenwirkungen? Nimmst du auch Strophantin?
Das Statin ist mir schon immer ein Dorn im Auge gewesen. Meine Hausärtzin konnte meine Frage: "Was passiert, wenn mein Cholesterin zu niedrig ist?" nicht beantworten. Kann ich es einfach weglassen?
In der Reha sagte man mir, dass ich den Betablocker mein Leben lang nehmen müsste. Alle Betablocker hätten den gleichen Wirkstoff und die gleichen Nebenwirkungen. Meine geistige Verwirrheit kann nicht vom Betablocker kommen. (Dieses ist eindeutig von mir widerlegt!)
Ich beginne am 29.10. eine Psychotherapie. Ja, ich habe Angst, vor allem, weil mir nicht klar ist, warum ich den Infarkt bekam.
Viele Grüße lucky-ka

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voxlenis

20.10.2012 12:21

Als Alternative käme für Dich Strophantin (Strodival) in Frage, aber das ist z.Z. nicht verfügbar, und nicht alle Ärzte haben sich damit wieder angefreundet. Auch ist die Dosis des Statins relativ hoch, was früher oder später zu Problemen führen wird. Wenn ich Dich lese, habe ich aber den Eindruck, dass Du den Infarkt von der Psyche her noch nicht verarbeitet hast. Hattest Du keine Reha? Aus Dir spricht die Angst vor weiteren Folgen. Das muss man ablegen, sonst fordert man diese geradezu heraus. Gruss, Vox

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