Ich bin bei einem Neurologen in Behandlung. Da ich mit der Medikamenten- Einstellung nicht zufrieden bin, würde ich ( im gleichen Quartal) zu einem anderen Neurologen wechseln. Ist der Wechsel in meinem Fall möglich oder müssen dafür schwerwiegendere Gründe vorliegen? Und wie geht der Wechsel- was muß ich tun? Reicht ein Termin beim neuen Arzt- und weg? Muß ich mich beim "alten Arzt" abmelden?
@Dschungi weiß ich doch, nur bin ich ein Gegner davon, ner fetten Sau den Arsch mit Speck zu wischen und dabei ist es unerheblich wie hoch der Preis ist, Prinzip eben.......... ;-)))
So wie es Sargnagel 007 ausgedrückt hat, ist es korrekt.
Wollte heute Morgen damit nur sagen, dass ich das auch schon des öfteren gemacht habe und ohne zu murren stellte mir mein HA einen zweiten Überweisungsschein aus.
@Dschungi warum überflüssiges Geld in ein eh schon marodes Gesundheitssystem pumpen, wäre wie Perlen vor die Säue schmeißen.
Die Frage unter welchen Bedingungen Ärzte Überweisungen ausstellen dürfen ist u.a. in der (Muster-)Berufsordnung für die in D tätigen Ärztinnen & Ärzte (MBO-Ä) geregelt. Diese sagt hierzu in §7 singemäß: "Den begründeten Wunsch des Patienten einem weiteren Arzt überwiesen zu werden soll der behandelnde Arzt i.d.R. nicht ablehnen."
Der oben geschilderte Fall ist doch im Prinzip nichts anderes wie der Wunsch nach einer zweiten fachärztlichen Meinung (unzufrieden mit der Behandlung - Wunsch einen 2. Arzt aufzusuchen). Viele Krankenkassen werben inzw. mit dieser Möglichkeit um Behandlungsabbrüche zu vermeiden. Der Hausarzt darf also eine 2. Überweisung zum Neurologen ausstellen, er ist jedoch im Rahmen seiner Therapiefreiheit nicht dazu verpflichtet.
Eine Abmeldung beim bisherigen Facharzt muß nicht erfolgen. Den Wunsch einen Facharzt zu wechseln muß der Patient lediglich gegenüber seinem Hausarzt "begründen".
Selbstverständlich kann man auch ohne erneute Überweisung zum Neurologen gehen indem man die 10 € "Eintrittsgeld" erneut bezahlt (entfällt bei Befreiung). Ohne Überweisung ist der neue Neurologe jedoch nicht dazu verpflichtet einen Bericht für den Hausarzt anzufertigen. Dieser wäre somit ggf. nur unzureichend über die Behandlung informiert.
Eine Regelung wonach Ärzte im laufenden Quartal lediglich eine Überweisung pro Facharztgruppe ausstellen dürfen ist mir nicht bekannt. Sollte es eine solche allgemeinverbindliche Regelung jedoch geben, dann bitte direkt hier zitieren oder verlinken.
auch ja abmelden uns so must du dich auch nicht
der neue Neurologe wird die Unterlagen beim "Alten" anfordern und gut ist
du musst dich weder bei dem neuen noch bei dem alten rechtfertigen
also so wie Alpha es schreibt ist richtig
so wie X- Tony es schreibt nur bedingt
der Hausarzt darf rechtlich gesehen nur eine Überweisung im Quartal zum Facharzt ausstellen , wenn du also wechseln willst weil du unzufrieden bist muss der Hausarzt der Kasse gegenüber die Ausstellung der 2 Überweisung rechtfertigen deshalb machen dies viele dann nicht
sollte dem Facharzt ein " Fehler" unterlaufen sein oder er gar eine Untersuchung verweigert haben dann kann der Hausarzt sofort eine 2 Überweisung ausstellen auch beim einholen einer 2 Meinung ist dies auch möglich möglich.
ABER die als Patient " Passiert" erst mal nix das klärt die KK mit den überweisenden Ärzten
Ich bin auch mal mit 10 Euro zum anderen Orthopäden gewechselt im Quartal. Hatte keine Schwierigkeiten deswegen.. Ohne Überweisung vom Hausarzt oder so..
Also, ich würd`s machen wie @Alpha sagt, weil mir dann irgendwelche Diskussionen erspart bleiben........Die 10 EURO wären mir das wert. OK, wenn man unbedingt kein Geld ausgeben will, muss man`s machen, wie @X-Tony schreibt.
Du legst dem " neuen" Doc 10,-€ auf die Anmeldetheke und gut ist - wobei ich denke, dass bei den aktuellen Wartezeiten eh das nächste Quartal angebrochen sein wird.