Ich nehme seit ca. 3 Jahren leichte Blutdrucksenker. Erst Ramipril, dann Atacand plus und seit ich Wasser in den Beinen habe nur noch Atacant / Blopress (1/2 Tablette morgens) Mehrmals habe ich versucht, das Medikament langsam auszuschleichen. Das geht auch ca. 4 -5 Tage gut. Dann ist wohl die Konzentration des Mittels im Blut so niedrig, dass ich totale "Entzugserscheinungen" (Migräneanfälle, Nackensteife, Panikanfall, hoher Blutdruck) bekomme. Ich möchte das Mittel absetzen, da ich einige Nebenwirkungen haben, mit denen ich nicht leben will. (sex. Unlust, Depressionen, Ödem in den Beinen) Meine Hausärztin lehnt das ab. Wie kann ich es trotzdem schaffen, da raus zu kommen. Welche Alternativen gibt es?
Patientendaten
Geburtsjahr: 1966 (46 Jahre) Geschlecht: weiblich Gewicht: 100,0 kg Größe: 165,0 cm
Wichtig wäre auch eine überwiegend vegetarische und naturbelassene Ernährung. Es sollten 90 % und mehr angestrebt werden. Naturbelassen heißt keine Raffinierung, keine industrielle Verarbeitung und kein Erhitzen.
LG bermibs
Wenn du so bewandert bist, was das Krankheitsbild der Hypertonie betrifft frage ich mich, warum du dann überhaupt eine Frage dazu stellst...??!
Dir dürft doch auch bekannt sein, dass die Mehrzahl der Erkrankten an essentieller Hypertonie leiden - auf gut deutsch - die Ursache ist unbekannt.
Risikofaktoren....auch der Begriff dürfte dir geläufig sein - also - da alle weniger wissen als du ( einschl. Deiner Ärztin) wird es wohl das beste sein, du therapierst dich selbst. Viel Erfolg wünscht dir Alpha.
Ramipril habe ich das erste halbe Jahr nach 3-fach-Bypass-OP genommen, dann waren die Nebenwirkungen wie trockener Reizhusten nicht mehr auszuhalten. Wir haben ein anderes Medikament genommen, nach 4 Wochen das gleiche. Seit über 2 Jahren nehme ich eine Aprovel am Abend und bin sehr zufrieden weil keine Nebenwirkungen.
Im Übrigen: Nur Essen und süße Getränke machen dick. Sonst nix...aber wie sagte schon Henry Ford: Die Menschen sterben lieber, bevor sie nachdenken...ich habe auch mal geglaubt was mir die Tabakindustrie ins Unterbewusstsein gepustet hat...reine Gehirnwäsche.
Da bin ich ja froh, dass ich dick bin. Sonst hätte man hier keine Argumente!
Was machen denn da die vielen Bluthochdruckkranken, die kein Übergewicht haben???
Oder wollt ihr mir jetzt einreden, dass es die nicht gibt?
Ich habe jahrelang versucht mit Diäten und Sport abzunehmen. Bin weder unbeweglich noch schwabbelig. Den Bluthochdruck habe ich bekommen, da war ich noch 20 kg leichter. Und die Gewichtszunahme ist mit der Einnahme der Blutdrucksenker so richtig losgegangen.
Schade, das man hier gleich so angegangen wird.
Das ich dick bin und abnehmen muss weiß ich selber. Diese Erkenntnis hilft mir hier aber nicht weiter.
Danke für die Antworten. Lasst es einfach!
Schon schade, dass du die fachlich richtigen Antworten nicht erkennen kannst.
Keiner hat behauptet, dass du dumm bist - allerdings scheinen schon einige Verständnisprobleme vorhanden zu sein.
Fakt 1: Du hast deutliches Übgewicht. Ein Risikofaktor, bzw. Ein Faktor, der die Entstehung von Bluthochdruck begünstigt. Warum sollte dir die Krankenkasse eine Abnehmkur bezahlen? Viele Leute müssen und haben abgenommen - und das geht auch bei dir - mit entsprechender Ernährungsumstellung und Bewegung!
Fakt 2: das Absetzen von benötigten Blutdrucksenkern kann massive Folgen haben ...unten bereits beschrieben.
Also, wenn du die Mittel loswerden willst ist der erste Ansatzpunkt Gewichtsreduktion - da kannst du du dich drehen und wenden wie du willst....und vor allem mal Scheuklappen absetzen! Viel Erfolg.
Schon schade, dass man hier keine "fachlichen Antworten" bekommt.
Ich weiß selber, dass ich zu dick bin. Aber mit den Blutdruckmitteln über drei Jahre habe ich 10 Kg zugenommen, ohne was dafür zu tun.
Ich treibe Sport und bin auch nicht dumm.
Aber es muss doch einen Weg aus dieser Abhängigkeit führen!
Eine Abnehmkur bekomme ich ja auch nicht von der Krankenkasse genehmigt.
@ PC:
ist es ja auch - also Kinderkacke - aber in diesem Fall vermittelt es den Eindruck, als wären die Antworten schlicht und ergreifend falsch....bevor die "grünen" jetzt dazu kamen :-)
Die von dir beschriebenen "Entzugserscheinungen" sind wohl eher darauf zurück zu führen, daß dein Blutdruck sich stark erhöht.
Ist in etwa so, als würde sich ein Diabetiker beschweren, daß es ihm schlecht geht, wenn er kein Insulin einnimmt. Mit Bluthochdruck ist nicht zu spaßen und eine Alternative, ausser unten genannter (negativ bewertet, warum und von wem auch immer), gibt es nicht. Man kann mit Ernährung und Gewichtsverlust dafür sorgen, daß sich der Blutdruck senkt. Wenn das erreicht ist, kann man dann fragen, ob es eine homöopathische oder orthomolekulare Alternative gibt, vorher nicht. Und nun her mit den O-Daumen, hier scheint ja verkehrte Welt zu herrschen...
als erstest fällt mir dein starkes übergewicht auf. aber ich denke das weisst du selbst , das das stark mit verantwortlich ist für deinen bluthochdruck. also abnehmen kann ich dir mit auf den weg geben. bewegung und gesunde ernährung, das ist die halbe miete und das kannst du ganz alleine machen um dir zu helfen....