absetzen von Diazepam

Sunshine31

Frage gestellt am
17.10.2011 um 21:45


hallo !!!

ich nehme seit ca 3 Jahren Diazepam, ich bin mit 5 mg angefangen und nun auf 20 - 30 mg gelandet :( ich nehme es nicht täglich, aber im schnitt Ca 4 mal die Woche ein ... je nach befinden und Symptomen ...


Kann mir jemand helfen wie ich es am besten und am einfachsten absetzen kann ohne einen großen Entzug oder starke schmerzen / Symptomen hinbekomme ???

GLG und vielen dank im vorraus für eure Hilfe und Unterstützung !!!!

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3 Antworten:

Sunshine31

18.10.2011 18:09

Vom Frage-Steller selbst

Vielen dank für eure antworten !!!

ich nehme allerdings nicht seit 3 Jahren 20 - 30 mg ... das schliech sich langsam so an, ich begann ende 2008 mit 2,5 mg nahm es dann nur alle paar Wochen mal oder wenn ich im urlaub war oder irgend welche großen Veranstaltungen oder Situationen anstanden vor denen ich angst hatte ... ich denke das ich jetzt seit ca 1,5 - 2 Jahren ca 3 - 5 mal die Woche was genommen habe erst 5, dann 7,5, dann 10 und jetzt halt 20 und wenn´s ganz schlechte tage sind dann bis zu 25- max. 30 auf einmal allerdings auch nicht täglich !!!

da mir jetzt langsam bewusst wurde das es schon SUCHT ist und ich schon nervös werde wenn ich merke das die Packung leerer wird ist es eindeutig das es sucht ist !!!

ich bin schon in psychologischer Behandlung und reduziere das ganze seit gestern auf 12 mg ALLERDINGST soll ich laut Psychologe jetzt TÄGLICH 12 mg nehmen ( nicht wie sonst immer nach bedarf also 3 - 5 mal die Woche ) und begleitend dazu da ich auch schon in Depressionen gefallen bin 1 mal täglich Citalopram 2o mg ... um den Entzug leichter zu machen ab nächsten Montag soll ich dann 10 mg Dia nehmen und das über ca 3 Wochen und dann halt alle paar Wochen je nach befinden weiter runter dosieren, na klar unter ärztlicher Aufsicht !!!!

ein Klinik Entzug kommt für mich nicht in frage,da mir das ganze da zu schnell geht ... mann kann nicht 3 Jahre in 2 - 3 Wochen aufholen denke ich und meine Umgebung ( freunde / Familie ) brauche ich einfach um mich herum in einer Klinik fühle ich mich eher noch mehr krank als ich schon bin :(

es währe mir eine Hilfe wenn mir auch betroffene schildern können wir man das ganze a besten mit sich selber ausmacht also mit den Entzugs Symptomen klar kommt oder sich ablenkt oder wie ihr den weg durch euren Entzug geschafft habt .....

GLG und vielen Dank euch allen !!!

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Benutzer gelöscht?

17.10.2011 22:46

Also bei 4 mal pro Woche und dann diese Menge an Diazepam über 3 Jahre, würde ich nur eine Klinik empfehlen. Weil da bist Du in den besten Händen, und es ist immer jemand zur stelle wenn was sein sollte. Auch kann in der Klinik Dir der Entzug so angenehm wie möglich gemacht werden, das Du erst garnicht in diese Entzugserscheinungen kommst. Wenn für Dich aber Klinik nicht in Frage kommt, dann mach es bitte nur unter ärztlicher Aufsicht, denn allein zu Hause ohne jegliche ärztliche Unterstützung kann es ganz gewaltig nach hinten los gehen.

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Der.Gilb

17.10.2011 22:39

so wie es sich gesteigert hat müßte es auch wieder runterdosiert werden. Klingt einfach, ist es theoretisch auch - aber praktisch schon eine harte Nuß. Du bist es jetzt gewohnt bei Bedarf eine einzuwerfen - wenn du weißt, du mußt weniger nehmen erzeugt das ja schonmal Druck... nimmst die 20-30 mg auf einmal, am Tag oder je Woche?
Grundsätzlich aber ist das noch die Beste Methode immer was weniger nehmen. Im übrigen sind Diazepam & Co. viel zu hoch dosiert - selbst 1 mg. Dia zeigt schon oft Wirkung genug die ausreicht. Wie da die Gewöhnung jetzt aber bei dir ist, weiß ich ja nicht. Aber als guter Anfang sicherlich ratsam statt der Menge x als Einzeldosis nur 0,5 oder Anfangs 0,75x zu nehmen - und dann sachte weiter senken bis vllt. auf 0,25x geschafft ist - dann hie und da noch versuchen mal eine ganz wegzulassen usw. Dann bist nach einer Zeit auf jeden Fall bei einer geringeren Menge was dann auch die \"Endschlag\" erleichtert.
Auf jeden Fall würde ich nach 3 Jahren nicht in Hektik und dadurch Entzugsproblematik verallen wollen

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