absetzen von diazepam 20 mg täglich

Sunshine31

Frage gestellt am
17.10.2011 um 21:42

hallo !!!

ich nehme seit ca 3 Jahren Diazepam, ich bin mit 5 mg angefangen und nun auf 20 - 30 mg gelandet :( ich nehme es nicht täglich, aber im schnitt Ca 4 mal die Woche ein ... je nach befinden und Symptomen ...


Kann mir jemand helfen wie ich es am besten und am einfachsten absetzen kann ohne einen großen Entzug oder starke schmerzen / Symptomen hinbekomme ???

GLG und vielen dank im vorraus für eure Hilfe und Unterstützung !!!!

Patientendaten

Geburtsjahr: 1980 (31 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 55,0 kg
Größe: 163,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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6 Antworten:

Nobbie

24.01.2012 14:31

Vielen Dank für die Antworten !!!

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Sunshine31

18.10.2011 18:08

Vom Frage-Steller selbst

Vielen dank für eure antworten !!!

ich nehme allerdings nicht seit 3 Jahren 20 - 30 mg ... das schliech sich langsam so an, ich begann ende 2008 mit 2,5 mg nahm es dann nur alle paar Wochen mal oder wenn ich im urlaub war oder irgend welche großen Veranstaltungen oder Situationen anstanden vor denen ich angst hatte ... ich denke das ich jetzt seit ca 1,5 - 2 Jahren ca 3 - 5 mal die Woche was genommen habe erst 5, dann 7,5, dann 10 und jetzt halt 20 und wenn´s ganz schlechte tage sind dann bis zu 25- max. 30 auf einmal allerdings auch nicht täglich !!!

da mir jetzt langsam bewusst wurde das es schon SUCHT ist und ich schon nervös werde wenn ich merke das die Packung leerer wird ist es eindeutig das es sucht ist !!!

ich bin schon in psychologischer Behandlung und reduziere das ganze seit gestern auf 12 mg ALLERDINGST soll ich laut Psychologe jetzt TÄGLICH 12 mg nehmen ( nicht wie sonst immer nach bedarf also 3 - 5 mal die Woche ) und begleitend dazu da ich auch schon in Depressionen gefallen bin 1 mal täglich Citalopram 2o mg ... um den Entzug leichter zu machen ab nächsten Montag soll ich dann 10 mg Dia nehmen und das über ca 3 Wochen und dann halt alle paar Wochen je nach befinden weiter runter dosieren, na klar unter ärztlicher Aufsicht !!!!

ein Klinik Entzug kommt für mich nicht in frage,da mir das ganze da zu schnell geht ... mann kann nicht 3 Jahre in 2 - 3 Wochen aufholen denke ich und meine Umgebung ( freunde / Familie ) brauche ich einfach um mich herum in einer Klinik fühle ich mich eher noch mehr krank als ich schon bin :(

es währe mir eine Hilfe wenn mir auch betroffene schildern können wir man das ganze a besten mit sich selber ausmacht also mit den Entzugs Symptomen klar kommt oder sich ablenkt oder wie ihr den weg durch euren Entzug geschafft habt .....

GLG und vielen Dank euch allen !!!

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Basti59425
Benutzerbild von Basti59425
18.10.2011 09:54

@ Rainer: Es gibt sehr wohl Medikamente, die die Entzugssymptome bei Benzodiazepinentzug mildern/minimieren! (TZADs, NLs, im Notfall sogar Methadon)
Desweiteren ist der ambulante/nicht-begleitete Entzug zu über 90% nicht erfolgreich, da in Krisensituationen die Dosisreduktion über den Haufen geworfen wird.
Das ist Fakt, selbst wenn der Arzt noch so verständnisvoll ist!

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Benutzer gelöscht?

18.10.2011 02:38

Hallo,
ich bin in diesem Fall völlig anderer Meinung. In einer Klinik wird sehr schnell abgesetzt. Das ist z. B. auch eine Auflage der Krankenkassen!!! Es gibt aber kein Medikament, welches die Entzugs Symptome mildert und diese können massiv sein. Deshalb ist es besser, mit Hilfe eines verständnisvollen Arztes sehr langsam und in kleinen Schritten zu reduzieren.
Diese englische Forscherin hat sich viele Gedanken zu dem Thema gemacht. Deshalb den Bericht genau lesen und beachten.
http://www.benzo.org.uk/german/index.htm
Gruß
Rainer

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Alpha10
Benutzerbild von Alpha10
17.10.2011 21:51

Da kann ich @ Basti nur beipflichten - über den langen Zeitraum mit dieser Dosierung?
Nur ein Entzug unter der Aufsicht von fachkundigem Personal.

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Basti59425
Benutzerbild von Basti59425
17.10.2011 21:48

Hallo,

der Entzug von Benzodiazepinen sollte in einer stationären Entzugsbehandlung stattfinden. Die Entzugssymptome von Benzos sind nämlich nicht ohne, es könne unter Umständen neben schwersten Angstzständen auch Entzugskrampfanfälle auftreten, deshalb rate ich dir dringend die Suchtambulanz der nächsten psychiatrischen Klinik aufzusuchen und dich dort erst einmal beraten zu lassen.

Alles Gute

LG Basti

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