Wie bekomme ich meine Ängste in den Griff?

Doris 51

Frage gestellt am
27.03.2010 um 12:32

Ich leide seit 1995 unter Panikattacken. Ich war schon mehrere Male in Rehas und hatte jahrelang Psychotherapien - Einzel und in Gruppen -. Aber die Ängste wurden nicht besser. Seit 2007 bin ich deshalb in Frührente. Die Krankenkasse ist jetzt der Meinung, dass ich "austherapiert" bin. Klar, ich stehe ja jetzt nicht mehr im Arbeitsleben, also brauche ich ja keineTherapie mehr. Wer hat Tips für mich, wie ich meine Ängste in den Griff bekomme?
Ich kann nicht allein zu Hause bleiben und das Haus nicht alleine verlassen. Deshalb bin ich schwerbehindert und habe das B für ständige Begleitung. Ich fühle mich wie eine Gefangene im eigenen Körper? Könnt Ihr mir Eure Erfahrungen mitteilen?

Patientendaten

Geburtsjahr: 1959 (51 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Eingetragen durch: Patient
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4 Antworten:

Benutzer gelöscht?

28.03.2010 18:22

mir ging es auch so, konnte eine zeitlang auch nur in begleitung das haus verlassen, doch in kleinen schritten habe ich geübt und geübt, wenn ich auch am ganzen körper gezittert habe dabei, ich hab es geschafft. auch heute gibt es tage, an denen es mir nicht gut geht aber ich sage mir dann immer, ach du bist es wieder, willst mich mal wieder ärgern, na dann los..........hört sich komisch an aber es funktioniert

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Benutzer gelöscht?

27.03.2010 16:51

Hallo Doris,

ich kann mich nur den beiden Nike65 und Veranamarie anschliessen.

Wünsche Dir alles Liebe das es bei Dir wieder besser geht.

LG Sternchen

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Verenamarie
Benutzerbild von Verenamarie
27.03.2010 13:38

Ich habe mich aus den selben Gründen vor 3 Jahren an den sozialpsychiatrischen Dienst des Bezirks gewendet. Seitdem habe ich eine sogenannte Einzelfallhilfe, als Eingliederungshilfe nach §53 SGB. Einfach mal nach googlen. Mir hat es und hilft es noch heute sehr, dass ich von dort einen netten jungen Mann als Hilfe habe für 26 Stunden im Monat. Er übt mit mir, geht mit mir einkaufen, Café trinken, Gespräche führen und begleitet mich zu allen Besuchen bei Ärzten, Bank, Behörden.
Diese Einzelfallhilfe steht auch Dir zu bei deinem Krankheitsbild, das wie das Meine ist. Ich muß auch nichts dazu bezahlen und bin sehr sehr dankbar für diese Hilfe.

LG Verena

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Benutzer gelöscht?

27.03.2010 13:27

Hallo,ich leide auch sehr stark unter Ängsten und Panikattacken seid 1999....
was kann man tun,als erstes niemals die Hoffnung aufgeben...egal was es auch für Hindernisse und Rückschläge gibt....!
Immer wieder ganz kleine Schritte nach vorne tun...aber wirklich ganz ganz langsam...und stolz sein auf das was man geschafft hat...und sei es noch so winzig...und was bei mir auch immer geholfen hat,war...wenn einem zum weinen ist...dann laß den Tränen einfach freien Lauf...auch das hilft Ängste abzubauen.
So meine Liebe ich wünsche dir von Herzen....das du deinen Mut niemals verlierst...denn erst dann hast du wirklich verloren!!!
GLG Nike

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Krankheiten:   Angststörungen
Themen:   Psychiatrische Erkrankungen

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