Opipramol bei Histaminintoleranz?

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
02.03.2023 um 18:15

Hallo, ich leide seit kurzem unter einer Histaminintoleranz und bin schwer depressiv mit Angststörung. Mein Antidepressivum, welches ich immer vertragen habe (Escitalopram) vertage ih nun nicht mehr und verschlimmert die HIT.
Nun habe ich mir von meinem Psychiater Opipramol verschreiben lassen, da es in einigen Foren als verträglich bei HIT gilt. Kann das jemand bestätigen?

Patientendaten

Geburtsjahr: 1976 (47 Jahre)
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1 Antworten:

Anonymer Benutzer

26.05.2025 11:18

Hallo, ich habe leider erst jetzt deine Frage gelesen. Ich antworte trotzdem, ev. hilft dir meine Antwort noch. Ich habe Opipramol selbst vor Jahren für längere Zeit wegen Panik und Depression genommen. Damamals wußte ich noch nichts von meiner Histaminintoleranz. Ich habe es gut vertragen und fand es für meine Psyche sehr hilfreich. Rückblickend würde ich sagen, daß meine Histaminsymptome zu der Zeit auch nicht so stark waren, es heißt ja, daß Opipramol einen Mastzell stabilisierenden Effekt haben soll.Nach Jahren habe ich es ausgeschlichen, weil ich den Eindruck von Nebenwirkungen hatte (Blasenentleerungsstörungen).
Ich lebe nun seit ca. 3 Jahren mit einer strengen Histamindiät und habe mich gut darangewöhnt. Es hilft !
Aber: wenn ich doch mal durch Ernährungsfehler zuviel Histamin im Körper habe, merke ich oft, daß sich das negativ auf meine Psyche auswirkt ( in Richtung Depression ). Und zwar nicht aus Frust, sondern nur durch die veränderte Körperchemie! Ich würde die These aufstellen: Histamin erzeugt bei Personen, die dafür anfällig sind, Depressionen. Für mich eine sehr erhellende Erkenntnis, die Veles aus der Vergangenheit erklären könnte.
Das Wichtigste ist also die histaminarme Ernährung und die Vermeidung von Streß und körperlicher Überforderung. Mir geht es damit jetzt recht gut.
Viele Grüße und alles Gute!
E.

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