Alprazolam und Citalopram

Gaibler

Frage gestellt am
26.08.2020 um 09:59

Hallo zusammen. Ich 42 nehme seit 12 Jahren eine combi aus beiden Medikamenten. Mein Arzt sagt jedes mal das es Zeit wird langsam abzusetzen. Ich habe große Angst das ich bald nichts mehr verschrieben bekomme. Meine Frage. Ist es sehr gefährlich oder kann ich es noch länger einnehmen. Das ich abhängig bin ist mir schon klar. LG Jens

Patientendaten

Geburtsjahr: 1978 (42 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 74,0 kg
Größe: 170,0 cm
Eingetragen durch: Patient
Bewerten: 0x Negative Bewertungen 0x Positive Bewertungen
Missbrauch melden

Antworten

Formatier-Optionen

Bitte bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage * Helfen Sie uns Spam einzudämmen

7 Antworten:

Scholle91
Benutzerbild von Scholle91
26.08.2020 19:26

Das komische Gefühl früh das kenne ich.
Das nennt man Morgentief. So sagt man das von Menschen mit Depressionen und Angst.
Aber das halte ich jetzt im Moment dann aus. Ist aber nicht jeden Tag.
Ist auch Wetterbedingt. Heute bei dem Sturm ging es mir auch nicht so gut.
Meist wird es besser gegen Mittag.
Aber als ich in der Klinik war.....ging das nicht weg. Da war das den ganzen Tag ein Tief.

Hmm.....Ja Du musst es selber wollen.
Und 12 Jahre ist ja ne ganz schön lange Zeit.
Da nimmst Du es schon seit Du 30 bist.
Ja es muss klick machen.....da hast Du recht.

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 0x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
Gaibler

26.08.2020 19:10

Vom Frage-Steller selbst

Anfangs habe ich zu alprazolam 30mg Citalopram genommen jetzt bin ich bei 15mg täglich. Habe das Gefühl das die Citalopram mir überhaupt nichts bringen oder ich bilde es mir nur ein. Angststörungen habe ich im diesem Sinne eigentlich gar nicht mehr. Morgens nach dem Aufstehen fühle ich mich manchmal komisch und dann wird es mir schwindelig. Dann nehme ich meine Tabletten und es wird besser. Deshalb will ich auch nicht drauf verzichten. Das stimmt schon mit der kopfsache da habt ihr Recht. Hoffentlich macht's bald klick bei mir. Jeden Tag die gleiche Sch... Ich danke euch für die Antworten

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 0x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
Scholle91
Benutzerbild von Scholle91
26.08.2020 13:48

Ich schätze Du meinst 0,25 mg. Das ist doch aber schon mal gut!!!
Da stehe ich auch grad. Hatte die ganze Zeit 1 mg.....also 0,5 mg Vormittag und 0,5 mg gegen Abend.
Jetzt 0,1875 Vormittag und 0,0625 Abends.
Und ich reduziere 0,0625 mg so einmal die Woche. Ich hab ein Tablettenteiler.

Meine Psychiaterin sagte....das ist ne Kopfsache und das man dran glauben muss.
Sie hat recht.

Meine Mutti hatte sich Ende Mai den Lendenwirbel gebrochen. Ist jetzt in einem Pflegeheim.
Da hab ich auch mal 5 Wochen gar nichts reduziert.
Und ich mache nur weiter wenn ich mich gut fühle.

Und eine Bekannte die ich von meinem Klinikaufenthalt 2015 kenne.....hat das vor Jahren auch durch.
Die sagte.....die 0,25 mg und dann noch aufgeteilt.....wirken nicht mehr in dem Sinne von wirken.
Die nehmen nur noch die eventuellen Entzugserscheinungen weg.
Und das stimmt.....ich bin früh öfter unruhig....dann gehe ich mit meinem Hund raus.
Und ich habe Gelenkschmerzen. Hatte am Anfang der Reduzierung immer so Stromschläge im Kopf beim eincremen oder abtrocknen.
Aber das ist alles zu ertragen.Und auszuhalten.

Ich hatte auch Angst vor dem ersten Schritt weg vom Alprazolam. Aber ich möchte wieder ohne Benzo leben.
Denn das ewige dran denken und drüber nachdenken.....ob man das absetzen möchte und wann und wie und dann wieder doch nicht absetzen.....das macht ein ja auch ganz irre.

Und das hab ich auch in einem anderen Forum von Betroffenen gelesen.
Man muss sich gedanklich drauf einlassen.
Ich hab zwar den Plan B.....und der nimmt mir den Druck raus.
Aber ich hoffe ich schaffe die letzten 0,25 mg auch noch.

Und ich denke mal auch Du würdest das schaffen....wenn Du es WILLST.
Und wie lost of Horizon sagte.....eventuell mit einem anderen Antidepressiva.

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 1x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
lost of horiz…

26.08.2020 13:11

Nun ja, aber dir muss klar sein, dass man vom alprazolam auch depressiv werden kann. Auch in niedriger Dosierung möglich. Das kannste ja nicht gebrauchen. Hast du nach wie vor angstörung oder ist die gut im Griff ? Wenn nicht , vllt mal auf ein anderes ad in Erwähnung ziehen.

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 0x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
Gaibler

26.08.2020 12:45

Vom Frage-Steller selbst

Hallo. Danke für eure Antworten. Ich denke jeden Tag daran abzusetzen habe aber wahnsinnige Angst davor. Ich fühle mich einfach besser mit den Tabletten. Meine Dosis ist im moment sehr niedrig. 0,225 mg. Angefangen habe ich mit 1mg 3 mal täglich. Ich hoffe das ich mit der niedrigen Dosis sicher durchs weitere leben kann. Mfg Jens

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 0x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
lost of horiz…

26.08.2020 11:32

Mit citalopram spricht nicht dagegen das weiter einzuholen. Auch wenn es bessere medis gibt gegen angststörung.
Mit alprazolam kann ich dir wie mein Vorrednerin sagen, dass es besser ist, wemn du ausschleichen tust. Aber nach so viel Jahren Einnahme würde ich es besser in einer Entzugsklinik machen. Weil es nicht ohne ist.

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 2x Positive Bewertungen
Missbrauch melden
Scholle91
Benutzerbild von Scholle91
26.08.2020 10:48

Ich nehme seit Jahren Doxepin. Und seit April 2019 Alprazolam. Welches ich seit diesem Jahr Ende April ausschleiche. Ganz langsam.
Meine Psychiaterin sagte Plan B falls ich es nicht schaffe.....weiter nehmen.
Sie hat einige Patienten die es dauerhaft nehmen.
Meine Angst wäre dann aber.....was ist wenn meine Psychiaterin in Rente geht.
Die jungen Ärzte halten meist nicht viel von Benzos.
Hmm.....nach einer Einnahme von 12 Jahren kann Dein Arzt es Dir nicht einfach NICHT mehr verschreiben.
Er kann nur an Deine Vernunft appellieren....und Dich vom Absetzen überzeugen.

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 2x Positive Bewertungen
Missbrauch melden

Weitere Fragen zu

Krankheiten:   Angststörungen
Themen:   Psychiatrische Erkrankungen

Verwandte Fragen