Gibt es nach 40 Tagen Einnahme noch eine Steigerung der Nebenwirkungen?

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
16.07.2014 um 16:08

Mein Vater, 83 nimmt seit 40 Tagen Bicalutamid 50 wegen starkem Verdacht auf Prostatakarzinom und evtl auch
schon Knochenmetastasen. Er hat sich seit der Einnahme sehr verändert. Er schläft 3x soviel wie vorher, spricht
kaum noch und kann kaum noch laufen. Das Laufen war vorher auch schon schlecht, aber das hat sich jetzt
nochmals sehr verschlechtert. Sein Allgemeinzustand ist sehr schwach. Wird das noch schlimmer oder nach
einer Eingewöhnungszeit auch wieder besser?

Patientendaten

Geburtsjahr: 1930 (84 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 90,0 kg
Größe: 183,0 cm
Eingetragen durch: Angehöriger
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1 Antworten:

Nimue
Benutzerbild von Nimue
16.07.2014 16:41

Der Wirkstoff wird zur Behandlung von fortgeschrittenem Prostatakrebs eingesetzt. Bicatulamid hemmt die männlichen Sexualhormone und soll so das Wachstum der Prostatakrebszellen verlangsamen.

Die von Dir angesprochenen Nebenwirkungen sind im BPZ alle angegeben, bis auf die Gang- und Standschwierigkeiten, die ich aber aus Beobachtungen im Pflegeheim bestätigen kann. Um herauszufinden, wie Ihr weiterverfahren sollt, würde ich mich mit dem behandelnden Urologen besprechen. Da jeder anders auf Medikamente reagiert, kann auch nicht hundertprozentig gesagt werden, ob die Nebenwirkungen besser werden.

http://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Bicalutamid/nebenwirkungen-medikament-10.html
Hier ist eine Seite, die das Medikament im Gesamtüberblick beschreibt. Schau einfach mal rein.

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