verschwinden die nebenwirkungen von Psychopharmaka irgendwann wieder?

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
08.10.2009 um 16:24

hallo ich möchte gerne wissen ob Nebenwirkungen wie Denkstörungen, Bewusstseinseintrübung, Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen, nicht mehr logisch denken können, Gedächtnisstörungen, etc. nach Absetzen von Psychopharmaka (und auch Schmerzmitteln) wieder verschwinden oder ob das Gehirn irreversibel in seiner Funktion gestört sein kann?

Patientendaten

Geburtsjahr: 1985 (24 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 55,0 kg
Größe: 160,0 cm
Eingetragen durch: Angehöriger
Bewerten: 0x Negative Bewertungen 0x Positive Bewertungen
Missbrauch melden

Antworten

Formatier-Optionen

Bitte bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage * Helfen Sie uns Spam einzudämmen

1 Antworten:

Benutzer gelöscht?

09.10.2009 11:39

Das kommt auf die Einnahmemenge, auf die Dauer der Einnahme und auf die Kombination der Präparate an. Es kommt auch darauf an, ob die Blut-Hirn-Schranke durchlässig wird, oder beschädigt wird, oder ob eine Atrophie (Schrumpfung) des Gehirns entsteht. Zusammengefasst kann man sagen, dass bei grobem Missbrauch, Überdosierung und bei der Langzeittherapie - z. B. mit dem Benzodiazepin Lorazepam - Spätfolgen nicht auszuschließen sind. Als Spätfolgen sind Funktionsstörungen des Gehirns möglich, die intellektuelle Fähigkeit kann herabgesetzt werden (serösen IQ-Test machen), die Reaktion kann dauerhaft leiden bis hin zu spastischen Störungen und dergleichen. Die Atrophie kann über ein CT/MRT des Gehirns nachgewiesen werden und Störungen der Blut-Hirn-Schranke durch die Untersuchung des Liquors über eine Punktion des Rückenmarks. Bei bestimmungsgemäßer Einnahme sollten diese Schäden jedoch nicht auftreten oder nur gering ausgeprägt sein.

Bewerten: 0x Negative Bewertungen 3x Positive Bewertungen
Missbrauch melden

Weitere Fragen zu

Medikamenten:   Stangyl
  Lorazepam
  Amineurin
  Tilidin

Verwandte Fragen