Abhängigkeit/Gefährlichkeit von Tianeurax

nicole69

Frage gestellt am
24.04.2013 um 09:22

Hallo Zusammen, habe von meiner Neurologin oben genanntes Medikament verschrieben bekommen. Stehe aber Medikamenten besonders Antidepressiva sehr sekptisch gegebüber.
Möchte von diesem Medikament weder abhängig werden, noch irgendeine Bewusstseinseinmischung haben.
Habe dieses Medikamt verschrieben bekommen, weil ich wohl an einer Angststörung leide.
Kann mir jemand dazu ein paar Info´s geben.
Vielen Dank:-)

Patientendaten

Geburtsjahr: 1969 (44 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 53,0 kg
Größe: 160,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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2 Antworten:

restless00

30.04.2013 03:45

Abhängig wirst du davon normalerweise nicht wennst es normal einnimmst wie vorgesehen. Gibt da weltweit nur ganz wenige Fälle (Singapur, Russland glaub ich-aber Konsum mehr oder weniger ne ganze Packung täglich alsl keine therapeutischen Dosierungen). Weder körperlich (nehme es selbst mit Unterbrechung jetzt die 6 Woche und glaub wenn mans länger nimmt soll man halt 2 Wochen abdosieren-wenn nicht aber auch "egal"-jedoch möglw. unangenehm), noch psychisch-keine rasch eintretende Wirkung, kein verlangen danach usw.

Grundsätzlich werden Medikamente die abhängig, süchtig machen (können-also vglb. mit Benzos, (nieder-potenten) Opioide, halbwegs potente Stimulantia wie Amphetamin+Verwandte oder das ADHS Medikament Ritalin ) nicht (mehr) als Antidepressiva zugelassen, sondern nur "off label" verschrieben und selbst das bei uns idR nicht. Elontril (Bupropion) ist da schon ne kleine Ausnahme (Dopamin Wiederaufnahmehemmer) und das ist zwecks Missbrauch, psychischer Abhängigkeit ungefährlicher als Coffein. Trotzdem bei uns noch nicht so lange zugelassen. Venlafaxin und Paroxetin (SSNRI, SSRI) sind halt mühsam zum absetzen, abdosieren-aber abhängig nein (aktuelle Mainstream Meinung). Es gab früher einige, aber alle vom Markt soweit ich weiß..

"Bewusstseinseimischung": naja das willst du doch erreichen oder-also das es gegen Angst hilft? Kann helfen und hat wenig bis keine Nebenwirkungen bzw. wird im allgemeinen sehr gut vertragen (im Vgl. zu den meisten anderen Antidepressiva) und blockiert die Angst jetzt natürlich nicht so wie Benzodiazepine. Also kann schon einen Versuch wert sein..

Achja so ein Medi muss man halt regelmäßig nehmen sonst bringts nichts (2-3 mal täglich zu ungefähr gleichen Zeiten) und Wirkung tritt idR nicht sofort ein..

Voxlenis: Zur neuen Generation der ANtidepressiva zählt eigentlich nicht. Wurde in den 1960ern in Frankreich entwickelt und ist dort daher schon sehr lange verfügbar.Es wurde halt nie um eine Zulassung in den USA und UK (lukrativsten Märkte für so ein Medikament) angesucht-ein Arugement: Weil Patentschutz lange abgelaufen ist und deshalb würde es sich nicht lohnen-dort ist der Aufwand-Studien usw. viel teurer als bei uns-ua NAchweisbarkeit der Wirkung und HAftung bei Schäden-unerwarteten Nebenwirkungen). Gibt aber auch andere Vermutungen *g

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voxlenis

24.04.2013 12:46

Von "Gefährlichkeit" kann man bei Tianeurax nicht sprechen. Es macht nicht abhängig im üblichen Sinne und bewirkt auch keine Persönlichkeitsveränderungen. Die neue Generation der Psychopharmaka ist überwiegend gut verträglich. Bei einer Angsstörung ist es auf jeden Fall einen Versuch wert. Gruss, Vox

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