Chronisch krank - wie geht es weiter?

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
06.12.2012 um 20:49

Ich bin chronisch krank (Morbus Parkinson), meine Familie unterstützt mich sehr, aber ich kann mit ihnen nicht über meine Krankheit sprechen. Ich fühle mich nicht verstanden- und ich will kein Mitleid, das hilft mir auch nicht weiter. Ich habe keine Freundin und es gibt auch keine Selbsthilfegruppe, wo man sich (un)regelmäßig austauschen könnte.
Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mit fremden Menschen besser über die Krankheit reden kann, als mit der Familie und das mir diese Gespräche gut tun. Und dann schäme ich mich fast dafür... .
Mich würde interessieren, wie das bei euch ist? Mit wem könnt ihr reden, wenn es euch schlecht geht? Ist es die Familie, Freunde oder andere Betroffene... ?

Patientendaten

Geburtsjahr: 1957 (55 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Eingetragen durch: Patient
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2 Antworten:

meredith
Benutzerbild von meredith
07.12.2012 00:43

Es gibt Kontakte in entsp. Online-Foren mit ähnlichen Krankheitsverläufen, die sich austauschen, ich würde da einfach mal googeln.

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Claus F. Diet…

07.12.2012 00:25

Hallo,
in meiner Gemeinde sprechen die Miglieder mit mir über ihre Krankheiten, Sorgen, Freuden...
Ein Gemeindeglied sagte immer wieder zu mir: "Das hat der HERR so gemacht, dass Sie ledig sind, sonst könnten Sie nicht so viele Kranke besuchen!".

Du könntest doch ein Inserat in einer regionalen Zeitung aufgeben, um mit Gleichgesinnten Kontakte zu knüpfen.
Hast Du schon mal bei der Telefonseelsorge angerufen?

Mit guten Segeswünschen
Claus

Claus F. Dieterle Heilpraktiker / Psychotherapie

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