Nebenwirkungen von Cymbaltan

naucke
Benutzerbild von naucke
Frage gestellt am
11.03.2012 um 10:26

Meine Frau hat seit ca. 6-8 Jahren teils starke Schmerzen im Unterbauch. Die vielfätigsten Untersuchungen haben bisher zu keinem Ergebnis geführt. Nun hat sie Cymbalta als Schmerstillendes Medikament erhalten. Nach 7 Tagen haben sich starke Scmerzen über dem rechtenAuge eingestellt, verbunden mit erheblichen Sehstörungen im rechten Auge ( starker Schleier ).Hat sich nach einigen Stunden gebessert. Kann dies mit dem Medikament im Zusammenhang stehen?

Im Voraus besten Dank. Mit freundlichen Gruß Dieter Neu

Patientendaten

Geburtsjahr: 1940 (72 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 64,0 kg
Größe: 165,0 cm
Eingetragen durch: Angehöriger
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2 Antworten:

Dr. med. Dirk…
Benutzerbild von Dr. med. Dirk Wiechert
11.03.2012 15:01

Seltenes ist selten, aber ich denke hier an spastische Gefäßverengungen. In einer solchen Situation könnten dann auch akut die Natrium-, Kalium-, Magnesium- und Calciumwerte erniedrigt sein. Evt. schwankt da auch der Zucker, so dass man hier begleitend funktionelle Laborparameter finden kann, über deren Ausgleich die Symptomatik sich nebenwirkungsfrei lindern lassen könnte. (C-Peptid, HBA1C, Insulinrezeptorresietenz) Dennoch ist auch der Begriff Migräne oder Abdominalmigräne abzuklären. Solche Gefäßverengungen würde man nur durch eine im Moment der Symptomatik durchgeführte Gefäßdarstellung erfassen können. Eine natürliche Form der Gefäßerweiterung ist Magnesium, die intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger etc.. Schön wäre es natürlich, wenn man die Ursache für eien Gefäßverengung fände. Eine der bekanntesten Ursachen ist das Rauchen. So kann man ca. 20 Minuten nach dem Rauchen einer Zigarette einen Abfall der Hauttemperatur in Folge der Gefäßverengung messen. Das bezieht sich aber auch auf alle anderen Blutgefäße im Körper.

Dr. Dirk Wiechert

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Alpha10
Benutzerbild von Alpha10
11.03.2012 10:59

Die aufgetretene Symptomatik solltet Ihr auf alle Fälle dem behandelnden Arzt mitteilen - es KÖNNTE im Zusammenhang mit einem erhöhten Augeninnendruck stehen.
Sollte dieser schon vor dem Beginn der Einnahme bestanden haben, wäre das Mittel kontraindiziert - es kann aber auch sein, dass das Medikament diesen erst hervorgerufen hat.
Also, nicht warten, sondern morgen den Arzt informieren.

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Themen:   Schmerztherapie

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