Lypmphknoten vergrössert bei Aimovig

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
25.07.2025 um 17:59

Ich habe nun 6 Monate Aimovig eingenommen und es war eine Verbesserung der Migräne da. Ich habe aber erhöhte Leberwerte und einmal gemessen kurz nach der Spritze und einmal am Ende der 28 Tage. Am Ende waren die Werte wieder im Normbereich, 4 Tagenach Verabreichung erhöht.. Nun zu meiner Frage. Ich bekam plötzlich Gelenkschmerzen und bemerkte einen Lymphknoten in der Achsel der 3 cm gross ist. (Durch Gyn. Bestätigt.) Mammographie ergab keinen Befund, Blutbild ok. Hat noch jemand so etwas bemerkt? vielen Dank für eine Antwort. Viele liebe Grüße!

Patientendaten

Geburtsjahr: 1968 (57 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 65,0 kg
Größe: 171,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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3 Antworten:

Linda K.
Benutzerbild von Linda K.
08.09.2025 12:34

Das klingt sehr belastend für Dich – und Deine Beobachtung ist absolut nachvollziehbar. Wenn sich Deine Leberwerte während der Behandlung wiederholt erhöhen und nach Absetzen normalisieren, spricht der zeitliche Zusammenhang durchaus dafür, dass Aimovig eine Rolle spielen könnte. Auch individuelle Reaktionen sind möglich, selbst wenn sie selten oder bisher nicht in den Fachinformationen erfasst sind. Aimovig  ist offiziell nicht für Leberschäden bekannt, und in den Studien traten auffällige Leberwerte nicht als typische Nebenwirkung auf – dennoch lässt sich ein Zusammenhang in Einzelfällen nicht ausschließen. Sinnvoll wäre eine zweite ärztliche Meinung, am besten bei einer Internistin oder Hepatologin, sowie eine genaue Dokumentation der Werte in Bezug auf die Einnahme. Du kannst den Verdacht außerdem direkt beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden, damit er offiziell erfasst wird. So wird Deine Beobachtung ernst genommen, auch wenn sie bislang nicht als typische Nebenwirkung gilt.
Herzliche Grüße und alles Gute
Linda
Apothekerin und freie medizinische Redakteurin

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Anonymer Benutzer

06.09.2025 19:39

Hallo, ich nehme seit ca. 1,5 Jahren Aimovig, allerdings mit 6 monatiger Unterbrechung, da meine Leberwerte stark erhöht waren. Ich hatte Aimovig abgesetzt, mich auch wieder vermehrt mit meiner Migräne rumgeärgert, aber die Leberwerte haben sich wieder normalisiert. Danach wieder mit Aimovig angefangen und die Leberwerte steigen nun wieder kontinuierlich :-(. Mein Neurologe meinte aber, dass die erhöhten Leberwerte nicht von Aimovig kämen. Ich bilde mir die erhöhten Leberwerte nicht ein, da sie auf dem Laborbericht stehen, nehme nichts anderes ein und meine Ernährung ist ebenfalls gesund. Warum sind die Werte nach Absetzen von Aimovig runter gegangen? Ich bin, was das angeht, sehr unglücklich, weil mir nicht geglaubt wird.

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Linda K.
Benutzerbild von Linda K.
28.07.2025 17:02

Liebe Sanego-Nutzerin,
Gelenkschmerzen, geschwollene Lymphknoten und erhöhte Leberwerte sind in der Fachinformation zu Aimovig nicht ausdrücklich genannt. Dennoch lassen sie sich als Nebenwirkung nicht ausschließen. Die zeitnahe ärztliche Abklärung und der unauffällige Befund waren in diesem Zusammenhang auf alle Fälle richtig und wichtig! Sollten die Beschwerden erneut auftreten oder anhalten, ist eine weitere ärztliche Bewertung sicherlich empfehlenswert. Auch eine Meldung an den Hersteller oder das BfArM kann in solchen Fällen sinnvoll sein.
Herzliche Grüße und alles Gute.
Linda
Apothekerin und freie medizinische Redakteurin

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Weitere Fragen zu

Medikamenten:   Aimovig
Krankheiten:   Migräne-Prohylaxe

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