Liebe...,
Du kannst nicht für den Rest deines Lebens Tilidin nehmen. Opiate haben zudem die Eigenschaft, dass sie zu Verstopfung führen. Und dann musst du gezwungenermaßen dagegen auch etwas einnehmen.
Was IBU anbelangt, so ist eine längerfristige Einnahme auch nicht gerade gut, vor allem nicht für die Nieren. Was bleibt wären Metamizoltropfen( Novalgin, Novaminsulfon). Dieses Medikament wirkt zwar schmerzlindernd, nimmt jedoch nicht die Entzündung aus den Gelenken. Die Ursache liegt einfach an einer Verengung des Spinalkanals, und diese lässt sich nicht durch Medikamente beseitigen. Selbstverständlich kann man selbst viel tun durch geeignete Bewegungsübungen.
Aber die Entscheidung zur OP muss jeder selbst treffen. Für mich gesehen war sie auf jeden Fall richtig. Aber wenn, dann gehe zu einem absoluten Spezialisten.
Solltest du in der Münchener Gegend wohnen, dann kannst du mich gerne wegen der Adresse in einer Nachricht anschreiben. Aber auch in anderen Gegenden gibt es sicher gute Wirbelsäulenspezialisten.
Ich wünsche dir alles Gute
Hallo, vielen Dank für die Info. Ich habe entsetzliche Darmkoliken heute Nacht gehabt. Habe 2 Ibuprofen Tabletten genommen. Tagsüber hatte ich wegen Rückenschmerzen 50mg Tilidin genommen welche mir mal wieder auf meinen Reizdarm geschlagen sind. Tagsüber Rückenschmerzen und Nachts Darmkrämpfe.
Ich muß jetzt von Opiaten Abstand nehmen, leider, und muss zu Standstardtabletten greifen.
Welche wieder alles andere im Körper schädigen.
Ich bin fast schon bereit mich operieren zu lassen.
Ich Grüße Euch
Sylvana
Liebe Sylvana,
Ich selbst habe mich viele Jahre mit Spinalkanalstenose, Wirbelgleiten - alles in der LWS- rumgequält. An Schmerzmitteln hatte ich so gut wie alles durch, und diese halfen auch kaum mehr. Schließlich habe ich mich dazu entschlossen, ein spezielles Wirbelsäulenzentrum südlich von München aufzusuchen, für das auch immer in der Orthozeitung von der Apotheke Reklame gemacht wird. Übrigens hatte ich bis dahin bereits spezielle Wirbelsäulen Reha und auch eine stationäre Schmerztherapie hinter mir. Infiltrationen und Schmerztherapeut
Im
Wirbelsäulenzentrum stellte man fest, dass der Spinalkanal an dieser Stelle durch einen Knochenanbau, der dort hineingewachsen war, entstanden ist. Hier konnte nur eine OP helfen. Und sie half auch. Allerdings wurde das Problem mit dem Gleitwirbel nicht gelöst. Dazu wäre eine Versteifung notwendig gewesen. Kurze Zeit nach dieser OP bekam ich wieder Schmerzen. Ob die durch den Gleitwirbel oder dadurch, dass ich mich nicht gehalten habe, verursacht wurden, weiß ich nicht. Auf jeden Fall begab ich mich nochmal in die Hände dieser Spezialisten, und im Krankenhaus wurde dann ein spezieller Katheter- Epiduralkatheter nach Racz gelegt, der nach meinem Krankenhausaufenthalt wieder entfernt wurde.
Seit dieser Zeit, und das sind nun immerhin schon fast 9 Jahre, benötige ich nur hin und wieder Schmerzmitteln. Ich muss mich halt halten, nichts tragen, kaum bücken, stehen nur ganz kurz. Aber das geht schon.
Ich kann nur jedem, der von solchen Schmerzen geplagt ist, zu einer entsprechenden OP raten. Wenn es natürlich die HWS ist, dann wäre ich vorsichtig. Aber meistens ist es ja die LWS.
Alles Gute
Gehl es denn ohne 'Tilidin überhaupt nicht, einpaar Schritte zu laufen?. Pausen muss ich auch einlegen, das ist klar. Aber man will eben eine OP solange rausschieben wie es geht. Denn OP bedeutet nicht gleich, dass man Schmerzfrei ist. Manche OP geht gut und manche haben auch nachher noch akute Schmerzen. Man weiß eben nicht richtig, was und wie man es am besten machen soll. Ich nehme Pregabalin und bei akuten 'Schmerzen Ibuprofen. Obwohl sie dafür eigentlich nicht so recht geeignet sind. Aber noch will auch ich es noch herauszögern.
Lg. guka
Vielen lieben Dank für Ihre schnelle Rückmeldung.
Ich werde wie immer von einen Tag auf den nächsten Tag verschieben. Mache schon viel Sport, schwimmen und Schwingstab, wandern mit Hund( nur mit Tilidin) und Pausen.
Liebe Grüße Sylvana
Hallo, wie ich aus deinem Profil entnommen habe, leiden wir beide an der selben Diagnose. Spinalkanalstenose mit Gleitwirbel. Ich habe mich auch noch nicht für eine OP entschieden. Mein Schmerzdoc hatte mir auch schon das Tilidin verordnet, aufgrund der Schmerzen. Ich habe sie aber überhaupt nicht vertragen. Somit zählte mir der Doc nur 2 Optionen auf: entweder jeden Tag Sport oder OP. Da ich aber schon seit 2013 im Rehasport war, wegen Bandscheibenvorfälle und ich durch diesen Sport sogar Schmerzfrei geworden war, arbeite ich nun zielstrebig daran und konnte schon eine große Besserung feststellen. Ein ganzes Leben Tilidin einzunehmen ist wohl nicht gerade die Option. Wenn du solche akuten Schsmerzen hast und dir nur Tilidin hilft, bleibt wohl nur eine OP übrig. Da ich nun im Fitness trainieren, wurde mir durch einen erfahrenen Trainer die passenden Anleitungen beigrbracht für diese Diagniose. Da sind aber auch zwei Personen, die sich haben operieren lassen in einer Spezialklinik und sind total zufrieden damit. Ich werde durch diese beiden immer animiert dazu, eine OP machen zu lassen. Aber das muss eben jeder für sich entscheiden, ob OP oder nicht.
Alles Gute für dich!