Wer hat disulfiram bei Borreliose eingenommen,und wie hat es gewirkti

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
05.04.2020 um 04:16

Wer hat Informationen bezüglich disulfiram bei chronischer gelenkborreliose und neuroborreliose, bzw wer hat es schon ausprobiertvoder eingenommen vorab vielen Dank,, ich könnte mehr schreiben,aber sei t einem Jahr schreib ich mir die Finger wund, ohne Erfolg

Patientendaten

Geburtsjahr: 1969 (51 Jahre)
Geschlecht: männlich
Gewicht: 70,0 kg
Größe: 176,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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2 Antworten:

Linda K.
Benutzerbild von Linda K.
12.11.2025 11:42

Liebe Community,
es gibt bislang nur wenige Studien zum Einsatz von Disulfiram (DSF) bei Borreliose. Eine Arbeit, die einen möglichen Nutzen beschreibt, findet man hier: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7761882/
Man muss allerdings beachten, dass die Studie deutliche methodische Schwächen aufweist: Sie basiert auf einer retrospektiven Auswertung aus nur einer Praxis, ohne Kontrollgruppe und ohne geplantes Studiendesign – Verzerrungen und Placeboeffekte sind daher möglich. Die Patientengruppe war klein und sehr unterschiedlich, mit variierenden Diagnosen, Dosierungen und Begleittherapien, sodass die Ergebnisse kaum übertragbar sind. Der Behandlungserfolg beruhte überwiegend auf subjektiven Angaben, die Dosierung war nicht standardisiert, und unter höheren Dosen traten häufig Nebenwirkungen auf, wodurch das Nutzen-Risiko-Verhältnis unklar bleibt.

Eine weitere Studie untersuchte bei 16 Patienten und Patientinnen mit lang bestehender Lyme‑Borreliose den Einsatz von DSF hinsichtlich Nutzen und Nebenwirkungen: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC7184924/
Die Schlussfolgerung der Autoren: Es gibt Hinweise auf aktiven Nutzen von DSF bei Lyme-Borreliose, aber die Häufigkeit und Schwere der Nebenwirkungen sowie die unsichere Dosierung lassen eine klare Empfehlung derzeit nicht zu (DSF tötet im Reagenzglas zweifellos bestimmte Bakterienstämme ab, im lebenden Organismus kann DSF sowohl für Bakterien als auch für den menschlichen Körper giftig sein).

Insgesamt zeigen die bisherigen Untersuchungen zwar erste Hinweise auf eine mögliche Wirksamkeit von DSF bei Lyme-Borreliose, doch die Datenlage ist sehr begrenzt und von deutlichen Unsicherheiten geprägt. Angesichts der potenziellen Nebenwirkungen und der zahlreichen Gegenanzeigen sollte eine Behandlung mit Disulfiram daher ausschließlich nach ärztlicher Abwägung und unter enger medizinischer Überwachung erfolgen.

Herzliche Grüße und alles Gute. 
Linda 
Apothekerin und freie medizinische Redakteurin

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Anonymer Benutzer

08.11.2025 18:06

weiblich 64 Jahre, 160cm, 41 kg.
Fuss- Knie- u. Handgelenke stark betroffen, Unterhautfettgewebe stzark vermindert, Lauffaehigkeit 50m, Haende nicht gebrauchfaehig, starke schmerzen an den verschiedensten Koerperstellen.

Disulfiram mit Rezept aus Frankreich besorgt (Esperal 500mg)
Empfohlene Dosierung 0-0-1 4mg/kg Koerpergewicht.
Dosierung ueber 14 Tage einschleichen !!!
Tabletten zerteilt u. mit Feinwaage (100g, 0,000g genauigkeit) auf Koerpergewicht abgestimmt. (41 kg * 0,004g = 164mg).
Behandlungsdauer 5 Monate, dann Pause von 4 Wochen, danach wieder Aufnahme bei gleicher Dosierung. Gesamte Dauer 18 Monate.

Zusaetzlich Anwendung von DMSO-Tinktur (eigene Herstellung) mit Kardenwurzel, Arthemesia annua (A3), Andrographis, Stevia, Katzenkralle, Japanischen Staudenknöterich.

Heute wesentliche Verbesserung, jedoch noch Probleme in den Fussgelenken u. an der Haut im Knoechelbereich.

Gruss
Helmut, der Ehemann

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