Das Gefühl nicht richtig da zu sein

Sylvimaus
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Frage gestellt am
02.06.2016 um 13:30

Ich habe seit ein paar Tagen das Gefühl nicht richtig anwesend zu sein. Gehört das zu borderline ? Dazu hab ich angstzustände ,Todesangst. Was kann ich dagegen tun? Die Angst schränkt enorm ein, in der Wohnung und draußen .sie äußern sich schon körperlich. Meine Ärztin ist erst am Dienstag wieder da. Bisher nehme ich diazepam ,was auch zum Teil hilft. Aber das ist keine Lösung auf Dauer weil es abhängig macht. Habt ihr Ratschläge dagegen die mir helfen können? Achso,ich bin Grade dabei das Zyprexa abzusetzen,lasse es mittags schon weg. Ist vielleicht wichtig? Das Gefühl nicht anwesend zu sein ist schwer erklärbar, so als wenn ich es von außen mitbekomme was ich oder andere sagen.

Patientendaten

Geburtsjahr: 1975 (41 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 100,0 kg
Größe: 175,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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12 Antworten:

frank44
Benutzerbild von frank44
03.06.2016 20:03

Glaub' ich dir. Da geht's den Menschen wie den Leuten. Zumal das Krankheitsbild auch noch Anstrengung verspricht. ;-)
Vielleicht das deine Psychiaterin dir da 'nen Tipp geben könnte? Allein damit zu kämpfen, kostet eine Menge an Kraft und ein Erfolg ist auch nicht garantiert. Ist schon ein eigen Ding - das mit den Gefühlen und so.

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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
03.06.2016 19:58

Vom Frage-Steller selbst

Danke Frank ,du hast es Super erklärt. Hab sogar ich verstanden und das ist selten. Einen Therapeuten zu finden ist nicht einfach.

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frank44
Benutzerbild von frank44
03.06.2016 19:42

Dieses Gefühl kann sehr wohl zum Krankheitsbild des Borderline gehören. Genauso ist es mit den Ängsten. Ganz gleich in welcher Form sind sie beim Borderliner mehr oder minder stark ausgeprägt zu finden. Also zunächst einmal nix ungewöhnliches.

Achtsamkeitsübungen könnten dir helfen, im Hier und Jetzt zu bleiben. Würde ich zumindest als sinnfoll empfehlen.
Dann wäre da noch das Thema Reflexion (Selbst-), welches von nicht unwichtiger Bedeutung ist.

Zyprxa, Seroquel und Co sind durchaus geeignet das geistig-seelische und gefühlsmäßige Empfinden stark herabzusetzen ... kommen dann mal dennoch Gefühle hoch, haben sie die Angst mit im Gepäck. Und so wird man nicht nur durch Dia und Co sondern auch von den Neuroleptika abhängig.

Ergo Psychiater und Medis allein werden es nicht zu richten vermögen. Auch keine Art der Supplementierung. Therapeutisch sollte bei dir etwas geschehen. Am besten ein auf dein Krankheitsbild geschulter Therapeut.

Und ja, die Akzeptanz nicht vergessen.

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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
03.06.2016 18:38

Vom Frage-Steller selbst

Ich hatte das Zyprexa ja nur 3tage runtergesetzt!?

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ich wills wis…
Benutzerbild von ich wills wissen
03.06.2016 16:49

Dein Körper muß sich erst wieder um- und einstellen.
Warte ein paar Tage.

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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
03.06.2016 16:28

Vom Frage-Steller selbst

Jetzt nehme ich das Zyprexa wieder und hab trotzdem die Symptome!?

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ich wills wis…
Benutzerbild von ich wills wissen
03.06.2016 16:24

Davon gehe ich aus.

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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
03.06.2016 09:49

Vom Frage-Steller selbst

Meinst du es liegt daran das ich das Zyprexa weglasse?

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ich wills wis…
Benutzerbild von ich wills wissen
03.06.2016 00:23

Hallo Sylvimaus, nehme bitte sofort wieder Dein Zyprexa wie verordnet ein und lasse andererseits alles weg, was nicht den Hintergrund einer aktuellen ärztlichen Verordnung hat. Ich denke, das es Dir dann schon wieder besser gehen wird.
Das ganze Arzneithema dann am Dienstag mit Deiner Ärztin sehr genau und ernst besprechen und Dich dann daran halten!

Alles Gute!

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bermibs
Benutzerbild von bermibs
02.06.2016 18:51

Hallo Sylvimaus, wenn du es irgendwie bewerkstelligen kannst, so suche dir eine alternative Behandlung. Psychopharmaka können dich nicht heilen.
Was du benötigst, ist eine ganzheitliche Therapie wie zum Beispiel die Zellsymbiosetherapie (CST).
http://www.files.bermibs.de/privat/jpg/bilder/cst.gif
Haken an der Geschichte ist,dass die KK kaum Kosten übernehmen.
Du kannst ja trotzdem mal ein Info-Gespräch mit einem Therapeuten führen.
http://www.files.bermibs.de/fileadmin/pdf/mitochondrien-kraftwerke_des_lebens/_therapeuten_fuer_zellsymbiosetherapie.pdf
LG bermibs

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Sylvimaus
Benutzerbild von Sylvimaus
02.06.2016 18:19

Vom Frage-Steller selbst

Danke ,werde ich machen.

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Benutzer gelöscht?

02.06.2016 18:18

Hallo
An deiner stelle würde ich jedenfalls das Zyprexa weiter wie bisher nehmen.Am Dienstag kannst du mit deiner Ärztin das weitere vorgehen absprechen.
Lg und Geduld kurt

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Themen:   Psychiatrische Erkrankungen

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