...

Anonymer Benutzer
Frage gestellt am
20.06.2013 um 10:45

habe gestern früh die ersten 3 Tabletten eingenommen beim Frauen Arzt,
Und morgen früh muss ich die anderen 2 zu mir nahmen habe totale Angst...
Obwohl ich die ersten 2 total gut vetragen habe hatte nur nach der Einnahme etwas Schmierblutung und etwas Bauchschmerzen. Aber vor morgen habe ich totale Angst wohne noch bei meinen Eltern und die dürfen keinerlei was mitbekommen von einem Schwangerschaftsabbruch. Kann mir vll jemand weiter helfen??? Soll ich lieber daheim bleiben oder doch bei meiner Freundin die 1-2 Tage ? Was wird noch auf mich zukommen?

Patientendaten

Geburtsjahr: 1990 (23 Jahre)
Geschlecht: weiblich
Gewicht: 59,0 kg
Größe: 160,0 cm
Eingetragen durch: Patient
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4 Antworten:

sukki

20.06.2013 12:31

@Anja, für das Psychische halte ich eine gute Freundin für besser als die Eltern. Die umgekehrte Situation kommt öfter vor (die Eltern wissens und machen Druck, dass es sonst niemand erfährt). Von Vorwürfen ganz zu schweigen.

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sukki

20.06.2013 12:27

Ich würde auch zu einer Freundin gehen. In der Praxis, in der ich gearbeitet habe musste man aber sowieso vier Stunden in der Praxis bleiben. (Ein Extraraum mit Krankenbett) dort wurde man auch betreut und bekam Kaffee. Normalerweise ging dann die Frucht ab und es wurde abschliessend noch ein Ultraschall gemacht. Manche hatten Schmerzen, die bekamen dann Ibuprofen oder dolomo. Die Meisten waren nach diesen vier Stunden soweit fit, dass sie nach Hause konnten. Manche sogar mit öfft. Verkehrsmitteln. Falls du doch bei deinen Eltern bleibst, kannst du nicht sagen, dass du ganz heftig deine Tage hast, das entspricht ja den gleichen Beschwerden. Blutung und Schmerzen, soweit sie nicht verheimlicht werden können, sind somit doch plausibel erklärt. Ich wünsch dir Alles Gute. Schön, dass du eine gute Freundin hast.

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anja_crush
Benutzerbild von anja_crush
20.06.2013 12:19

Das ist bei der Abtreibungspille eben so, dass man weitestgehend alleine ist mit dem Abbruch und eben keinen Arzt in der NÄhe hat bzw. eigeninitiativ handeln muss, ggf. auch bei starken Nebenwirkungen dann handeln muss und zum Gyn bzw. ins Krankenhaus muss.
Über den Ablauf und die Risiken hat dein Gyn dich doch sicherlich aufgeklärt oder nicht?
Du musst ja auch bei Pro Familia gewesen sein, also ganz ahnungslos kannst du nicht sein in der Frage, was noch auf dich zu kommt. Und ich denke, du meinst damit nur das Medizinische.
Das Psychische solltest du aber auch nicht ganz vergessen, erst recht mit dem Druck, dass deine Eltern nichts mitbekommen dürfen.
Weiß es denn wenigstens der Erzeuger oder musst du es vor dem auch verheimlichen? Bzw. interessiert es ihn nicht?

Zu einer Freundin kannst du sicherlihc gehen, falls die eingeweiht ist. Ich würde mich generell wohler fühlen, wenn ich bei so was nicht alleine wäre. Komplikationen können immer auftreten, das kann man nie vorhersehen. Blutungen und Bauchschmerzen sind da noch das geringste.

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voxlenis

20.06.2013 11:24

Bei der Freundin wärest Du besser aufgehoben, vermute ich. Es kommt zu starken Blutungen mit abgestossenen Gewebeteilen. Ein zwei Tage ist allerdings etwas zu optimistisch gedacht. Die Blutungen halten meist bis zu zwei Wochen an, sind dann allerdings nicht mehr so heftig. Sollte sich irgendwann Fieber einstellen, musst Du unter allen Umständen zum Gyn! Gruss, Vox

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